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Symbolik und Wirkweise von Mantras

Von Anna Trökes

Die Mantras lassen sich in mehrere Untergruppen einteilen, die ihre Bedeutung im spirituellen Leben und ihre Wirkweise widerspiegeln. Wir stellen sie im Fol­genden so vor, wie sie in der Übungspraxis eingesetzt werden. Auch hierin unterscheiden sich hinduistische und buddhistische Mantras teilweise erheblich. Da der Hinduismus älter ist als der Buddhismus, waren die hinduistischen Mantras zuerst da. Daraus ergibt sich aber keinerlei Hierarchie, vielmehr stehen die beiden großen Mantratraditionen Asiens vollkommen gleichberechtigt ne­beneinander. Jede dieser Traditionen erfüllt einen wichtigen Zweck in ihrem religiösen, spirituellen und kulturellen Zusammenhang und drückt gleichzeitig all das aus, was für den hinduistischen oder buddhistischen spirituellen Erkenntnisweg bedeutsam ist, denn die Mantras führen immer geradewegs ins Herz dieser Wege der Selbsterkenntnis und Selbstentfaltung.

Yoga-Mantras: Heilende Klänge und göttliche Energie

Für die Yogapraxis und -meditation hat sich folgende Einteilung der hinduistischen Mantras bewährt:

  • Mantras in Form von Keim-Silben (Bijas), die eine bestimmte Schwingung er­schaffen und unterschiedliche Körperbereiche aktivieren, zum Beispiel OM.
  • Shakti-Mantras als Ausdrucksform von Gottheiten, die besondere Fähigkeiten haben und besondere Energien in uns mobilisieren, zum Beispiel:
  • Mantras, die die energetische Kraft einer Gottheit erwecken;
  • Mantras, die Schutz erbitten;
  • Mantras, die günstige Umstände kreieren;
  • Mantras zur Heilung von Körper, Geist und Seele;
  • Mantras mit transformierender Kraft.

1. Keim-Silben (Bija-Mantras)

Die Wissenschaft der Keimsilben (Bijas) ist so alt wie das Sanskrit. Diese uralte, zur indogermanischen Sprachfamilie gehörende Sprache wird von den Indern seit je als ein Geschenk von Vac, der Göttin der Sprache, an die Menschen erachtet. Es heißt, dass jeder Vokal und jeder Konsonant des Sanskrit-Alphabets einen Schwingungsaspekt oder energetischen Aspekt des Göttlichen und damit der Schöpfung ausdrückt.

Bija heißt Samen, und so, wie ein Samenkorn im Prinzip die vollständige Pflanze in sich trägt, so trägt die Keimsilbe die vollständige Kraft der Gottheit in sich. Sie sind damit gewissermaßen die Essenz der Kraft, die den Mantras innewohnt, die in längerer Form das Göttliche anrufen. Bija-Mantras bestehen zumeist nur aus einer einzigen Silbe wie shrim, hrim, lam, vam, ram oder yam. Sie werden aus einem einleitenden Vokal oder „Klinger“ (einer Lautfolge, die klingt) gebildet und enden immer mit einem M mit einem kleinen Kreis oder Punkt oben­drauf. Dieser Buchstabe wird im Sanskrit anusvara genannt und bezeichnet ei­nen ganz spezifischen summenden, vibrierenden und nach innen schwingenden Endlaut. Der Anusvara ist es, der das Bija-Mantra im Inneren zum Schwingen bringt und damit seine Wirkkräfte freisetzt. Jeder Bija korrespondiert mit einem Aspekt der göttlichen Kraft in Form von beispielsweise Devi, Narayana, Lakshmi oder Ganesha. Die Wirkkräfte der Schwingung erwecken diese in uns als Potenzial ruhende Energie zum Leben und verbinden uns dadurch erfahrbar mit der Güte, der Fürsorge, der Fülle oder der Leichtigkeit der angerufenen Gottheit.

Außerdem werden die Bija-Mantras im Chakra Yoga genutzt, um uns mit einem bestimmten Bereich beziehungsweise einer bestimmten Bewusstseinsebene unseres Körpers in Verbindung zu bringen. Hier helfen die Schwingungen der Bijas, selbst tiefsitzende und hartnäckige Blockierungen allmählich aufzulösen, sodass die Lebens- und Bewusstseinskraft – im Yoga Prana genannt – uns wieder vollkommen durchströmen kann.


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Keimsilben als Teil buddhistischer Mantras repräsentieren die Essenz oder besondere Energie des angerufenen Buddhas. Manchmal rahmen sie das Kernmantra ein, um zu verdeutlichen: Hier geht es um das Heilige, das höchste spirituelle Ziel – die Verwirklichung der Buddha-Natur. Beinahe jeder Buddha hat eine eigene Keimsilbe, die er oft mit Mitgliedern seiner Familie teilt. In tantrischen Visualisierungen gilt die Keimsilbe beziehungsweise ihr Schriftzeichen als der geheime Tropfen, in dem – wie in einem Samenkorn – das gesamte Spektrum enthalten ist.

OM – der heilende Klang

Das Mantra OM ist das bekannteste Yoga-Mantra überhaupt und die Urform aller Keimsilben. OM gilt im Yoga als der uranfängliche Klang, aus dessen Schwingung alles, was ist, entstanden ist. Keine Yogapraxis ist vollständig ohne das Tönen des OM. Das Tönen zu Beginn ermöglicht uns den Über­gang von unserem Alltagsbewusstsein in die gesammelte und friedvolle innere Verfassung des Yoga. Am Ende der Praxis, die oft durch eine längere Ruhephase oder Meditation gekennzeichnet ist, energetisiert uns die Schwingung des Anusvara (das M als Ausklang), sodass wir wach und achtsam zurückkehren können in die äußere Welt.

Es heißt, dass derjenige, der sich ganz in das Tönen des OM versenkt, dadurch zum Ursprung und zur Quelle allen Seins zurückkehrt. Dort, an dieser Quelle, ist alles noch frisch und heil; dort sind wir noch unbeschadet von den Ereignissen des Lebens; dort sind wir offen, weit und unbesorgt. Das OM ist der Laut, der uns immer wieder in diesen Zustand zurückzubringen vermag, der unserer wahren, unverfälschten Natur entspricht. Damit ist OM auch das Mantra, das uns helfen kann, uns wieder verbunden (statt abgetrennt) und heil (statt verletzt) zu fühlen. Das kann aber nur dann geschehen, wenn wir uns dieser symbolischen Bedeutung des Bijas OM öffnen und in unserem Geist und Gemüt das OM auch als Urklang etablieren.

Shakti-Mantras, die bestimmte Kräfte erwecken

Shakti-Mantras sind ein wesentlicher Bestandteil der tantrischen Yogapraxis. Als Shakti wird im Tantrismus der dem Göttlichen innewohnende Kraft-und Wirkaspekt bezeichnet. Er wird als weibliche Energie verstanden, der den als männlich angesehenen in sich ruhenden Bewusstseinsaspekt ergänzt.

Um diesen Kraft-und Wirkaspekt in allen Facetten zu verdeutlichen, erschufen die hinduistischen Religionen im Laufe der Jahrtausende eine Vielzahl von Göttern und Göttinnen. Damit die Menschen sich auf den jeweiligen Aspekt der einen großen göttlichen Kraft einstimmen und mit ihm kommunizieren können, wurden die Shakti-Mantras entwickelt. Ihre Quelle liegt oft in den Puranas, den volkstümlichen Mythen, die die Geschichten der Götter erzählen.

Shakti-Mantras sind weniger Anrufungen des Göttlichen als vielmehr die Pfor­ten, durch die ein Mensch sich dem Göttlichen, das schon immer in ihm wohnt, zu öffnen vermag. Viele Shakti-Mantras werden deswegen auch weniger gesungen, als vielmehr ununterbrochen gemurmelt (Tapa), weswegen sie auch Japa­-Mantras genannt werden. Das fortwährende Murmeln des göttlichen Namens oder der Lobpreisung einer göttlichen Wirkkraft durchtränkt allmählich Geist und Gemüt des Übenden so sehr, dass er vollkommen von dieser Kraft durch­drungen wird. So erfährt er etwa ganz konkret und sinnlich durch das Gayatri­Mantra das innere Licht, das sein Wesen erleuchtet, durch das Puma­Mantra die durch nichts zu erschöpfende Fülle oder durch das Sarvesham-Mantra den göttlichen Frieden.

Wenn wir Shakti-Mantras tönen, bitten wir also nicht um etwas, das uns vermeintlich noch fehlt, sondern öffnen uns der Erfahrung des Lichts, der Fülle und des Friedens, die schon immer in uns angelegt waren. Wir bekommen nicht Licht, Fülle oder Frieden, sondern lernen zu erkennen, dass wir bereits Licht, Fülle und Frieden sind. In diesem Sinne „funktionieren“ alle Untergruppen der Shakti-Mantras, wie die Mantras, die uns helfen zu erfahren, dass wir geschützt sind, dass wir geheilt werden, dass wir Hindernisse auflösen können oder dass wir in einen steten Prozess des Wandels eingebunden sind.

2. Buddhistische Mantras

Weisheitsgeist und Buddha-Natur

Buddhistische Mantras vermitteln den Weisheitsgeist der Lehre des historischen Buddhas Shakyamuni oder repräsentieren unterschiedliche erleuchtete Qualitäten, die einzelnen friedvollen oder zornvollen Gottheiten oder Buddhas zugeordnet werden. Die buddhistischen Mantras sind so gegliedert:

• Mantras, die den Weisheitsgeist der Lehre verkörpern

• Mantras der Mitglieder der Buddha-Familien

• Mantras mythischer Buddhas

Buddhas und Gottheiten

Ein Buddha ist ein vollständig Erwachter, ein erleuchtetes Wesen, das sein uner­messliches Potenzial vollständig entfaltet hat -dazu gehören vollkommene Weisheit und unermessliches Mitgefühl mit allen Wesen. Wer die Buddhaschaft in einem menschlichen Körper erlangt, ist nicht mehr an den Daseinskreislauf (die Wiedergeburt) gebunden. Als Buddha wird der historische Buddha Shakyamuni bezeichnet sowie jedes Wesen, das Erleuchtung erlangt hat, auch ein mythisches Wesen wie Buddha Maitreya. Als Bodhisattva wird ein erleuchtetes Wesen bezeichnet, das sich verpflichtet hat, andere fühlen­de Wesen zur Erleuchtung zu führen, bis alle vom Leiden befreit sind.

Da verschiedene Stufen von Erleuchtung beschrieben werden, führt dies im tantrischen Buddhismus dazu, dass es ein Pantheon von vollständig erleuchteten Wesen (Buddhas oder Tathagatas) und teilweise erleuchteten Wesen gibt. Letztere werden auch als Gottheiten bezeichnet. Sie repräsentieren besondere Aspekte der Erleuchtung wie Mitgefühl, Tatkraft, Weisheit. Es gibt friedliche und zornvolle Gottheiten. Sie verkörpern jeweils die reine Energie von beispielsweise Hass oder Stolz, handeln daher ohne Anhaftung und Abneigung.

Die Gottheiten des tantrischen Buddhismus existieren nicht außerhalb von uns. Sie sind Energieformen, die Gestalt angenommen haben, damit wir sie besser wahrnehmen können. Sie zeigen uns das Potenzial, das jeder von uns in sich trägt, und dessen Wurzel die Buddha-Natur ist. Im Bija und im Mantra der Gottheit werden diese Qualitäten gebündelt.

Die fünf Buddha-Familien

Im tantrischen Buddhismus werden die Buddhas fünf erleuchteten Familien zugeordnet. Jede repräsentiert besondere Eigenschaften oder erleuchtete Qualitäten, und jedes Mitglied hat ein eigenes Mantra. Den Reigen eröffnet die Vajra-Familie, deren Oberhaupt Buddha Akshobya ist, gefolgt von der Ratna-Familie mit Ratnasambhava als übergeordnetem Buddha. Dann kommt die Lotos-Familie mit Amithaba als Regent, gefolgt von der Karma-Familie mit Amoghasiddhi als Oberhaupt. Schließlich kommt die Tathagata-Familie mit den vollständig Verwirklichten. Hier regiert Vairocana, der alle Qualitäten der Buddha-Familien in sich vereinigt.

Die Buddha-Familien werden Himmelsrichtungen zugeordnet. Wir beginnen mit Akshobya, der das Mandala des Ostens regiert, das man traditionellerweise als Erstes betritt. Dann wandern wir weiter über den Süden, Westen, Norden zur Mitte des Mandalas zu Vairocana.

Der Buddha und seine Gefährtin

Es gibt Buddhas, die in sexueller Vereinigung mit ihren Gefährtinnen abgebildet sind. Diese Vereinigung wird Yab-Yum genannt und ist symbolisch gemeint, wie alles auf den Abbildungen. Die Gefährtin des Buddhas ist Ausdruck des Weisheitsaspektes, einer Weisheit, die auf innerer Einsicht und intuitivem Wis­sen beruht. Der männliche Buddha steht für die richtige Methode oder geschickte Mittel, die zu Verwirklichung führen. Die Gefährtin und der Buddha verkörpern in ihrer Vereinigung die Verschmelzung aller Gegensätze, die Auflösung der dualistischen Weltsicht.

Man stellt sich die Buddha-Natur als reines, klares Licht vor. Da sich das Licht aus Spektralfarben zusammensetzt, werden besondere Aspekte der Buddha-Natur als farbige Lichtqualität beschrieben. Deshalb hat jede Buddha-Familie, jeder Buddha eine eigene Farbe mit symbolischer Bedeutung. Die Schwingungen der Farbe und des Mantras entsprechen denen der erleuchteten Qualitäten.

Mantras, die durch den Tod führen

Im Buddhismus glaubt man an Wiedergeburt. Folgt man dem Tibetischen Totenbuch, dann erscheinen die Buddha-Familien dem Geist eines Verstorbenen in Form von traumgleichen Wahrnehmungen, wenn er sich in den Zwischenzuständen (Bardos) befindet, nachdem das Bewusstsein aus dem Körper getreten ist. Richtet das Bewusstsein des Verstorbenen die Aufmerksamkeit zum Beispiel auf Buddha Amithaba, verhilft ihm Amithaba meist zu einer Wiedergeburt im Reinen Land (vergleichbar mit einer erleuchteten Gesellschaft, oft als Paradies beschrieben). Es heißt, wer dort wiedergeboren werde, verbringe nur noch maximal eine Lebensspanne bis zur Erleuchtung.

Das Üben mit Mantras und Visualisierungen dient daher auch der Vorbereitung des Bewusstseins auf Sterben, Tod und Wiedergeburt. Generell gilt: Wer seinen Geist mit dem eines Buddhas im Leben wie im Sterben vollständig vereinigt und im Weisheitsgeist verweilt, erlangt Erleuchtung und steigt aus dem Daseinskreislauf der bedingten Existenz aus.

Negative Kräfte transformieren

Im Buddhismus geht es vor allem um die Transformation der Geistesgifte, das sind Unwissenheit, Hass, Stolz, Begehren und Neid. Die erleuchteten Fähigkei­ten der Buddhas und Gottheiten können uns dabei helfen, unser Bewusstsein zu transformieren. Dies geschieht in einem Prozess der energetischen Umwand­lung negativer Kräfte in uns selbst mithilfe von Mantrarezitation und Visualisierung. Jeder Buddha und jede Gottheit verfügt über besondere Qualitäten. Avalokiteshvara und sein Mantra repräsentieren die heilende Kraft des Mitgefühls. Die geballte Weisheitsenergie drücken Manjushri und Vairocana aus. Für die allumfassende Liebe stehen die Grüne Tara und Guanyin.

Auch den zornvollen Gottheiten wie Vajrapani oder Vajrayogini werden erleuchtete Qualitäten zugeordnet. Sie helfen uns, heftige Emotionen wie Hass oder große Ängste sowie äußere Hindernisse zu überwinden oder ungünstige Umstände zu befrieden. Wer mit den zornvollen Gotthei­ten meditiert und deren Mantras lange rezitiert, erlebt manchmal einen inneren Aufruhr, der sich besänftigt, dann normalisiert und schließlich in positive Energie verwandelt, was heilsam und befreiend ist. Dennoch sollten Sie achtsam mit den Zornvollen umgehen, nicht übertreiben und am Ende Ihrer Übung ein Mantra rezitieren, das den Geist reinigt und mögliche Reste von Negativität sanft auflöst, zum Beispiel das Mantra von Vajrasattva, der Grünen Tara oder Padmasambhava.

Ein Mandala visualisieren

Die Buddhas und Gottheiten wohnen in Mandalas, dargestellt als kreisförmig angeordnete Muster, die Vollkommenheit repräsentieren und die Tempel- oder Palastanlage symbolisieren. Die Visualisierung solch eines Mandalas hat auf den Geist eine machtvolle Wirkung. Im Mandala sind alle spirituellen Qualitäten Teil des harmonischen Musters, das, wie der Psychiater C. G. Jung herausgefunden hat, beruhigend und tief auf das Unbewusste wirkt. Meditiere regelmäßig über ein Mandala, dann übernimmt der Geist dieses harmonische Muster, und du empfindest Zufriedenheit und Freude. Zusammen mit der Mantrarezitation entwickeln sich innere Balance, Freude und Frieden. Sie spürst du dein Po­tenzial und schöpfst aus der Fülle.

Schließe die Augen und vergegenwärtige dir eine kreisförmig angelegte Palast- oder Tempelanlage, in der dein Buddha wohnt, und zwar in dreidimensionaler Form. Um in den Palast hineinzugelangen, musst du zuerst einen Flammenring durchschreiten, der die transformierende Kraft von Weisheit symbolisiert, dann einen Ring aus Vajras (Diamantzeptern), das Symbol für die höchste Wirklichkeit. Der letzte Schutzring besteht aus Lotosblüten, Symbole für die Reinheit der geistigen Wiedergeburt und für allumfassende Liebe. Wenn du diese Prüfungen überstanden hast, stehe vor einem Tor, hinter dem der Tempel oder Palast deines Buddhas/deiner Gottheit liegt. Torhüter öffnen dir die Tür, und du betrittst den Weg, der direkt zum Wohnsitz des Buddhas oder der Gottheit führt. Das ist die Mitte des Kreises, das Zentrum des Mandalas. Dort sitzt der Buddha (die Gottheit) in voller Pracht und Schönheit mit all seinen Symbolen und Attributen.

Zu seinen Füßen kann man sich niederlassen und seine Ausstrahlung und heil­same Energie genießen, während man mithilfe des Mantras mit seiner Energie mitschwingt. Sprich, singe oder murmele das Mantra viele Male. Die Wiederholung bewirkt die Aufnahme der heilenden Energien.

Du kannst das Mandala am Ende durch eines der Tore verlassen. Den Buddha kannst du auch aus der Keimsilbe entstehen lassen und ihn wieder in diese auflösen, wenn die Visualisierung beendet ist.

 
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