Du verwendest einen veralteteten Browser (Other 0.0) mit Sicherheitsschwachstellen und kannst nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Hier erfährst du, wie einfach du deinen Browser aktualisieren kannst.
Large large ohne lehrer typo
Bild: iStockphoto.com

Yoga zu Hause – Tipps für Home Yoga

Von Anna Trökes

Yoga zu Hause kann jeder, der atmen kann

Die Übungen der YogaEasy-Videos sind weitestgehend so aufgebaut, dass man sie ohne besondere Vorkenntnisse oder physische Voraussetzungen üben kann. Die Videos für Fortgeschrittene setzen jedoch voraus, dass du die aufbauenden Videos ausreichend geübt hast und beherrschst. Grundsätzlich gilt beim Üben: Gehe niemals über die natürlichen Begrenzungen deines Körpers hinaus. Übe jede Asana hinsichtlich Intensität und Dauer unbedingt so, dass du und dein Körper sich wohl fühlen. Stelle dich Herausforderungen – aber überfordere dich nicht. Sobald du Schmerz in einer Asana empfindest, gehe unbedingt aus der Position heraus.

Ansonsten sind weder Alter noch Gelenkigkeit noch die normalen Beschwerden, die moderne Menschen plagen – Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervosität oder der übliche Verschleiß der Gelenke –, ein Hinderungsgrund dafür, Yoga zu Hause zu praktizieren. Dennoch gibt es Erkrankungen, die erfordern, dass du zuerst Rücksprache mit einem Arzt hältst.


Dein Online-Yogastudio zu Hause
Für Anfänger und Fortgeschrittene. Trainiere mit den besten Yogalehrern unter 3 € die Woche (jederzeit kündbar).
JETZT MITGLIED WERDEN

Wann ist Vorsicht geboten?

Übe besonders achtsam und behutsam nach längeren Erkrankungen (auch nach einer Grippe), wenn du dich sehr erschöpft fühlst, bei allen Kreislaufschwankungen (besonders aber bei stark erhöhten Blutdruck), bei allen Schmerzzuständen (lasse unbedingt klären, wodurch sie ausgelöst werden!), bei starken Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule oder den Gelenken, bei Asthma, während der Regelblutung und in der Schwangerschaft. Wenn du dir nicht sicher bist, ob Yoga gut für dich ist, konsultiere vor Aufnahme der Übungspraxis deinen Hausarzt.

Du solltest nicht üben:

  • bei einer akuten Infektion oder Entzündung
  • bei akuten Schmerzen oder Rückenproblemen (z. B. in den ersten Wochen nach einem Bandscheibenvorfall, bei einem akuten Hexenschuss u. ä.).

Klingen Schmerzen über einen längeren Zeitraum nicht ab, lasse sie unbedingt ärztlich klären!

Was du zum Yoga-Üben benötigst:

Bequeme Kleidung – eine Gymnastikhose, eine weiche Yogahose, ein T-Shirt oder Sweatshirt und für die Entspannungsphasen eventuell Socken. Achte darauf, dass die Kleidung dich nicht einengt, aber auch nicht so schlabbrig ist, das sie dir im Wege ist.

Je nach Übung brauchst du eine rutschfeste oder eine weiche Unterlage, dafür empfiehlt sich eine rutschfeste Yogamatte, ergänzt durch eine Decke, die du gefaltet neben der Matte liegen hast, bis sie zum Einsatz kommt. Diese Decke kannst du auch jederzeit, wenn es nicht angesagt wird, unter Knie oder Hüften legen, wenn es so bequemer ist. Für sitzende Übungen kannst du diese Decke einfach zusammenrollen wie eine Sushi-Rolle, und dich darauf setzen, oder aber mehrmals falten. Für Meditation sind ein Meditationskissen oder Bänkchen empfehlenswert, es geht aber ebenfalls die Decke. Entscheide dich für ein Bänkchen, wenn du an Knieproblemen oder Durchblutungsstörungen in den Beinen leidest (Krampfadern). Das Kissen sollte nicht zu hoch und nicht zu fest sein. Die ganze Ausrüstung kostet ungefähr 100 € und wird dir viele Jahre dienlich sein.

Wie du mit den Yoga-Videos übst:

Schaue dir den Film deiner Wahl nach Möglichkeit erst einmal an. Übe beim ersten Mal mit, soweit du mitkommst. Sei geduldig: Lernen braucht Zeit und Einübung!

Je häufiger du denselben Film als Anleitung für deine Yoga-Praxis nutzt, desto schneller wirst du den Übungen allein übers Zuhören folgen und manches vielleicht schon ganz selbstverständlich und mühelos ausführen können.
Sollten dir bestimmte Stellen Verständnisprobleme bereiten, wiederhole den Film an dieser Stelle so oft, bis du die Stellung verstehst. Da alle Übungen im Yoga-Unterricht erprobt sind, kannst du davon ausgehen, dass sie „funktionieren“. Es kann sein, dass sie – aus unterschiedlichsten Gründen – nicht sofort für dich klappen. Eventuell hilft es schon, wenn du das Üben leicht abwandelst, zum Beispiel öfter atmest, als angegeben, die Beine etwas mehr anbeugst, als der Video-Lehrer es vormacht, oder insgesamt etwas langsamer/etwas schneller übst.

Yoga zu Hause üben – ohne Lehrer

Bedenke, dass auch die besten Online-Videos einen Yoga-Lehrer/eine Yoga-Lehrerin nicht ersetzen. Gönne dir deswegen nach Möglichkeit immer wieder Unterricht im Yoga-Studio! Nur so kann ein erfahrener Lehrer korrigierend eingreifen, falls sich in deine Yoga-Praxis kleine „Schummeleien“ einschleichen. Falsche Bewegungsmuster, mit denen ehrgeizige Yoga-Schüler Asanas zu beherrschen meinen, sind schwer wieder aus dem System des Körpers zu entfernen und können ihm, wenn sie nicht entdeckt werden, langfristig schaden.

Ist das Üben ohne anwesende Lehrer nicht gefährlich?

Nein, wenn du folgendes beachtest: Gehe niemals über die natürlichen Begrenzungen deines Körpers hinaus. Übe jede Asana hinsichtlich Intensität und Dauer unbedingt so, dass du und dein Körper sich wohl fühlen. Stelle dich Herausforderungen – aber überfordere dich nicht. Sobald du Schmerz in einer Asana empfindest, gehe unbedingt aus der Position heraus.

Fill 873 491 still interview annaPlay

Diese Videos passen zum Thema
zurück nach oben