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Bild: iStockphoto.com

Guten Morgen, Welt: Yogische Tipps für den Morgen

Von Kristin Rübesamen

Was ist falsch daran, in letzter Sekunde aufzustehen, und mit einer Flasche Cola Light zur Straßenbahn zu laufen? Du bringst deinen Kreislauf in Schwung, unterstützt den öffentlichen Nahverkehr und die Zuckerindustrie und hast so lange es ging geschlafen.

Nichts ist falsch daran, solange es dir nichts ausmacht, später mit einem Magengeschwür und tiefen Gramfalten herum zu laufen, denn in der Eile vergisst Du jedes Mal deinen Gleichmut zu Hause und musst dich schon wieder den ganzen Tag ärgern.

Hier unsere Vorschläge, wie Du den Tag stattdessen beginnen könntest:

Meditiere.

Gleich nach dem Aufstehen. Kurz aufs Klo und dann ohne weitere Umstände auf die Matte oder dein Meditationskissen. Entscheide am Abend vorher, wie lange du meditieren willst, und bleibe bei deiner Entscheidung. Lass nicht mit dir handeln - auch nicht, wenn eine innere Stimme findet, dass es schöner wäre, liegen zu bleiben. Bleibe stark und werde still.

Wer morgens meditiert, bestimmt, wie der Tag läuft.

Atme.

Deine Meditation wird besser, wenn Du vorher Atemübungen machst. Sobald du sitzt, wähle eine Atemübung, die du gerne machst, und mache sie gründlich. Besonders wirkungsvoll am Morgen: Der Feueratem.

Spüle deine Nase.

Wenn Du deine Atemübung besser machen willst, spüle vorher deine Nase mit deiner Nasendusche mit lauwarmen, leicht salzigem Wasser.

Rolle deine Matte aus.

Übe einen kleinen Morgenflow oder einfach eine Handvoll Asanas, die dir morgens gut tun. Übe so, dass Du spürst, wie deine Körpertemperatur steigt. Spüre, wie dein Körper warm wird, und du in steife Gelenke langsam Bewegung bringen kannst. Nütze die milde Morgenstimmung und lass' statt Ehrgeiz Bescheidenheit in deine Praxis rieseln.

Trinke warmes Wasser.

Wenn Du gerne Kaffee trinkst, trinke das warme Wasser, bevor Du deinen Kaffee trinkst, oder zur Not dazu. Vielleicht kannst Du deinen Kaffeemoment hinauszögern bis ins Büro, oder aufs Wochenende oder einfach etwas später am Morgen. Lass es einen Genuss bleiben und versuche aus eigenen Stücken wach zu werden.

Du kannst das warme Wasser schick machen und dir vorstellen, du bist in einem teuren Ayurvedaretreat, in dem Du einen Spritzer Zitrone hineingibst.

Iss ein warmes Frühstück.

Ein paar Löffel Getreideflocken, Hafer-, Hirse- Buchweizen, ganz egal, in einen Topf, eine Prise Salz dazu und ein bisschen köcheln lassen.

Stell dich währenddessen ans Fenster und formuliere ein paar verwegene Ziele für den Tag. Oder starre einfach ins Nichts und nimm’ wahr, wie du dich fühlst. Vielleicht kannst Du dich freuen, am Leben zu sein. Auch wenn sich das Gefühl am Anfang aufgesetzt anfühlt, wirst Du dich dran gewöhnen und es nicht mehr missen wollen.

Ach, ja. Mach dein Frühstück süß (Geriebener Apfel, Banane, Honig...). Das Leben ist oft bitter genug.

Lächle.

Lächle die Menschen auf der Straße an, die Hunde, die Bäume, egal, was. Wir sind alle allein auf dieser Welt. Wenn wir aufhören, uns anzulächeln, ist es vorbei.

 

Hier ein paar großartige Videotipps für deine Morgenpraxis:

Morgenyoga auf der Dachterrasse mit Nicole Bongartz:

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Yoga Flow am Morgen mit Cornelia Köster:

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Yin Yoga am Morgen für die Mitte mit René Hug:

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Sanfter Yoga Flow am Morgen mit Christiane Wolff:

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