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Yoga zu Hause: 3 Tipps für Anfänger
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3 Tipps für Anfänger: Yoga zu Hause

Von Kristin Rübesamen

Yoga ist eine Technik für Körper und Seele, die der Entschleunigung dient. Yoga ist deshalb so erfolgreich, weil wir Zeit brauchen, in der unser parasympathisches Nervensystem stimuliert wird. Als Teil des vegetativen Nervensystems ist es dafür verantwortlich, dass Körper und Geist regenerieren können. Stell dir einfach vor, du wärst ständig auf dem Sprung, stets in Panik, immer in Alarmbereitschaft!

Yoga wirft die Gegenmaschinerie an im Körper an und stimuliert jene Prozesse, die unser Herz stärken, die Verdauung auf Trab bringen und den Geist beruhigen. Das ist viel einfacher, als du denkst. Gerade Anfänger werden schnell merken, wie gut schon ein paar Minuten tun.

3 Tipps, wie du einfach zu Hause Yoga üben kannst

1. Werde dir klar darüber, warum es für dich sinnvoll ist, zu Hause Yoga zu üben

Als kleine Hilfestellung haben wir dir ein paar Fragen zur Selbstbeantwortung zusammengestellt. Sie helfen dir, deine Motivation herauszufinden (mehrere Antworten sind möglich):

  • Du fühlst dich schnell überfordert, schläfst schlecht und reagierst oft überreizt?
  • Du bist antriebslos, hast einen matten Teint und hast zu nichts Lust?
  • Du bist unkonzentriert, fahrig und fühlst dich „nicht geerdet“ (Yoga-Slang für ängstlich und nervös)?
  • Du hast davon gehört, wie gut Yoga sein soll, traust dich aber nicht so recht in ein Studio und willst es erst mal alleine probieren?
  • Du findest keinen Babysitter, hast verrückte Arbeitszeiten oder möchtest in öffentlichen Räumen nicht die Schuhe ausziehen?
  • Du bist topfit, gesund und immer guter Laune und möchtest einfach nur irgendwann den Kopfstand machen?

Spaß beiseite: Du fühlst dich wirklich leer und vielleicht sogar traurig und deprimiert. Was du brauchst, ist Zeit, um dir darüber klar zu werden, worum es in deinem Leben gehen soll. Yoga hilft dir dabei, bewusster zu werden und ein Gespür dafür zu entwickeln, was dir guttut und was du in diesem Moment brauchst. Nicht umsonst wird Yoga auch erfolgreich bei Burn-out angewendet.

Was auch immer es ist: Werde dir klar, weshalb du Yoga ausprobieren willst. Denn je klarer deine Ansprüche an deine Yoga-Praxis sind, desto besser stehen die Chancen, dass du deine Ziele erreichst.


Der Yoga-Schnupperkurs – dein Einstieg ins Yoga
Du möchtest mit Yoga beginnen, weißt du aber nicht, wie und wo du anfangen sollst? Unser Yoga-Schnupperkurs zeigt dir in sieben Tagen alles, was Yoga dir bietet: einfache Übungssequenzen, die perfekt auf Anfänger abgestimmt sind, eine Einführung in die wichtigsten Atemübungen (Pranayama) und Meditation für Beginner.
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2. Lege fest, wann und wo du Yoga üben willst

Vielleicht besitzt du einen lichtdurchfluteten Pavillon mit Fußbodenheizung, federndem Holzparkett und Blick aufs Meer. Dann gratulieren wir sehr herzlich. Alle anderen (uns eingeschlossen) tun gut daran, eine kleine Ecke in der Wohnung als Übungsecke zu deklarieren.

Wo ist der perfekte Ort für meine Yoga-Praxis zu Hause?

Ein winziger „Marker”, ein Signal in Form eines Teelichts, ein paar Blümchen, einer Postkarte aus Rosenheim, egal, was es für dich ist und diese zwei Quadratmeter zu einem besonderen Raum machen, und fertig ist dein kleines Studio.


Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du dein zu Hause in ein Yoga-Studio verwandelst: Wir haben Tipps, wie du den perfekten Home-Yoga-Platz einrichtest.


Wann ist die perfekte Zeit, um zu Hause Yoga zu üben?

Morgens. Mittags. Abends. Die perfekte Zeit um Yoga zu üben, ist unterschiedlich: Lege fest, wann es dir passt, wann du üben wirst. Lüge dir nicht in die Tasche. Wenn du morgens in letzter Sekunde mit einer Coladose zum Bus rennst, übe lieber abends. Wenn du abends gerne zur Cocktailstunde mit Kollegen gehst, übe morgens. Es gibt gute Gründe für jeden Zeitpunkt am Tag, und wir haben eine Menge Angebote für morgens und abends (und auch zwischendurch).

In diesem Video gibt Kerstin Linnartz dir Tipps, wie es ganz leicht ist eine regelmäßige Yoga-Praxis aufzubauen:

Yoga Video Kerstin Linnartz über ihren Yoga-Weg und regelmäßiges ÜbenYogaEasy-Video abspielen

3. Beginne mit dem Üben von einfachen Asanas

Bleibe bei den Haltungen und Sequenzen, die du so üben kannst, dass sie dir Freude bereiten. Es sind nur drei Haltungen, in denen du gut atmen kannst? Dann machst du diese drei und lässt die anderen bleiben. Wiederholung und Regelmäßigkeit sind völlig unterschätzt, gerade in einem hektischen Leben.

Du wirst sehen: Der Moment, in dem du dich sicher und gut fühlst, wird schneller kommen, als du denkst, und dann, erst dann, ist der Zeitpunkt da, eine weitere Haltung oder Asana (wie wir sagen) in Angriff zu nehmen.

Beispiele für Basic-Haltungen sind Plank (auch „schiefe Ebene“ oder „Brettstellung” genannt), Katze-Kuh im Vierfüßlerstand, ein Ausfallschritt mit dem hinteren Knie am Boden und vor allem unsere geliebte Haltung des Kindes (Balasana). Der herabschauende Hund dagegen ist weniger einfach als gedacht. Warte ein bisschen, bis Arme und Beine kräftiger sind, bevor du damit anfängst.

Wenn du dir nicht sicher bist, welcher Stil dir gefallen könnte, haben wir einen Yogastil-Test für dich, mit dem du es herausfinden kannst. Außerdem kannst du auch testen, welcher YogaEasy-Lehrer gut zu deinen Ansprüchen passt.

In jedem Fall, ganz egal, was oder warum du übst, wirst du Folgendes trainieren: Geduld, Kraft und die Fähigkeit, dich selbst zu akzeptieren, wie du bist. Nicht schlecht, oder?

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