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Large header wie geht das eigentlich loslassen
Bildquelle: Shutterstock.com

„Loslassen”: Warum, was und vor allem wie?

Von Karen Welters

Einfach loslassen. Gar nicht so einfach...

Wenn das mit dem „Loslassen” so einfach wäre, wie uns in der Yogawelt oft suggeriert wird, dann wären wir das entspannteste Volk auf diesem Planeten. Denn wer möchte schließlich nicht mit Leichtigkeit durchs Leben gehen, ohne den ganzen Ballast, den das Leben so mit sich bringt? Ohne unsere Laster, Vorlieben, Gewohnheiten, Abneigungen, ohne all die negativen Gefühle wie Ängste, Neid oder Gier. Auch das vierte und fünfte Yama aus den Yoga-Sutren von Patanjali empfiehlt uns Bescheidenheit, Reinheit in Gedanken und Taten sowie nicht besitzergreifend und begierig zu sein (Brahmacharya und Aparigraha). Denn wer nichts begehrt, kann zufrieden und gelassen sein und den Moment genießen. Doch genau das fällt uns ja so schwer, denn sie sind immer da, die Gedanken an gestern, heute und morgen. Die Pläne. Die Wünsche. Die Ängte und die Sorgen. Nur als Kind gelingt es uns wirklich, den Augenblick zu leben, im Hier und Jetzt zu sein. Doch dann kommen sie,  die Eltern, Kindergärtner, Freunde, Lehrer, Profs, Chefs und all die Menschen um uns herum mit ihren Ansprüchen und Erwartungen. Und wir? Sind plötzlich mittendrin in der Leistungsgesellschaft, im Werten und Bewerten und Messen und Gemessenwerden. In der Lebensplanung. Der Druck von außen und innen nimmt schleichend zu, wir häufen Ballast an, und das Gelassensein wird immer schwieriger.

Auf der Suche nach Gelassenheit

Und dann stellen wir uns irgendwann die Frage, wo sie nur hin ist, die Leichtigkeit des Lebens. Und los geht die Suche nach dem individuellen Gleichgewicht. Und genau an dieser Stelle kommt Yoga ins Spiel. Denn durch Atem- und Körperübungen sowie die Meditation lernen wir wieder, den inneren Tumult zu entschleunigen, Druck abzubauen und, jetzt kommt's, loszulassen. Den Geist anzuhalten. Kontrolle abzugeben. Zu atmen und uns dabei leicht zu fühlen. Klingt ganz schön angeberisch. Probier' selbst aus, es klappt ganz bestimmt!

Wer sich direkt in die Yoga-Praxis stürzen möchte, dem empfehlen wir folgende Yin-Yoga-Sequenz zum Loslassen von Ranja Weis:

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