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Die Chakren im Überblick: Sieben auf einen Streich

Von Petra Orzech

„Chakra“ – das Wort hat man schon mal gehört. Es gibt T-Shirts mit Chakrensymbolen oder sogar Tassen und Yogamatten, auf denen die Chakren dargestellt sind, und vielleicht besitzt sogar der eine oder andere eine CD mit Chakrenmeditationen. Fragt man aber mal den (Matten-)Nachbarn, bekommt man auf die Frage, was so ein Chakra denn eigentlich ist oder sein soll, selten eine erhellende Antwort. Konsens ist jedoch zumeist: Das Wort, das so ungreifbar klingt, hat ganz bestimmt spirituelle Bedeutung.

Richtig. Die Chakra-Lehre ist ein aus Indien stammendes Philosophie- und Meditationssystem, das sich mit nicht sichtbaren Energiezentren beschäftigt. Die Lehre beschreibt einen von vielen Wegen, wie der Mensch zu seinen Zielen gelangen kann. Da sie sehr anschaulich und leicht auf den Alltag umsetzbar ist, ist sie inzwischen auch im Westen weit verbreitet – und eine schöne Bereicherung unserer Denkweise.

Was sind Chakren?

Chakren sind feinstoffliche Energiewirbel im und außerhalb des Körpers, also organisch ebenso wenig vorhanden wie die Seele. In Yoga, Meditation, Reiki, TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und Ayurveda haben Chakren seit Jahrtausenden ihren festen Platz. Das Wissen um sie hat seinen Ursprung, wie alle anderen energetischen Grundkonzepte, in den Vedischen Schriften und den Upanishaden genannten, philosophischen Schriften des Hinduismus. Es wurde in verschiedenen Kulturen auf unterschiedlichste Weise bewahrt und weitergeben. Von den Tibetern heißt es, sie hätten das tiefste Wissen über die Chakren, das allerdings nur mündlich und in der Ursprache weitergeben wird. In Europa ging das bis dahin überlieferte Chakrenwissen mit der Christianisierung verloren. Erst im vergangenen Jahrhundert belebten Johann Wolfgang von Goethe und der Antroposophie-Begründer Rudolf Steiner die Lehre neu.

Mit Chakra – der Begriff stammt aus dem Sanskrit und meint in der wörtlichen Übersetzung Rad, Diskus, Kreis – werden die Verbindungsstellen zwischen Körper und Astralleib (Energieleib, unsichtbare Hülle) des Menschen bezeichnet. Alte indische und tibetische Texte erwähnen 72.000 bis 350.000 solcher Energiezentren. Sieben der Chakren werden als Hauptenergiezentren des Menschen angesehen und liegen entlang der Wirbelsäule respektive der senkrechten Körperachse. Die Verbindungsstellen stellt man sich trichterförmig mehrere Zentimeter über die Körperoberfläche hinausragend vor. Da Chakren nicht sichtbar sind, hat ihre Anerkennung und die ihrer Bedeutung eine Weile gedauert.

Aufgaben der Chakren

Vereinfacht gesagt funktionieren Chakren wie Pumpen mit der Aufgabe, Energie von außen aufzunehmen und dem menschlichen Energiesystem zuzuführen. Entlang der Wirbelsäule sind die Chakren miteinander verbunden, wobei jedes einen bestimmten Körperbereich zugeordnet ist und diesen, die wiederum je nach dem individuellen Entwicklungs- und Bewusstseinszustand allerdings unterschiedlich ausgebildet sind; von ihrer Beschaffenheit hängt ab, wie viel Energie in den Körper gelangt. Im Bestfall drehen sich die Energiewirbel schnell, leuchten stark und sind in den ihnen zugeordneten Farben klar. Von einem „erleuchteten Menschen“ spricht man im Hinduismus/Buddhismus, wenn alle sieben Chakren vollständig geöffnet sind und die Lebensenergie (Prana) ohne Blockaden und Störungen fließt.

Jedes der sieben Chakren steht außerdem für einen bestimmten Lebensbereich: Wir lernen in jedem Alter neue Methoden, wie wir mit dem, was wir aktuell als unsere Umwelt wahrnehmen, harmonisch zu leben. Durchleben wir die Lernschritte erfolgreich, werden unsere Chakren angeregt und können die Umgebungsenergie aufnehmen. So soll die Entwicklung der einzelnen Chakren schon im Mutterleib beginnen. Die Kindheit bis zum siebten Lebensjahr gilt als die prägende Phase. Mangelnde Liebe, Gleichgültigkeit der Eltern oder Unterdrückung der natürlichen Bedürfnisse können entsprechend dazu führen, dass einzelne oder mehrere Chakren sich nur unzureichend oder gar nicht entwickeln. Besonders das erste Lebensjahr ist wichtig für das Wurzelchakra, zuständig für das Urvertrauen. Aber auch spätere Ereignisse oder eine ungünstige Lebensweise können dazu führen, dass in eigentlich gut ausgebildeten Chakren Blockaden entstehen. Gefühle wie Angst, Neid, Eifersucht oder Hass können zu Unter- bzw. Überfunktionen führen, die von uns immer als störend und unangenehm empfunden werden.

Chakrenarbeit kann diese Blockaden lösen: Ziel ist es, die Bewusstseinsstufen durch Bewusstwerden zu erreichen. Das bedeutet, dass sich Lernschritte wiederholen, bis das jeweilige Lernziel erreicht ist. Blockaden bremsen – werden sie erkannt, ist die Auflösung nicht mehr schwierig. Indem wir uns in sie einfühlen und wertfrei alle damit einhergehenden Gefühle akzeptieren, annehmen und sie dann loszulassen. Auch die Yogaphilosophie sagt, dass wir solchen Störungen nicht machtlos ausgeliefert sind. So ist eines der Yogaziele, Körper, Geist und Seele auf energetische Weise zu heilen und zu einer Ganzheit zu führen. Durch die Körperhaltungen, Atemführung und Meditation – zum Beispiel in Form von Dehnungen, Kraftaufbau oder Konzentrationsübungen – beeinflusst man den Energiezustand des angesprochenen Chakras. Das kann zeitnah oder langfristig, konkret oder allgemein Wirkung zeigen.

Jedes der sieben großen Chakren schwingt in einer Grundfarbe und steht mit bestimmten Organen und Körperbereichen in Verbindung. Die sieben Chakren entsprechen außerdem den sieben Hauptdrüsen des endokrinen Systems (unser Hormonsystem) und steuern spezifische Aspekte des menschlichen Verhaltens und der Entwicklung. Die unteren Chakren, deren Energien langsamer schwingen, sind den Grundbedürfnissen und Emotionen des Menschen zugeordnet. Die feineren Energien der oberen Chakren entsprechen den höheren geistigen und spirituellen Fähigkeiten des Menschen.

Das Wurzel-Chakra

Sanskrit: Muladhara – Bedeutung: Mula = Wurzel, adhara = Stütze
Lage: Es befindet sich am unteren Ende der Wirbelsäule, dem Steißbein.
Farbe: Feuerrot
Element: Erde
Drüsen: Nebennieren
Sinn: Geruch
Wort: ich habe

Eigenschaften: Das erste Chakra steht für Lebenskraft, Verbundenheit mit der Erde (Standfestigkeit) und zu sich selbst (Selbstvertrauen). Unser Verhältnis zu materiellen Dingen ist hier verortet.

Körperlicher Bezug: Die festen Bestandteile des Körpers wie Knochen, Wirbelsäule, Zähne und Nägel – aber auch Blut, Beckenboden und Darm.

Störungen: Zeigen sich in Existenzängsten, Misstrauen, Antriebslosigkeit und Materialismus. Körperlich kommt es zu Darm- und Knochenerkrankungen, Gewichtsproblemen, Krampfadern sowie Blutdruckschwankungen.

Bei Aktivierung: Starke Lebensenergie, Selbstvertrauen, Erdverbundenheit (mit beiden Beinen auf dem Boden), Durchsetzungsvermögen und eine gute Verdauung sind der Lohn.

DAS CHAKRA STÄRKEN:

Im Alltag: Viel Bewegung an der frischen Luft, Barfußgehen, rhythmische Musik mit Trommeln, rote Kleidung und Blumen.

Mit Yoga: Alles, was auf Füße, Knie, Beine, Becken und Kreuz-Steißbein-Bereich wirkt. Standhaltungen und Vorwärtsbeugen.
Beispiel: Paschimottanasana

Durch Ernährung: Eiweiß erdet. Fühlt man sich schwach und orientierungslos, kann eine Fleischmahlzeit helfen. Vegetarier greifen zu Tofu, Bohnen, Nüssen und Milchprodukten. Achtung: zu viel Fleisch kann träge machen.

Mit Düften: Nelke, Rosmarin, Ingwer, Vetiver, Zypresse, Zeder.

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Das Sakral-Chakra

Sanskrit: Svadhisthana – Bedeutung: Süße
Lage: etwa eine Handbreit unter dem Bauchnabel
Farbe: Orange
Element: Wasser
Drüsen: Eierstöcke, Hoden
Sinn: Geschmack
Wort: ich fühle

Eigenschaften: Im zweiten Chakra geht es um Kreativität, Beziehungen, Fortpflanzung, tiefe Freude, Lust und Genuss – einfach Loslassen und mit dem Leben fließen.

Körperlicher Bezug: Alle Körpersäfte werden von hier aus beeinflusst: Blut, Lymphe, Schweiß, Verdauungssäfte, Sperma und Urin, sowie die Tränen. Hormonelle Steuerung von Eierstöcken, Keimdrüsen und Hoden.

Störungen: Frigidität und Impotenz, aber auch Sexsüchte können Zeichen eines beeinträchtigten Sakralchakras sein. Körperlich zeigt sich die Störung als Fettsucht (alles be-halten wollen) oder Magersucht (nichts nehmen wollen). Auf emotionaler Ebene sind Einsamkeit, Neid, Eifersucht und Trauer Symptome.

Bei Aktivierung: Menschen mit aktivem zweiten Chakra können sich auf andere Menschen und Meinungen einlassen, haben ein vitales Sexualleben, sind begeisterungsfähig, kreativ und lebensbejahend.

DAS CHAKRA STÄRKEN:

Im Alltag: Den Kontakt zu Wasser suchen: viel baden, schwimmen, reichlich trinken und am Meer spazieren gehen. Kreative Tätigkeiten wie Malen und orangefarbene Einrichtungsgegenstände wirken unterstützend.

Mit Yoga: Alle Asanas, die auf den Beckenraum und die untere Wirbelsäule wirken.
Beispiel: die Taube – Eka Pada Kapotasna

Durch Ernährung: Flüssigkeiten in Form von Wasser, Kräutertees und Säften unterstützen den Reinigungsprozess. Daher mindestens täglich zwei Liter trinken.

Mit Düften: Ylang-Ylang, Sandelholz, Myrrhe, Pfeffer, Vanille, Bitterorange und Orange.

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Das Solarplexus-Chakra

Sanskrit: Manipura – Bedeutung: strahlender Juwel
Lage: Bauchnabel bis Solarplexus (Sonnengeflecht), etwa auf Höhe des Magens
Farbe: Gelb – goldgelb
Element: Feuer
Drüsen: Bauchspeicheldrüse, Nebennieren
Sinn: Sehen
Wort: ich kann

Eigenschaften: Das Solarplexus-Chakra ist der Sitz unserer Persönlichkeit. Von hier werden die bewussten Ziele und Veränderungen durch Gefühle und Bedürfnisse hervorgerufen. Das dritte Chakra wird als Energiereserve des Körpers angesehen und vom Feuer des Sonnengeflechts genährt.

Körperlicher Bezug: Es nährt Bauch(organe), Leber, Magen, Galle und vegetatives Nervensystem.

Störungen: Eine Blockade äußert sich einerseits in Minderwertigkeitsgefühlen und Kraftlosigkeit, anderseits in Aggressivität, Wutausbrüchen und Machtbesessenheit. Körperlich kann es sich in Form von Übergewicht und Diabetes Mellitus äußern.

Bei Aktivierung: Willenskraft, starke Nerven, Entscheidungen aus dem Bauch heraus, ein inneres Glücksgefühl entsteht sowie die Lust an der eigenen Macht (im positiven Sinne).

DAS CHAKRA STÄRKEN:

Im Alltag: Neben gelben Blumen helfen tiefe Bauchatmung, gefühlvolle Musik, Kerzenlicht, Kaminfeuer und kurze Sonnenbäder.

Mit Yoga: Drehübungen und Haltungen, die auf die Bauchorgane wirken.
Beispiel: der Drehsitz – Ardha Matsyendrasana

Durch Ernährung: Kohlenhydrate (Kartoffeln, Brot, Reis, Nudeln) dienen als Energienahrung. Am besten zu Vollkornprodukten greifen, da der Körper diese langsam aufnimmt. Zucker wirkt als Aufputschmittel und schädigt langfristig das dritte Chakra. Eine Sucht nach Süßem deutet auf ein Ungleichgewicht im Solarplexuschakra hin – die gleichzeitig auch die Ursache sein kann.

Mit Düften: Lavendel, Kamille, Zitrone, Anis, Grapefruit, Fenchel.

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Das Herz-Chakra

Sanskrit: Anahata – Bedeutung: nicht angeschlagen, unbeschädigt
Lage: Herz
Farben: Grün und rosa
Element: Luft
Drüsen: Thymusdrüse
Sinn: Haptik
Wort: ich liebe

Eigenschaften: Hier sitzt das Zentrum der Liebe. Hingabe, Selbstlosigkeit, Mitgefühl, Toleranz und Heilung sind nur einige der zugewiesenen Eigenschaften. Das vierte Chakra nimmt auch die Schönheit in Natur und Kunst wahr.

Körperlicher Bezug: Versorgt Herz, Lunge und Kreislauf. Über die Thymusdrüse wird das Immunsystem gestärkt.

Störungen: Eine Blockade führt zu Lieb- und Gefühllosigkeit – auch Coolness. Diese innerliche Leere mündet häufig in Suchtverhalten, ob Alkohol, Geld oder Drogen. Körperlich äußern sich Störungen in Herzerkrankungen, Asthma und Allergien.

Bei Aktivierung: Mit entwickeltem vierten Chakra nimmt man die Menschen so, wie sie sind – man liebt einfach und kann mit viel Herzenswärme Verantwortung für andere übernehmen.

DAS CHAKRA STÄRKEN:

Im Alltag: Grüne und rosa Kleidung tragen, oft in der grünen Natur aufhalten, Selbst-Verwöhnugsprogramme machen, sich aber auch um andere Lebewesen kümmern.

Mit Yoga: Rückbeugen und Übungen für das Herzkreislaufsystem.
Beispiel: Sonnengruß oder Kobra – Bhujangasana

Durch Ernährung: Man sagt, im Gemüse stecken sowohl die Lebensenergie der Sonne (Feuer) als auch das Beste aus Erde, Luft und Wasser. Da das Herzchakra die Farbe Grün hat, helfen reichlich Spinat, Erbsen, Gurke und Salat.

Mit Düften: Rose, Jasmin, Estragon, Kardamom.

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 Das Hals- oder Kehlkopf-Chakra

Sanskrit: Vishuddha – Bedeutung: Reinigung
Lage: Hals / Kehlkopf
Farbe: Hellblau
Element: Klang
Drüsen: Schilddrüse, Nebenschilddrüsen
Sinn: Gehör
Wort: ich spreche

Eigenschaften: Das Vishuddha wird als Chakra der Kommunikation bezeichnet und gilt als Sitz der Wahrheit. Dazu drückt es unsere Gedanken und Gefühle aus, hilft bei der Wahrnehmung der inneren Stimme und ist das Tor zu höheren Bewusstseinsebenen.

Körperlicher Bezug: Es besteht eine Verbindung zum Rückenmark, zur Schilddrüse und zur oberen Lunge, zu Bronchien und Speiseröhre. Das Chakra lädt auch die Stimmbänder energetisch auf.

Störungen: Schwierigkeiten, Ideen, Meinungen und Vorstellungen in Worte zu fassen. Sprachlosigkeit, Schüchternheit und Angst, aus sich herauszugehen. Mandelentzündungen, Heiserkeit und Probleme mit der Schilddrüse sind mögliche Folgen.

Bei Aktivierung: Starke Kommunikationsfähigkeit – nicht in Form von oberflächlichem Schwätzen, sondern als Fähigkeit, sich anderen verständlich zu machen und Worten bewusst zu wählen (Wahrhaftigkeit). Ebenso eine schöne Stimme und Musikalität.

DAS CHAKRA STÄRKEN:

Im Alltag: Regelmäßiges Singen und Schreiben, Musik hören. Die Farbe hellblau ins Leben integrieren.

Mit Yoga: Rückbeugen und Umkehrhaltungen.
Beispiel: Schulterstand – Sarvangasana

Durch Ernährung: Reifes Obst enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und natürlichen Fruchtzucker. Es passiert von allen festen Nahrungsmitteln am schnellsten das Verdauungssystem und verursacht dem Körper wenig Arbeit, so dass viel Energie in die oberen Chakren aufsteigen kann.

Mit Düften: Eukalyptus, Kampfer, Pfefferminze, römische Minze, Manuka

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Das Stirn-Chakra – Drittes Auge

Sanskrit: Ajna – Bedeutung: wahrnehmen, befehlen
Lage: Kopfmitte, zwischen den Augenbrauen
Farbe: Indigoblau
Element: Licht
Drüsen: Hypophyse
Sinn: Sehen, Intuition
Wort: ich sehe

Eigenschaften: Das dritte Auge gilt als Ort der Intuition und ist Sitz des Geistes und Verstandes. Dem Chakra werden die Visualisierungskraft zugeschrieben sowie und außersinnliche Wahrnehmung, Intuition, Einsicht, Entwicklung der inneren Sinne, Geisteskraft.

Körperlicher Bezug: Das Gesicht mit Augen, Nase und Ohren plus Kleinhirn.

Störungen: Ist das dritte Auge blockiert, machen sich oft Sorgen, Ängste, Alpträume und Stress breit – man ist nicht in der Lage, für die Zukunft zu planen. Folge: Kopfschmerzen, Ohrensausen und Stimmungstiefs.

Bei Aktivierung: Gutes Gedächtnis, viel Fantasie, geistige Klarheit und intuitives Wissen. Entwicklung des sogenannten sechsten Sinns.

DAS CHAKRA STÄRKEN:

Im Alltag: Träume aufschreiben, zur Abwechslung Märchen und Fabeln lesen. Statt schwarz mal komplett in blauer Kleidung aus dem Haus gehen.

Mit Yoga: Augenübungen und Meditation auf das dritte Auge.

Mit Ernährung: Für dieses und auch für das siebte Chakra lassen sich nicht wirklich Ernährungsempfehlungen aussprechen, da sie nicht mit körperlichen, sondern mit geistigen Zuständen zu tun haben. So entspricht das Fasten den beiden oberen Chakren am ehesten.

Mit Düften: Jasmin, Minze, Zitronengras, Veilchen, Weihrauch, Basilikum.

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Das Kronen-Chakra

Sanskrit: Sahasrara – Bedeutung: tausendblättrig, tausendfach
Lage: höchster Punkt des Kopfes
Farbe: Violett bis weiß
Element: Denken
Drüsen: Epiphyse (Zwirbeldrüse des Gehirns)
Sinn: Einfühlung
Wort: wissen

Eigenschaften: Es ist das Tor zum Universum und das Chakra des höchsten Wissens: Gottvertrauen, Spiritualität, Freiheit, Vollendung und – nicht zu vergessen – die Demut vor dem universellem Größeren.

Körperlicher Bezug: Bis auf die Zwirbeldrüse ist es keinem einzelnen Organ zugeordnet, sondern hat eine schützende Wirkung auf den ganzen Körper. Das Chakra hat großen Einfluss auf den Schlaf-Wach-Rhythmus.

Störungen: Innere Leere, Unzufriedenheit und geistige Erschöpfung als Vorboten einer Lebenskrise, Mangelgefühle. Körperlich äußert sich eine Blockade durch eine Immunschwäche sowie in Ein- und Durchschlafstörungen.

Bei Aktivierung: Selbstverwirklichung, spirituelles Verständnis. Tiefer innerer Frieden – im Einklang mit sich und der Welt. Heilsein bis hin zur Erleuchtung.

DAS CHAKRA STÄRKEN:

Im Alltag: Weite Ausblicke suchen, etwa auf einem Berg steigen und sich verneigen: vor dem Selbst und vor anderen Lebewesen.

Mit Yoga: Singen des Mantras „Om“, dem kosmischen Klang.

Durch Ernährung: Fasten – siehe 6. Chakra.

Mit Düften: Weihrauch, Rosenholz, Neroli.

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