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Bild: Shutterstock.com

Bandhas – die Schlösser des Körpers

Von Anna Trökes

Das Sanskrit-Wort „bandha” bedeutet „halten, festigen oder verschließen”. So sind Bandhas Muskelkontraktionen an drei Schlüsselstellen des Körpers, die die Lebensenergie (Prana) im Körper gezielt lenken und eine Vergeudung dieser Energie vermeiden.

Insgesamt gibt es vier Bandhas. In einer klassischen Yogastunde werden meist nur der Wurzelverschluss und die Bauchkontraktion eingesetzt – und das erst, wenn man schon etwas länger übt.

Mula Bhanda: Wurzelverschluss

Mula Bandha wird durch die Kontraktion der Beckenbodenmuskulatur eingeleitet. Stell dir vor, du musst dringend auf die Toilette, es ist aber weit und breit keine in Sicht. Die Muskeln, die du dann anspannst, entsprechen schon ziemlich genau Mula Bandha. Setze dieses Bandha am Ende der Einatmung, wenn die Ausatmung beginnt. Ziehe dazu den Beckenboden gezielt nach innen und oben.

Uddiyana Bandha: Bauchkontraktion

Uddiyana Bandha erreichst du, indem du den Bauch leicht nach innen ziehst. Stell dir am Ende der Ausatmung, wenn der Impuls zur Einatmung beginnt, vor, wie ein zarter Faden kurz unter deinem Bauchnabel nach innen und oben zieht. Dadurch wird die schräge und quere Bauchmuskulatur leicht angespannt.

Jalandhara Bandha: Halsverschluss

Jalandhara Bandha – der Halsverschluss – wird für bestimmte Atemtechniken eingesetzt. Das Kinn wird dann Richtung Brust geführt. Jalandhara Bandha sollte nur unter Anleitung mit einem Yogalehrer praktiziert werden.

 

Maha Bandha: Kontraktion aller drei Bandhas