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3 Asanas für stehende Berufe
Bild: Shutterstock

3 Asanas für stehende Berufe

Von Merle Blankenfeld

In Friseursalons und oder im Einzelhandel verbringen Mitarbeiter meist den Großteil ihres Arbeitstages stehend – oft sogar in kaum wechselnden Positionen. Darunter leidet nicht nur der Rücken, abends sind die Beine dann noch schwer und fühlen sich geschwollen an. Hinzu kommt, dass wir in solchen Situationen oft falsch stehen und nur ein Bein belasten. Dieser „Einbeinstand“ belastet wiederum das Becken einseitig, was zu Verspannungen und Blockaden im Bereich der Lendenwirbelsäule führen kann. Es ist also umso wichtiger, dass du richtig stehst und ­– wenn möglich – zwischendurch ein paar Schritte gehst und so der belasteten Muskulatur etwas Lockerung schenkst. Darüber hinaus entspannen und dehnen diese Yoga-Übungen den Rücken und wirken den Wassereinlagerungen in den Beinen entgegen.

1. Die Berghaltung (Tadasana)

Wie eben angedeutet ist das Wichtigste für Menschen, die viel stehen, das richtige Stehen. Das kannst du am besten in Tadasana, der Berghaltung, üben.

  • Du stehst aufrecht, deine Füße sind parallel und stehen etwa eine Faustbreit auseinander.
  • Deine Füße sollten auf drei Punkten die Hauptbelastung tragen: die Ferse, der Ballen des großen Zehs und der des kleinen. Dazwischen sollte sich das Fußgewölbe in einem Bogen aufspannen.
  • Deine Knie sind durchgedrückt. Um das empfindliche Gelenk zu schonen und zu stabilisieren, ziehst du deine Kniescheibe nach oben. Deine Hüft- und Oberschenkelmuskulatur ist dabei aktiv.
  • Achte darauf, dass sich die Zehen nicht in die Matte krallen und dass dein Gewicht weder mehr auf den Fersen noch mehr auf den Ballen liegt. Verteile es gleichmäßig.
  • Ziehe deinen Bauch ein und hebe die Brust an. Kippe dein Becken sanft nach vorn und bringe so Länge in den unteren Rücken. Dein Nacken ist gerade.

Anna Trökes zeigt dir in diesem Video, wie du rückenschonend stehst und mit leichten Pendelbewegungen deine Muskulatur aktivieren kannst:

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2. Der Held (Virasana)

Virasana verbessert die Durchblutung deiner Beine und Füße, was das Abschwellen von Wassereinlagerungen durch langes Stehen oder hohe Temperaturen fördert. Gleichzeitig erhöht die Asana die Beweglichkeit der Knie-, Fuß- und Hüftgelenke.

Solltest du Herzprobleme haben oder an einer Bänderverletzung des Fußgelenks oder Knies leiden, meide am besten diese Yoga-Übung – oder sei zumindest sehr vorsichtig und sprich mit deinem Arzt. Für alle anderen kann sie Linderung der geschwollenen Beine bringen, weil diese in der Haltung komplett entspannen können.

So geht’s:

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Wenn du dich im Heldensitz sehr sicher fühlst, kannst du auch weitergehen in Supta Virasana:

  • Lehne dich dafür aus dem Sitz mit dem Oberkörper nach hinten.
  • Lege den Oberkörper ab und strecke die Arme entweder nach hinten oder zur Seite aus.
  • Du kannst dir auch gern ein Kissen oder ein Bolster (oder auch zwei) unter den Rücken legen, wenn das angenehmer für dich ist.

3. Viparita Karani (Umkehrstellung)

Viparita Karani ist die perfekte Asana, um geschwollenen Beinen Linderung zu bringen. Gleichzeitig entspannt diese Haltung ungemein und fährt den Organismus herunter. Wenn es dir also nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag schwerfällt, runterzukommen und vielleicht sogar einzuschlafen, kann dir diese Yoga-Übung genau dabei helfen.

Hier erklärt dir Nicole Bongartz, wie du Viparita Karani übst:

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Du kannst die Haltung alternativ auch passiv mit den Beinen an der Wand üben. So wirkt sie noch stärker beruhigend.

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