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Das siebte Chakra: Sahasrara – das Kronenchakra
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Das siebte Chakra: Sahasrara – das Kronenchakra

Von Katharina Maurer

Das Kronenchakra verbindet dich mit dem Göttlichen. Es ermöglicht dir, die Erfahrung von Einheit und die Verbindung aller Dinge zu erleben. Mithilfe des siebten Chakras kannst du die Beschränkungen deines Egos überwinden, du lernst im größeren Schema zu denken und lebst dein Leben mit Dankbarkeit und Vertrauen.

In der tantrischen Philosophie gibt und erhält das Kronenchakra Energie der Bewusstheit. Hier ist das Energiezentrum, mit dem du deine Gedanken, dein Bewusstsein, deine Weisheit und deine Verbindung zum Göttlichen beeinflussen, heilen und stärken kannst. Auf Meditation, Achtsamkeit und Selbstreflexion, aber auch Sinneserfahrungen wie Klänge oder Aromen springt das siebte Chakra an. 

Ein ausbalanciertes und aktiviertes Kronenchakra führt zu einem Gefühl des Einsseins, das spiritueller Ekstase gleichgesetzt wird. Es erlaubt dir Zugang zu absoluter Klarheit und erleuchteter Weisheit. Hier treffen sich das Endliche und das Unendliche.

Das Ziel von Yoga: Die Erleuchtung

Das Kronenchakra steht für das Heimkommen. Samadhi, die Erleuchtung, das Einswerden und die Auflösung der Dualiät. Es heißt, wenn die Kundalini durch alle Chakren und alle Granthis aufgestiegen ist und im Sahasrara angekommen ist, dann ergibt sich die Erleuchtung. „Das Kronenchakra entspricht dem Zustand von Samadhi, der Erleuchtung, und ist keinem stofflichen Element zugeordnet, sondern dem höchsten Gefühl der Wonne, wenn das Ziel erreicht ist.” (Chakra Yoga, Birgit Feliz Carrasco). Wer in Samadhi eintritt, hat sich von all dem angehäuften Karma entledigt und erreicht Moksha, die Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburt und die Befreiung aus der dualen Welt.

Die große Herausforderung bei der Arbeit mit dem siebten Chakra ist der Spagat, dich der höheren Kraft zu öffnen und durchlässig zu werden, aber gleichzeitig die Erdung zu behalten, um nicht in ein Ungleichgewicht zu fallen.

Die Eigenschaften des Scheitelchakras

Das Kronenchakra ist dein Zugang zum Universum, und es unterscheidet sich von deinen anderen Chakren dadurch, dass es sich außerhalb des pysischen Körpers befindet – nämlich oberhalb deines Scheitels, dort, wo du eine Krone platzieren würdest. Der Sanskritname Sahasrara kann als „1000 Blütenblätter” übersetzt werden. Dementsprechend ist Symbol des siebten Chakras ein tausendblättriger Lotus. Die Farbe, die dem Chakra zugeordnet ist, ist violett beziehungsweise durchsichtig.

Violett ist eine sehr spirituelle Farbe, da sie die kürzeste Wellenlänge hat und die stärkste Schwingungsfrequenz der Farben im Lichtspektrum. Sahasrara gilt auch als der Sitz von Shiva in einer abstrakten Form, nämlich der des reinen Bewusstseins.

Die dem Kronenchakra zugeordneten Drüsen sind die Hypophyse – sie ist für die Regulation des gesamten Hormonsystems zuständig – die Zirbeldrüse und der Hypothalamus. Damit steht das Kronenchakra für die Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus und das gesamte vegetative Nervensystem.

Energetisch ist das siebte Chakra auch mit dem ersten Chakra, Muladhara Chakra, verbunden. Eine Aktivierung oder Öffnung des obersten Chakras benötigt auch immer Verwurzelung und so ein balanciertes Wurzelchakra. 

Mit diesen Charakteristika wird das Kronenchakra in Verbindung gebracht:

  • Bewusstsein
  • Weisheit
  • Klarheit
  • Verbindung zum höheren Selbst
  • Bewusstwerdung und Auflösung von einengenden Mustern
  • Einswerdung mit höheren Bewusstseinszuständen, Extase

Zusammenfassung: Die Entsprechungen des Scheitelchakras auf einen Blick

Sahasrara unterscheidet sich von den anderen Hauptchakren, weil es die Symbole und Entsprechungen der anderen Chakren vermissen lässt. „Es ist vielmehr die energetische Entsprechung für das spirituelle Ziel des Menschen. Die Arbeit an und mit den Chakras, von Muladhara bis Ajna, ist die Vorbereitung für das Ankommen in der Krone.” (Das Chakra-Yoga-Praxisbuch)

Einige Entsprechungen konnten wir dennoch für dich zusammentragen:

  • Farbe: Weiß, Transparent, Violett
  • Tattwa (Element): Universum (kein stoffliches Element)
  • Loka: Brahma Loka
  • Sinn: Empathie
  • Steine: Diamant, Amethyst, Bergkristall, Selenit
  • Aromen: Rosenholz, Lavendel
  • Räucherstoffe: Weihrauch, Myrrhe, Sandelholz
  • Drüsen: Hypophyse, Zirbeldrüse, Hypothalamus
  • Physische Entsprechung: Nervengeflecht, vegetatives Nervensystem, Gehirn
  • Psychische Entsprechung: Bewusstsein und Verständnis
  • Hormone: Serotonin, Melantonin

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Woran du erkennst, dass dein Scheitelchakra aus der Balance geraten ist

Ein blockiertes Kronenchakra ist ein Zeichen für ein Leben unter stressigen Konditionen, einen schnellen Lebenswandel, das Durchleben von ungelösten Traumata und tief verwurzelten Glaubenssätzen, die du seit der Kindheit mit dir herumschleppst. Die meisten von uns haben energetische Blockaden und Imbalancen oder auch Angewohnheiten, die den Energiefluss blockieren. Wenn du dich also mit deiner Seele verbinden willst, bist du beim Sahasrara Chakra an der richtigen Adresse. 

Die Dysbalancen im Sahasrara lassen sich in zwei Kategorien unterteilen. In ein überaktives und ein unteraktives Kronenchakra. Diese können sich sowohl körperlich als auch geistig und emotional manifestieren.

  • Chronische Müdigkeit und Erschöpfung
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • neurologische und endokrine Beschwerden
  • Egoismus
  • Zynismus gegenüber Dingen, die heilig sind
  • Engstirnigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Alpträume
  • Mangel an Mitgefühl
  • Langeweile
  • Gefühl der Entfremdung und Abschottung
  • Engstirnigkeit und Dogmatismus
  • Depressionen
  • Spirituelle Unverbundenheit
  • beschränkende Indentitätswahrnehmung deiner selbst
  • Materialismus und Geiz
  • Verwirrung
  • Sinnlosigkeit und Richtungslosigkeit
  • Einsamkeit

Ein defizitäres Kronenchakra ist taub und passiv, nicht genug Energie fließt nach innen. Eins mit zu viel Überstimulation wie Stress oder ein hektische Leben ist eher wild und überschwänglich und reaktiv. Hier fließt zu viel Energie in das Chakra und sorgt so ebenfalls für ein Ungleichgewicht. Wenn du ein defizitäres Kronenchakra hast, wirst du also eher an einer chronischen Müdigkeit, Einsamkeit leiden. Du wirst es an deiner fehlenden Motivation erkennen, dir ist langweilig, oder du fühlst dich melancholisch. Ein unteraktives Scheitelchakra manifestiert sich zum Beispiel in Kopfschmerzen. Es zeigt sich oft dadurch, dass die Person sehr rigide oder egoistisch ist. Oftmals mangelt es an Freude, und so sind Depressionen und ein Gefühl der Entfremdung vom Leben die Folge. Diese Menschen verlieren leicht das große Ganze aus dem Blick und haben geringe Werte und Ethikempfinden. Auch die Empfangsbereitschaft für die eigene Intuition ist nicht besonders ausgeprägt. Fehlende Empathie ist ebenfalls ein Zeichen für ein blockiertes Scheitelchakra – für andere und auch sich selbst. Die betroffene Person empfindet sich als nicht wertvoll genug.​

Ein überaktives Kronenchakra kann zu einer Loslösung der körperlichen Empfindungen und weltlichen Belangen führen. Ein sehr verkopftes Herangehen an die Dinge ist die Folge. Ein überschwemmtes Kronenchakra begünstigt Egoismus, Geiz und auch Verwirrung und Rastlosigkeit. Ein überaktives Kronenchakra kann sich so auswirken, dass du mit obssesiven Gedanken beschäftigt bist, dass du sehr in der Vergangenheit oder der Zukunft lebst. Es kann auch für eine extreme Spiritualität sorgen, so extrem, dass alle anderen Pflichten vernachlässigt werden. 

Die Vorteile eines aktivierten Kronen-Chakras

Wenn dein Scheitelchakra in Balance ist, wirst du das Leben als freudvoll erleben. Dankbarkeit und Achtsamkeit begleiten dich durch den Alltag. Du hast einen guten Zugang zu deiner Intuition und du bist mit deinem höheren Selbst verbunden. In der yogischen Philosophie ist das Kronenchakra der Sitz deiner Seele und dein Zugang zur Erleuchtung. Hier findest du den Schlüssel zu innerem Frieden und Klarheit. Das Gefühl der Verbundenheit stellt sich ein. Auch wirst du in der Lage sein, das große Ganze zu erkennen. Wahrhaftigkeit bestimmt dein Leben.

7 Tipps, wie du dein Kronen-Chakra aktivieren und ausrichten kannst

Leider gibt es ein balanciertes Kronenchakra nicht von jetzt auf gleich und auch nur mit ein bisschen Energie, die du in die Heilung deines Chakras gibst. Wie du dein Kronenchakra wieder in Balance bringst und Blockaden aus dem Weg räumst, erfährst du hier:

  1. Es gibt einen Grund, warum Meditation immer wieder empfohlen wird: Sie wirkt. Allerdings ergeben sich die großen Schätze erst mit einer gewissen Konsequenz in der Durchführung. Das Schöne ist, dass es so viele Arten der Meditation gibt. Du kannst dir einfach das heraussuchen, was dir gefällt. So wird die Hürde, wirklich regelmäßig zu meditieren, auch kleiner.
  2. Öffne dein Kronenchakra, indem du deinen Geist weit werden lässt, deine Gedanken hinterfragst und dich von ihnen löst. Löse dich von deinem Besitz. Du musst kein radikaler Minimalist sein, aber übermäßiger Besitz löst mentalen und emotionalen Stress aus. Darum minimiere Habseligkeiten und befreie so auch deinen Geist von Ballast.
  3. Widme dich deiner spirituellen Praxis. In welcher Weise du das machst, ob es nun mit einem Altar ist, du regelmäßig Mantras singst, Yoga übst oder meditierst. Du weißt schon selbst, was für dich stimmig ist. Wichtig ist, dass es zu einer täglichen Routine wird.
  4. Eine wirkungsvolle Routine um dein höchste Chakra anzusprechen sind Gebete oder kultivierte Dankbarkeit. Im Gebet ist dein Chakra dem Universum geöffnet und verbunden.
  5. Deine spirituelle Praxis kannst du mit Edelsteinen unterstützen. Das Sahasrara Chakra wird besonders von Selenit, Labradorit, Amethyst und Diamanten angesprochen. Aber auch Bernstein und Moldavit aktivieren das siebte Chakra.
  6. Öffne dich deiner inneren Führung. Deine Intuition steht in Verbindung mit deinem Scheitelchakra. Ist es in Balance, weißt du ganz klar und deutlich, was für dich wichtig ist – in welcher Form auch immer. Bauchgefühl, Erscheinung im Traum, auffällige Zufälle – lass dich darauf ein, dass sie eine Bedeutung haben und dir etwas sagen wollen.
  7. Das Sahasrara Chakra hat kein Bija-Mantra, sein Klang ist die Stille. Dennoch kannst du es mit Mantras gut erreichen. Das kann alles sein, was mit dir räsoniert. Oder aber du wählst einfach OM oder OM Namah Shivaya, wie in diesem Video:

Yoga Video Shiva-Mantra: OM namah shivayaYogaEasy-Video abspielen

Yoga für ein ausbalanciertes Scheitelchakra

1. Shirsasana

Yoga Video Tutorial: In den Kopfstand – SirsasanaYogaEasy-Video abspielen

2. Savasana

Yoga Video Clip: Savasana (Totenstellung)YogaEasy-Video abspielen

3. Padmasana

Padmasana gilt als der ideale Sitz für Meditation. Leider kann nicht jeder Mensch im vollen Lotussitz sitzen. Darum zeigt dir Annika Isterling in diesem Video, worauf es beim Meditationssitz ankommen und wie du die für dich perfekte Haltung findest:

Yoga Video Tutorial: MeditationssitzYogaEasy-Video abspielen

4. Meditation

Yoga Video Tantrische Meditation: Atmen mit dem UniversumYogaEasy-Video abspielen

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