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Hurra, Ferien: 5 Tipps für Yoga im Urlaub
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Hurra, Ferien: 5 Tipps für Yoga im Urlaub

Von Katharina Goßmann

Du weißt nicht, wie du deine tägliche Yoga-Praxis in den Familienurlaub integrieren kannst? Oder möchtest dir im Urlaub endlich mal Zeit für Yoga nehmen, weil du das im Alltag nicht schaffst? Wir haben für dich die ultimativen Tipps für deine Yoga-Praxis während der Ferienzeit zusammengestellt!

1. Plane deine Yoga-Zeit!

Wie viel Zeit soll ich mir für Yoga nehmen?

Im Urlaub solltest du dir den Luxus gönnen, so weit wie möglich nach deinen Bedürfnissen zu leben: ein Nickerchen zu machen oder spazierenzugehen, wenn dir danach ist, oder einfach entspannt und ganz ohne Termindruck mit deinen Liebsten zusammenzusein. Wenn du aber deine tägliche Yoga-Praxis beibehalten möchtest oder dich darauf freust, endlich Zeit für Yoga zu haben, ist es klug, vor dem Urlaub zu überlegen, wie und wann du deine Yoga-Zeit am besten in deine Ferienpläne integrieren kannst. Frag dich – und deine Mitreisenden – also schon vor der Abreise: Wie viel Zeit werde ich während der Reise für mich alleine haben?


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Wenn du dann deine zeitlichen Freiräume einschätzen kannst, überlege, welchen Anteil dieser Zeit du in Yoga investieren möchtest. Wenn du dir seit Monaten nichts mehr wünschst, als endlich in Ruhe in der Sonne zu liegen und einen Krimi zu lesen, dann setze die tägliche Yoga-Sequenz auf 15 Minuten an. 15 Minuten täglich zeigen Wirkung, lassen dir aber noch Zeit für andere Urlaubsvergnügen.

Wenn du mehr für dich tun willst, plane bis zu 30 Minuten pro Tag für Yoga ein. Wahrscheinlich wirst du dich ja anderweitig auch viel bewegen – schwimmen, wandern, Sightseeing-Touren machen – sodass 30 Minuten Yoga pro Tag als Ergänzung und Ausgleich optimal sind.

Hier zeigt dir Annika Isterling eine kurze Sequenz, die du direkt nach der Anreise üben kannst:

Yoga Video Tutorial: 3 Asanas für deine ReiseYogaEasy-Video abspielen

Welche Uhrzeit ist optimal für Yoga?

Genauso wie außerhalb des Urlaubs übst du am besten morgens, bevor alle aufstehen, oder abends kurz vor dem Zubettgehen. Morgens hast du einen leeren Magen und einen leeren Geist, das erleichtert die Konzentration ungemein. Wenn du aber während der Ferien ausschlafen möchtest, empfiehlt sich die abendliche Praxis. Sie hilft dir dabei, nach einem aktiven und anregenden Tag runterzukommen und erholsam zu schlafen.

2. Wie möchte ich Yoga üben?

Yoga-Unterricht im Hotel oder Yogastudio

Wenn du mit anderen zusammen üben willst, solltest du das schon bei der Auswahl des Ferienorts bedenken. Es gibt Hotels und Ferienanlagen, die kostenlose Yogastunden anbieten. Oder du suchst eine Unterkunft aus, in deren fußläufiger Umgebung sich ein Yogastudio befindet. Hotelangebote sind meistens so gestaltet, dass sie für alle Level attraktiv sind, und auch Yogastudios in touristischen Gegenden haben häufig spezielle Angebote für Urlauber. Bei Ferienanlagen kann es dir allerdings passieren, dass der Animateur, der auch für Wasserball und die Trinkspiele am Abend zuständig ist, die Yogastunde unterrichtet...

Yoga-Retreat

Wenn du richtig eintauchen willst in die Welt des Yoga, bietet sich ein Yoga-Retreat an, also ein spezieller Yoga-Urlaub. Das heißt aber nicht, dass du deine Liebsten zu Hause lassen musst! Bei vielen Retreats kannst du zusätzliche Zimmer buchen und so deine Familie mitnehmen. Such das Retreat einfach zusammen mit deinen Mitreisenden aus und sprich genau ab, wann du für die Familie verfügbar sein wirst und wann nicht. Und dann genieß deine Yoga-Einheit in vollen Zügen, während der Rest der Truppe Eis essen geht oder im Meer schwimmt.

Online-Yoga

Die günstigste und flexibelste Methode ist es, alleine zu üben. Wenn du erfahren genug bist, kannst du dir jeden Tag eine genau auf deine Bedürfnisse abgestimmte Yoga-Sequenz selbst zusammenstellen. Wenn du das nicht willst oder Inspiration suchst, dann kannst du eine Online-Plattform wie YogaEasy nutzen.

Falls du dich für Online-Yoga entscheidest, solltest du schon vor Urlaubsantritt herausfinden, wie verlässlich das WLAN am Urlaubsort ist. Oder du lädst dir die YogaEasy-App auf dein Smartphone oder Tablet – dann kannst du vor dem Urlaub deine Lieblingsvideos herunterladen und sie später auch im Offline-Modus nutzen.

Noch ein Tipp fürs Üben mit Online-Videos: Falls du Yoga im Freien üben willst, besorge dir kleine Lautsprecher-Boxen für deinen Laptop bzw. dein Tablet – die eingebauten Lautsprecher der meisten mobilen Geräte sind nicht laut genug, um mit Wellenrauschen und Co. mitzuhalten.

3. Der perfekte Ort für dein Yoga

Urlaub ist nicht gleich Urlaub: Während der eine allein in der Königssuite residiert, teilt sich der andere ein kleines Ferienapartment mit drei Kleinkindern. Und während die eine sich bei strahlendem Sonnenschein am Meer sonnt, wandert die andere durch einsame Wälder im regnerischen Skandinavien. Die Suche nach einem ruhigen, schönen, wind- und wettergeschützten Ort für dein Yoga wird sich also unterschiedlich schwierig gestalten:

Tipp: Falls du die Möglichkeit hast, Yoga in der Natur zu üben, nutze sie! Es gibt kaum etwas, das die erholsame Wirkung von Yoga so verstärkt wie singende Vögel, rauschende Wellen und Sonnenstrahlen, die durch Baumblätter blitzen... Falls du dir noch nicht sicher bist, ob Yoga im Freien was für dich ist, lies dir unsere Tipps fürs Outdoor-Yoga durch.

Falls sich am Ende herausstellt, dass du nur sehr wenig Platz hast für dein Yoga: Hier findest du unsere 7 besten Videos für Yoga auf kleinstem Raum.

4. Motivation: Lebst du schon – oder funktionierst du noch?

Eine Auszeit wie im Urlaub ist eine tolle Gelegenheit für eine Bestandsaufnahme des eigenen Lebens: Was läuft gut? Lebe ich mein Leben? Sorge ich gut für mich? Auch deine Yoga-Praxis kannst du bei der Gelegenheit beleuchten: Will ich im Grunde nur deshalb täglich Yoga machen, weil ich finde, ich sollte eine bessere Figur haben, sportlicher sein oder dünner?

Es ist nämlich so: Wenn deine Motivation, Yoga zu üben, nicht auf Selbstliebe und Selbstfürsorge basiert, dann wird es dir schwer fallen, täglich zu üben. Denn tief in uns sperrt sich etwas dagegen, Dinge zu tun, die uns „besser” machen sollen. Wir alle wollen im Grunde unseres Herzens nämlich nicht funktionieren, sondern uns am Leben erfreuen – und das geht nur, wenn wir uns so annehmen, wie wir sind.

Wenn du also schaffst, deine innere Perspektive zu verändern, und erkennst, dass du Yoga für dich machst – um dir etwas Gutes zu tun, um in Kontakt mit deinem Körper zu kommen oder um zu entspannen –, wirst du anfangen, deine tägliche Yoga-Praxis wirklich zu genießen. Dann wird es dir auch nicht mehr schwerfallen, täglich Zeit für dein Yoga zu finden. Ganz im Gegenteil wirst du dich darauf freuen, Yoga zu üben. Im Urlaub, aber auch im Alltag.

5. Matte nicht vergessen... Obwohl!

Jetzt musst du nur noch daran denken, deine Yogamatte und deine Yoga-Kleidung einzupacken! Normale Yogamatten passen allerdings oft auch nicht in große Koffer. Wenn du deinen Urlaub also nicht mit Matte über der Schulter beginnen willst, nimm eine spezielle Reise-Yogamatte mit: Die sogenannten Travel Mats sind dünn und sehr leicht.

Wobei weder Matte noch spezielle Kleidung ein Muss sind:

  • Ein bequemes T-Shirt und eine dehnbare Hose reichen als Yoga-Outfit völlig aus. Allerdings solltest du ein paar extra T-Shirts und Leggings einpacken, falls du im Urlaub keine Möglichkeit zum Waschen hast.
  • Wenn du in einem Studio oder im Hotel Yoga übst, wird die Matte wahrscheinlich gestellt. So mancher Teppich oder Holzboden ist genauso rutschfest wie eine Matte. Und wenn du planst, im Freien zu üben, kannst du es auch einfach ohne Matte probieren. Genieße es, die Füße in den Sand zu graben, verbinde dich mit der Erde, spüre das Gras zwischen den Zehen.

Wir wünschen dir einen herrlichen Yoga-Urlaub!

PS: Deine Ferien werden übrigens mindestens doppelt so erholsam sein, wenn du täglich Yoga übst!

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