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Bild: iStockphoto.com

Der Herbst ist Yoga-Zeit - mach' mit!

Von Katharina Goßmann

Im Sommer ist es einfach, sich fit, gesund und glücklich zu fühlen - wir haben Urlaub, bewegen uns viel, genießen die Natur und die Sonne. Leider verkehrt sich dieses schöne Bild im Herbst: Der Stress in Job/Studium/Schule geht wieder so richtig los, die Sonne lässt uns im Stich und vielen graut es vor der Dunkelheit und Kälte der kommenden Monate.

Zum Glück gibt es Yoga! Denn Yoga hilft mit seinem ganzheitlichen Ansatz gegen (so gut wie) alle Nebenwirkungen der dunklen Jahreshälfte.

1. Yoga hält dich gesund

Wer regelmäßig Yoga übt, erhöht die Aktivität seiner Immunabwehrzellen. Aber nicht nur das: die Muskeln werden gestärkt, Verspannungen abgebaut, der Stoffwechsel wird angeregt, die Verdauung ebenfalls, die Hormonproduktion wird reguliert, der Kreislauf stabilisiert sich. Das Ergebnis ist nicht nur eine geringere Anfälligkeit für Infekte, sondern ein allgemeines körperliches Wohlbefinden, das einen auch durch den trübsten Regentag trägt. 

Hier eine Kundalini Yoga-Sequenz von Kerstin Leppert für ein starkes Immunsystem (hier kommst du direkt zum Video):

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2. Yoga hält dich bei Laune

Yoga wirkt aber nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Psyche.

In der kalten Jahreshälfte kann es passieren, dass Körper und Geist starr und unbeweglich werden. Yoga sorgt dafür, dass wir uns von (körperlichen und geistigen) Blockaden befreien, unsere Kraft wieder spüren und unsere Energien zum Fließen bringen. Denn Bewegung baut Stresshormone ab und lässt den Endorphinspiegel - und damit die Laune - steigen. Mit Hilfe von Meditation, Atemübungen und Achtsamkeit verlangsamt sich zudem unser Gedankenkarussell. Dadurch entsteht innerer Raum, um klar zu denken und bewusste Enscheidungen zu treffen. Und die yogischen Entspannungsübungen (Yoga Nidra, Shavasana) helfen uns dabei, innere Verspannungen und Verkrampfungen loszulassen, zu unserer Mitte und zu neuen Perspektiven zu finden. 

Perfekt geeignet ist diese Praxis von Kristin Rübesamen gegen schlechte Laune (hier kommst du direkt zum Video):

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3. Yoga hält dich warm

Dir ist von September bis April kalt? Auch dagegen hilft Yoga. Denn nicht nur dynamische Yoga-Sequenzen verbessern die Durchblutung und verhindern dadurch effektiv eisige Füße und Hände. Auch Atem-Techniken wie der Feueratem Kapalabhati und der wärmende Atem Ujayi aktivieren das innere Feuer (Agni). Und nicht zuletzt beeinflussen auch die yogischen Entspannungsmethoden unser Wärme-Empfinden: Wer sich wohlfühlt, wer tief atmet, wer die Jahreszeit so akzeptiert, wie sie ist, der kann auch körperlich besser mit der Kälte umgehen.

Diese dynamische Morgen-Praxis von Valentin Alex heizt dir ein (hier kommst du direkt zum Video):

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4. Yoga mindert Verspannungen

Gerade im Winter neigen wir dazu, uns wegen der Kälte zu verkrampfen, und stapfen mit hochgezogenen Schultern durch die dunklen Straßen. Yogische Dehnübungen wie der Adler Garudasana sorgen dafür, dass solche Verspannungen verschwinden und verbessern die Durchblutung in den betroffenen Körperregionen. Dadurch ist uns nicht nur wärmer (s. 3.), sondern auch die Laune steigt - denn ein entspannter, lockerer Körper geht meist mit einer entspannten inneren Haltung einher.

Hier ein Video gegen Nacken- und Schulterverspannungen von Anna Trökes (hier kommst du direkt zum Video):

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5. Yoga bringt dich in Kontakt mit deinem Körper

Im Sommer haben wir viele Möglichkeiten unsere Körper zu spüren und zu erleben. Wir schwimmen, gehen spazieren, schwingen uns aufs Fahrrad – und das alles barfuß oder in offenen Schuhen, in leichter, bequemer Kleidung. In der dunklen Jahreszeit fühlen wir uns dagegen häufig abgeschnitten von unserem Körper – kein Wunder, sind wir doch durch etliche Schichten dicker Kleidung von ihm getrennt. Mit Yoga kannst du auch im Herbst (und im Winter) Kontakt mit deinem Körper halten, kannst seine Beweglichkeit und Kraft genießen, und bleibst in Kontakt mit den Bedürfnissen deines Körpers.

6. Yoga entspannt

Sonnige Sommertage sind Entspannung pur. Im Urlaub, am See, abends auf der Terrasse lädt der Sommer zum Sitzen, Loungen, Genießen ein. Im Herbst dagegen lädt uns meist nur unsere Couch zu einem DVD-Marathon ein... Wenn du dich aber stattdessen zum Yoga aufraffst, kommst du nicht nur in den Genuss der tiefen Schlussentspannung. Die meisten Yoga-Lehrer bauen auch zwischendrin Entspannungsphasen ein – in der Kindhaltung, der Entspannungslage auf dem Bauch oder kurzen, aber trotzdem effektiven Nachspür-Phasen, z.B. in der Bergstellung.

Und dann gibt es noch spezielle Entspannungstechniken im Yoga, wie etwa diese Yoga Nidra-Anleitung von Anna Trökes (hier kommst du direkt zum Video):

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7. Last but not least: Yoga hilft dir durch die Weihnachtszeit

Ob du ein fortgeschrittener Yogi bist, merkst du nicht daran, ob du deine Beine hinter deinen Kopf legen kannst – sondern ob du an Weihnachten die Nerven behältst: Die Weihnachtszeit kommt nicht nur immer schneller als gehofft, sondern ist für viele Menschen auch eine echte Belastungsprobe. Zwischen Power Shopping in überfüllten Läden, Glühwein-Exzessen und Weihnachtsfeiern macht so manches Nervenkostüm schlapp. Wenn du aber im Herbst beginnst, regelmäßig Yoga zu üben, sind Körper und Geist nicht nur vorbereitet, sondern können sich auch während der Feiertage beim Yoga erholen.

Perfekt geeignet ist diese Yin Yoga-Sequenz von René Hug (hier kommst du direkt zum Video): 

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Fazit: Wenn du regelmäßig Yoga übst, sind Herbst und Winter eigentlich ziemlich schöne Jahreszeiten – also ab auf die Matte!

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