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Bild: shutterstock.com, Kleine Bilder: istockphoto.com

Tipps für deinen perfekten Home Yoga-Platz

Von Katharina Goßmann

Alleine Yoga zu üben hat eine besondere Magie. Wenn du ohne Anweisungen eines Lehrers und ohne Ablenkung durch andere Yogis übst, eröffnet sich eine neue Welt: Plötzlich hast du den Raum und die Zeit, dich wirklich zu spüren, kannst deine Praxis genau auf deine Bedürfnisse abstimmen, jede Übung so lange halten oder so langsam ausführen, wie es dir in dem Moment gut tut.

Um es regelmäßig auf die Matte zu schaffen, braucht dein Yoga aber eine Anlaufstelle. Einen Ort, der dich zum Yoga einlädt, der dich in yogische Schwingungen versetzt, auf den du dich freust. Deshalb haben alle Yogis, die regelmäßig alleine üben, in ihrem Zuhause einen Ort, der ihrer Yoga-Praxis gewidmet ist.

Wie du diesen Platz findest, was du für dein Home Yoga brauchst und wie du ihn zu einem Ort der Ruhe und Kraft machen kannst, verraten wir dir hier.

Wie finde ich den perfekten Yoga-Platz?

B.K.S. Iyengar schreibt in seinem Klassiker „Licht auf Yoga“ über den perfekten Platz für Yoga: „Ideal sind die Ufer eines Sees oder Flusses oder die Meeresküste.“

Für alle, die weder See noch Meer in der Nähe haben, haben wir folgende Tipps:

 

 

 

  • Das Wichtigste ist, dass du den Ort magst und angenehm findest – am besten ist es deine Lieblingsecke.
  • Der Platz sollte ausreichend groß sein, mindestens 2,5 mal 3,5 Meter.
  • Der Boden sollte eben sein.
  • Der Ort sollte ruhig sein – weit weg von Straßenlärm und Co.
  • Am schönsten ist es bei natürlichem Licht zu üben – ein Platz am Fenster ist optimal.
  • Ebenso wichtig ist, dass der Platz gut belüftet werden kann (ein Fenster sollte also in jedem Fall in der Nähe sein).
  • Perfekt, wenn du mit Blick in die Natur üben kannst – im Wintergarten, an der Balkontür (falls es da nicht zieht) etc.
  • Vielleicht hast du sogar das Glück, einen zweiten Yogaplatz für die warme Jahreszeit einrichten zu können – auf dem Balkon, der Dachterrasse, im Garten?

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Welche Hilfsmittel brauche ich?

Yoga ist sehr genügsam: Wenn dein Boden einigermaßen rutschfest und nicht zu kalt ist, brauchst du eigentlich keine Ausrüstung.

Je nachdem, wie deine Yoga-Praxis aussieht und welches Zubehör du gewöhnt bist, können aber folgende Yoga Hilfsmittel (Props) hilfreich sein:

 

 

 

  • Eine Yogamatte (natürlich!). Wenn du sowohl zu Hause als auch im Studio mit eigener Matte üben möchtest, ist die Anschaffung einer Zweit-Matte sinnvoll – deine Zuhause-Matte sollte am besten immer ausgerollt für dich bereitliegen!
  • Rutschfestes Yoga-Handtuch (für die dynamische Praxis oder heiße Sommertagen)
  • Eine Baumwolldecke (am besten Bio) – federt empfindliche Nacken beim Schulterstand ab und verhindert, dass dein Körper in der Schlussentspannung auskühlt
  • Mindestens zwei Blöcke (oder du nimmst einfach dicke Yoga-Philosophie-Hardcover-Wälzer)
  • Einen Yoga-Gurt (alternativ: ein Baumwoll-Gürtel)
  • Ein Bolster. Bolster sind längliche, ziemlich feste Rollen, die perfekt für liegende Herzöffner-Haltungen geeignet sind, oder um die Knie in Shavasana hochzulegen (bei empfindlichem Rücken).
  • Meditationskissen oder –bänkchen. Selbstverständlich kannst du auch ein passendes Sofakissen o.ä. nutzen.
  • Möglicherweise macht auch ein Sandkissen Sinn. Sandkissen helfen dabei, verspannte Körperteile zu beschweren und helfen so, tiefer in Positionen zu kommen bzw. zu entspannen.
  • Für Übungen aus dem Faszienyoga: einen Faszien-Ball (oder einfach einen Tennisball).
  • Ein hübsches Augenkissen (um in Shavasana perfekt entspannen zu können)
  • Falls du Musik hören willst beim Yoga, brauchst du einen Lautsprecher für dein Smartphone o.ä.
  • Es ist schön, beim Yoga nicht an Zeit zu denken – vielleicht brauchst du aber doch eine kleine Uhr, um nicht unruhig zu werden.

Wie kann ich meinen Yoga-Platz zu einem Ort der Ruhe und Kraft machen?

Wir Menschen reagieren auf die subtilsten Schwingungen und nehmen automatisch die Energie eines Ortes in uns auf. Deine Yoga-Ecke sollte dich dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken.

Dafür kannst du einiges tun:

 

 

 

  • Dein Yoga-Platz sollte Ruhe ausstrahlen: Lege den Fokus auf Klarheit – räume alles, was irritiert und ablenkt, aus dem Weg.
  • Wenn nötig, streich’ die Wände neu in gedeckten, natürlichen Farben – das harmonisiert und erdet.
  • Um unschöne Stellen oder elektrische Geräte zu verdecken, häng’ einen Vorhang oder Wandteppich auf.
  • Falls du kein Yoga-Zimmer hast, kannst du deine Yoga-Ecke mit dem Vorhang oder einer Trennwand vom Rest der Wohnung abgrenzen.
  • Licht ist ein Schlüsselfaktor für die Atmosphäre eines Raums! Du kannst Laternen oder Lichterketten aufhängen, einfach eine schöne Lampe mit warmem Licht aufstellen oder, unser Favorit, Kerzen auf einem Tablett arrangieren und damit abends im Nu die perfekte Entspannungsstimmung  zaubern.
  • Auch Gerüche beeinflussen die Stimmung: Lavendel und Rose wirken entspannend, Vanille und Orange heben die Stimmung. Wenn du willst, experimentiere also mit Duftkerzen, Duftölen, duftendem Tee etc.
  • Dekoriere den Ort mit Dingen, die du liebst:
    • Wie wäre es mit spirituelle Elementen wie Statuen, ein OM-Zeichen oder selbstgemalte Mandala? Oder vielleicht Reise-Mitbringsel aus fernen Ländern?  
    • Oder du baust einen richtigen Altar mit Fotos deiner Gurus auf!
    • Vielleicht hast du auch Lust auf hängende Elemente wie hängender Blumentöpfe, Windspiele, Traumfänger...
    • Tipp: Bevorzuge natürliche Materialien wie Holz, Stein, Pflanzen Steine, Muscheln, Kristalle etc. – die kreieren die richtige Atmosphäre.

Was kann ich dann dort machen?

Wenn du alleine übst, musst du dich nicht an den klassischen Ablauf halten, den du aus dem Yogastudio kennst. Dein Körper und dein Geist werden dir zeigen, was du brauchst: vielleicht nur ein paar dynamische Sonnengrüße, einige Atemübungen und einen lang gehaltenen Hüftöffner, oder auch nur chanten und meditieren. Du hast die Wahl – genieße die Freiheit!

Es gibt allerdings ein paar Grundregeln, die du beachten solltest:

 

 

  • Beginne erst alleine zu üben, wenn du dich in deiner Yogapraxis sicher fühlst – wenn du noch nicht genau weißt, wie die Yogaübungen ausgeführt werden sollen und was zu beachten ist, dann übe doch mit YogaEasy.de!
  • Bitte denke daran dich aufzuwärmen : Entweder mit ein paar Sonnengrüßen oder mit klassischen Lockerungsübungen wie Katze-Kuh etc.
  • Mache bitte einseitige Übungen immer auf beiden Seiten – nicht, dass du nach dem Yoga ganz schräg bist!
  • Wenn du nicht weißt, wie du zuhause üben möchtest: Morgens langsam und achtsam 5 bis 10 Sonnengrüße, alternativ nach sanften Dehn- und Lockerungsübungen einige stehende Haltungen mit Ujai-Atem, abends auf Vorbeugen und sitzende, dehnende Haltungen (am besten lang halten!) konzentrieren (Stehhaltungen vermeiden).
  • Vergiss' Meditation und Pranayama nicht!

So, und jetzt stell’ das Handy und die Türglocke aus und schwing dich auf die Yogamatte – in deinem neuen Yoga-Platz!

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