Du verwendest einen veralteteten Browser (Other 0.0) mit Sicherheitsschwachstellen und kannst nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Hier erfährst du, wie einfach du deinen Browser aktualisieren kannst.
waihnact baum
Deine Yoga-Morgenroutine zum perfekten Tagesstart
Bild: iStockphoto.com

Deine Yoga-Morgenroutine zum perfekten Tagesstart

Von Kristin Rübesamen

Was ist falsch daran, in letzter Sekunde aufzustehen und mit einer Flasche Cola Light zur Straßenbahn zu laufen? Du bringst deinen Kreislauf in Schwung, unterstützt den öffentlichen Nahverkehr und die Zuckerindustrie, und du hast so lange es ging geschlafen.

Nichts ist falsch daran, solange es dir nichts ausmacht, später mit einem Magengeschwür und tiefen Gramfalten herum zu laufen, denn in der Eile vergisst du jedes Mal deinen Gleichmut zu Hause und musst dich schon wieder den ganzen Tag ärgern.

Hier unsere Vorschläge, wie du deine persönliche Morgenroutine gestalten kannst und den Tag angenehmer – und gesünder! – beginnen kannst.

1. Meditation als Teil deiner Morgenroutine

Gleich nach dem Aufstehen. Kurz aufs Klo und dann ohne weitere Umstände auf die Matte oder dein Meditationskissen. Entscheide am Abend vorher, wie lange du meditieren willst, und bleibe bei deiner Entscheidung. Lass nicht mit dir handeln – auch nicht, wenn deine innere Stimme findet, dass es schöner wäre, liegen zu bleiben. Bleibe stark und werde still. Wenn du morgens gleich achtsam wirst und übst, ganz bei dir zu bleiben, erdest du dich besonders intensiv. Das wird dir den gesamten Tag über helfen: Wer morgens meditiert, bestimmt, wie der Tag läuft.

Valentin Alex erklärt dir in diesem Video die Bedeutung von Ritualen im Yoga, Sadhana:

Fill 873 491 still valentin alex interview yoga sadhanaPlay

2. Pranayama üben am Morgen

Deine Meditation wird besser, wenn du vorher Atemübungen machst. Sobald du sitzt, wähle eine Atemübung, die du gerne machst, und übe sie gründlich. Besonders wirkungsvoll am Morgen: der Feueratem, Kapalabhati.

3. Reinigungsrituale: Nasenspülung und Co.

Wenn du deine Atemübung besser machen willst, spüle vorher deine Nase mit deiner Nasendusche mit lauwarmem, leicht salzigem Wasser. Aber auch andere Reiniungsrituale, die häufig aus der Tradition des Ayurveda stammen, können dir den Start in den Tag vereinfachen. Dazu gehören etwa das Zunge-Schaben, Ölziehen (Gandusha) und die Selbstmassage.

4. Schreibe morgens Tagebuch

Wenn die Meditation nicht ausreicht, um dein Gedankenkarussell etwas auszubremsen (oder zumindest die Fahrt ein wenig entspannter zu gestalten), hilft dir vielleicht Tagebuchführen. Dafür brauchst auch nicht stundenlang Zeit, um Seite um Seite zu füllen. Ein paar kurze Gedanken zum Tag, zu deinen Träumen – oder darüber, wofür du dankbar bist, können dich immens dabei unterstützen, dich auf das Positive zu konzentrieren und das Negative leichter loszulassen.

5. Yoga üben am Morgen

Übe einen kleinen Yoga-Morgenflow oder einfach eine Handvoll Asanas, die dir morgens gut tun. Dein gesamter Körper, deine Wirbelsäule und deine Muskulatur sind noch steif davon, acht Stunden lang im Bett gelegen zu haben. Bewege den gesamten Körper ordentlich durch. So wirst du nicht nur schneller wach, deine Wirbelsäule wird es dir auch danken! Übe so, dass du spürst, wie deine Körpertemperatur steigt. Spüre, wie dein Körper warm wird und du in steife Gelenke langsam Bewegung bringen kannst. Nutze die milde Morgenstimmung, und lass' statt Ehrgeiz Bescheidenheit in deine Praxis rieseln.


Yoga am Morgen
Dein Yoga-Programm für den perfekten Start in den Tag. Jeden Morgen aktivierende Yoga-Flows und leckere Frühstücksrezepte. Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.
JETZT ANMELDEN

6. Morgenroutine am Frühstückstisch Teil 1: Warmes Wasser trinken

Wenn du gerne Kaffee trinkst, trinke das warme Wasser, bevor du deinen Kaffee trinkst – oder zur Not dazu. Vielleicht kannst du deinen Kaffeemoment hinauszögern bis ins Büro oder aufs Wochenende oder einfach etwas später am Morgen. Lass es einen Genuss bleiben, und versuche aus eigenen Stücken wach zu werden.

Du kannst das warme Wasser schick machen und dir vorstellen, du bist in einem teuren Ayurveda-Retreat, indem du einen Spritzer Zitrone oder etwas Ingwer hineingibst. Warum das Wasser unbedingt warm sein muss? Warme Lebensmittel kann der Körper einfacher verdauen als kalte. Und da unsere Verdauung morgens noch nicht auf Hochtouren arbeitet, machst du es ihr mit dem warmen Wasser leichter (s. nächster Punkt).

7. Morgenroutine am Frühstückstisch Teil 2: Koch' dir dein Frühstück!

Warmes tut morgens besonders gut – das hast du eben schon gelernt. Auch ein gekochtes Frühstück ist leichter verdaulich und macht damit deinem Körper weniger Arbeit als etwa ein kaltes Müsli mit Milch. So ein Porridge geht ganz einfach: Ein paar Löffel Getreideflocken, Hafer-, Hirse- Buchweizen, ganz egal, in einen Topf, eine Prise Salz dazu und ein bisschen köcheln lassen.

Stell dich währenddessen ans Fenster und formuliere ein paar verwegene Ziele für den Tag. Oder starre einfach ins Nichts und nimm’ wahr, wie du dich fühlst. Vielleicht kannst du dich freuen, am Leben zu sein. Auch wenn sich das Gefühl am Anfang aufgesetzt anfühlt, wirst du dich dran gewöhnen und es nicht mehr missen wollen. Ach, ja: Mach dein Frühstück süß (geriebener Apfel, Banane, Honig...). Das Leben ist oft bitter genug.

8. Der wichtigste Teil der Morgenroutine: Lächeln!

Lächle die Menschen auf der Straße an, die Hunde, die Bäume, egal, was. Wir sind alle allein auf dieser Welt. Wenn wir aufhören, einander anzulächeln, ist es vorbei.


Hier ein paar Videotipps für deine Morgen-Yoga-Praxis:

Wandaful Morning mit Wanda Badwal:

Fill 873 491 still wanda badwal morning yogaPlay

Guten Morgen Yoga mit Cornelia Köster:

Fill 873 491 yoga morgen hatha cornelia koester stillPlay

Spirit Yoga Sunrise mit Nina Heitmann:

Fill 873 491 yoga morgen spirit sunrise nina heitmann still 02Play

Yoga statt Espresso mit Valentin Alex:

Fill 873 491 valentin espressoPlay

Yin Yoga am Morgen für die Mitte mit René Hug:

Fill 873 491 still rene yin morgen mittePlay

Diese Videos passen zum Thema
zurück nach oben