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Detox-Yoga für gesunde Schönheit

Von Petra Orzech

Ausgerechnet im einstigen „Hollywood Babylon“ ist heutzutage der „entgiftete“ Körper als Resultat eines regelmäßigen Detox-Programms die Grundvoraussetzung für ein zeitgemäßes Leben. Stars wie Elle Macpherson oder Gwyneth Paltrow schwören darauf und tilgen mittels basischer Ernährung und speziellen Yoga-Übungen lästige Pfunde und ungesunde Toxine.

Ein perfekter Zeitpunkt für eine Detox-Kur ist das Frühjahr: Frisches Obst, vielfältige Gemüse und knackige Kräuter bieten ideale Voraussetzungen dafür, den Organismus von alten Winterlasten zu befreien. Basische Lebensmittel befreien den Körper von angestauten Säuren, man fühlt sich wie neu geboren, hat eine schöne Haut und vor allem reichlich Energie.


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Ein Detox-Tag für mich

Beginne gleich nach dem Aufwachen mit Yoga. Der Körper hat jetzt noch keine Verdauungsarbeit zu leisten und kann sich ganz auf die Entgiftung konzentrieren. Dafür haben wir eine ideale Yoga-Sequenz zusammengestellt – inklusive Anleitung zum Nachmachen.

Danach verwöhne dich mit einem fruchtigen Frühstücks-Smoothie. Zum Mittag gibt es die Hauptmahlzeit des Tages mit Kartoffeln, am Abend darf es noch eine wärmende Suppe sein. Besonders unterstützend für ein Do-it-yourself-Entgiftungsprogramm sind auch leckere Salate aus Bärlauch, Rauke und Radieschen als Zwischenmahlzeit. Sie kräftigen die Leber und entgiften das System.

Detox Yoga: Effektiv und energetisierend

Die folgenden Asanas reinigen Körper und Seele: sie regen den Stoffwechsel an, befreien Muskeln und Gelenke von Ablagerungen, fördern den Verdauungsapparat, stärken das Immunsystem, stimulieren die Zellerneuerung und haben so eine verjüngende Wirkung. Tu deinem Körper etwas Gutes, damit deine Seele wieder Lust hat, darin zu wohnen! Bevor du damit startest, unsere Detox-Serie im Flow zu starten, wecke unbedingt deinen Körper und Geist – am besten mit etwa zehn Sonnengrüßen.

1. Adho Mukha Svanasana – der herabschauende Hund

Bleibe hier zehn Atemzüge.

2. Eka Pada Rajakapotasana – die Taube

Bringe nun das rechte Bein angewinkelt nach vorne und lege es auf dem Boden ab, Fuß ist aktiv. Das linke Bein hinten am Boden ablegen, das Becken soll parallel ausgerichtet bleiben. Wandere langsam mit dem Oberkörper und den Armen nach vorne. Lege die Stirn am Boden ab. Bleibe hier zehn Atemzüge. Richte den Oberkörper wieder auf, bringe die Hände in Gebetshaltung und twiste den Oberkörper zur rechten Seite. Starte mit 20 Atemzügen Kapalabhati: Dafür mit kräftigen Atemstößen durch die Nase ausatmen, den Einatem entspannt einfach kommen lassen.

Detox-Wirkung:
De Atemtechnik Kapalabhati regt die Verdauungsorgane an, die beiden Nadis (Energiekanäle) Ida und Pingala werden gereinigt. Der Geist wird ruhig. Die Drehhaltung wirkt auf die Leber und unterstützt so die Entgiftungsprozesse.

3. Arha Matsyendrasana 1 – der Drehsitz

Verlagere dein Gewicht auf die rechte Pohälfte und schwinge das linke Bein nach vorn. Stelle den linken Fuß an die Außenseite vom rechten Knie. Richte dich mit der Einatmung auf und twiste den Oberkörper mit der Ausatmung zur linken Seite. Halte für fünf Atemzüge. Drehe den Oberkörper mit der Einatmung wieder nach vorn.

Detox-Wirkung:
Der Drehsitz massiert die Bauchorgane und erhöht den Energiefluss rund um den Nabel. Niere, Magen, Dünndarm, Leber und Gallenblase werden verstärkt durchblutet, so dass Gifte (z. B. Säuren) ausgeschwemmt werden.

4. Adhu Mukha Svanasana – der herabschauende Hund / Eka Pada Rajakapotasana – die Taube

Komme wieder in den hinabschauenden Hund. Bleibe hier fünf bis zehn Atemzüge.
Übe jetzt die Taube, indem du mit dem linken Bein beginnst, und füge den anschließenden Drehsitz so an, dass der Fuß des anderen (rechten) Beins vorn steht und du zur rechten Körperseite twistest.

5. Halasana (der Pflug) und Paschimottanasana (Vorwärtsbeuge) im Fluss

Achtung: Um den Nacken nicht zu überdehnen, wird der Pflug im modernen Yoga nur mit unterlegter Schulterplatte o. ä. geübt. Vor allem Anfänger sollten bei dieser Übung langsam und achtsam vorgehen, um ihren Körper nicht zu gefährden!

Vom Drehsitz aus lege dich flach auf den Rücken. Füße und Beine zusammen, Arme liegen neben dem Körper, Handflächen zeigen nach unten. Mit der Ausatmung bringe die Beine über den Kopf, berühre nach Möglichkeit mit den Zehen den Boden hinter dem Kopf. Rolle mit der Einatmung zurück, richte den Körper auf, und bringe mit der Ausatmung den Oberkörper nach vorne Richtung Schienbeine in Paschimottanasana. Einatmen, Oberkörper aufrichten. Ausatmen, komme in Halasana. Übe 10 Runden. Ende in Halasana – dem Pflug.

Detox-Wirkung:
Die starke Bewegung von Leber und Gallenblase fördert die Verdauung von Fetten und regt die Darmperistaltik an.

6. Salamba-Sarvangasana – der Schulterstand

Lege dir für einen gesicherten Schulterstand möglichst eine flach gefaltete Decke oder eine Schulterplatte so unter die Schultern, dass der Nacken dahinter liegt. Komme in den Schulterstand, halte ihn je nach Übungserfahrung über eine bis fünf Minuten.

Detox-Wirkung:
Diese Umkehrhaltung erhöht den Stoffwechsel, befreit Muskeln und Gelenke von Ablagerungen. Die Bauchatmung verbessert den Luftaustausch im Körper, die Bauchorgane werden massiert. Kreislauf und Verdauung kommen ins Gleichgewicht. Gibt neue Energie und Frische.

7. Matsyasana – der Fisch

Rolle den Körper Wirbel für Wirbel ab. Strecke die Beine aus, lege die Arme eng unter den unteren Rücken. Hebe Kopf und Oberkörper, indem du dich auf Hände und Unterarme stützt, und lehne dich zurück. Lege die Krone des Kopfes auf den Boden, ohne sie zu belasten. Tiefe Atmung in die obere Brust.

Detox-Wirkung:
Die Sauerstoffzufuhr wird verstärkt, die Funktion der Schilddrüse reguliert, wodurch das Immunsystem angekurbelt wird. Sorgt für Jugendlichkeit und Vitalität.

8. Shavasana – Endentspannung

Entspannt für fünf bis zehn Minuten auf den Boden legen. Augen schließen. Loslassen.

Und um den Detox-Prozess über die Ernährung zusätzlich anzukurbeln, gibt es hier ein paar leckere Rezepte.