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Wie Yoga dich feinfühliger macht
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Wie Yoga dich feinfühliger macht

Von Birgit Feliz Carrasco

Was macht Yoga eigentlich wirklich mit uns? Werden wir „nur” körperlich gesund und geschmeidig, oder geht die Wirkung tiefer oder gar höher? Begriffe wie Erleuchtung, Spiritualität und Fähigkeiten wie Hochsensibilität, Hellfühligkeit, Channeling, Engel-Kommunikation und Kontakte mit dem höheren Selbst bedürfen einer Einordnung im Zusammenhang mit Yoga. Denn all dies sind Ausblicke auf das, wohin die Yoga-Praxis uns zu bringen vermag.

Yoga and me: Ein Erfahrungsbericht

Ich machte vor 30 Jahren im Marketingbereich Karriere und habe mich in der Branche auch lange wohlgefühlt, bis sich immer mehr körperliche Symptome einstellten, die auf Erschöpfung hindeuteten. Ich suchte eine Heilpraktikerin auf, ließ mich behandeln und lernte 1998 Yoga kennen – was für mich ein Schlüsselerlebnis war. Denn plötzlich spürte ich meinen Körper anders. Ich spürte mich nicht mehr nur als physisches Funktionsobjekt, sondern auch als Seele. Ich wusste sofort: Ich will Yoga und Meditation an andere Menschen weitergeben und ließ mich als Yogalehrende ausbilden, um Yoga, das damals noch wenig bekannt war, bekannter zu machen. Heilpraktikerin wurde ich dann auch. Ich stieg aus dem Marketingbusiness aus und in die Selbstständigkeit ein.

Mit regelmäßiger Yoga- und Meditationspraxis fühlte ich immer mehr die bisher unsichtbare Welt, die mich bei meiner Lebens-Neuausrichtung mit unerwarteten Wendungen und Ereignissen unterstützte. Nach einer Yoga-Session beispielsweise saß ich in der U-Bahn und sah plötzlich nicht mehr die physischen Körper der Mitreisenden, sondern ihre Lichtkörper, ihre Seelen und fühlte mit ganz warmen Herzen „Wir sind alle gleich”. Ich begann Energiefelder von Menschen zu spüren und empfing nach und nach nach meinen Yogastunden und anschließenden Meditationen Informationen aus feinstofflichen Dimensionen. Mein Ur-Vertrauen und die Sicherheit, dass es da noch mehr gibt, wuchs über die Jahre meiner Yoga-Praxis. So wuchs auch Hellfühligkeit... weil ich es zuließ und weil ich es enorm spannend fand und finde. Für mich ist es heute eine alltägliche Selbstverständlichkeit, feinstoffliche Helfer (oder Engel, wie die meisten Menschen sagen) um Rat zu meinen Entscheidungen zu fragen und liebevolle Botschaften aus der geistigen Welt für Ratsuchende, die zu mir kommen, zu channeln. Ohne Yoga und ohne Meditation hätte ich mich vielleicht nie daran erinnert, dass ich als kleines Mädchen Engel im meiner Umgebung, Elfen in den Wäldern und die Seelen der Tiere gesehen habe. Yoga ist eine Bereicherung sowie eine Erweiterung des Lebens. Sobald man begreift, erfühlt, spürt, dass Lebendigkeit sich nicht nur in dreidimensionalen irdischen Formen ausdrückt, sondern als multidimensionalen Schwingungen besteht, wird die Existenz grenzen- und zeitlos.


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Feinstoffliche Energie: Wie du mit deiner Yoga-Praxis Prana anreicherst

Yoga beschenkt dich mit feinstofflicher Energie, die sich im besondere Maße durch Asana-Praxis im Körpersystem anreichert. Du spürst die positiven physischen Resultate. Darüber hinaus erahnst du bei Meditationen die heilsamen mentalen Wirkungen auf dein Körper-Geist-System. Die feinstofflichen Energien reichern sich im gesamten System an, sodass jeder Yoga-Praktizierende im Laufe der Jahre sensibler wird und seine Antennen von der grobstofflichen Welt in eine weitere reale, jedoch feinstoffliche, bis dato unsichtbare Welt ausrichtet. Ich nenne das „Vom Denken ins Fühlen kommen”. Du spürst klarer, was dir guttut und was nicht und dies nicht aus rationalen Erwägungen oder Wissen, sondern weil du es fühlst. Du spürst beispielsweise, wer oder was dich stresst und beginnst allmählich entsprechend zu handeln und Stressoren abzubauen. Du wirst permanent feinfühliger mit dir und anderen gegenüber.

In diesem Video leitet dich Veronika Freitag durch eine Sequenz mit der du dein Herz öffnen kannst.

Yoga Video Anusara Yoga - dem Herzen Raum gebenYogaEasy-Video abspielen

Wie Yoga dich und dein Empfinden verändert

Yoga verändert dich, denn du beginnst Begebenheiten wahrzunehmen, die dir vor deiner Zeit des Yoga nicht aufgefallen wären. Unsere Existenz auf Erden ist schön, aber dennoch niedrigschwingend, weil Materie, Grobstofflichkeit simpel ausgedrückt eben nicht leicht und hochklingend schwingen kann. Dieser von den Menschen als 100 Prozent wahrgenommene, existenzielle Ausdruck ist jedoch nur 1 Prozent deiner Daseinsform.  Es sind kleine Veränderungen, die sich irgendwann kumulieren und dich hellfühliger machen – sofern du dir das wünschst. Beobachte dich selbst, und du wirst mir zustimmen. Irgendwann spürst du bewusst die Ausstrahlung von Mitmenschen, bevor sie sprechen oder agieren. Du nimmst deren Energiefelder wahr, die von aggressiven, agilen, traurigen oder fröhlichen Schwingungen durchdrungen sind und stellst entsprechend deinen momentanen Umgang darauf ein. Du beginnst Geschehnisse vorauszuahnen, wie beispielsweise den Anruf einer Freundin oder das Herunterfallen eines Glases, das zu nah am Tischrand steht. Zufall? Im Universum gibt es nichts Zufälliges, so auch nicht auf Erden. Wenn du so etwas „Kleines” erahnst, beginnst du auch bald deine Entscheidung aus dem Herzen heraus statt mit dem Kopf zu treffen. Du wirst nicht zufällig Menschen begegnen, die dich stärken in deiner feinstofflichen Entwicklung und inspirieren. Dein Schwingungsfeld verändert sich durch die Praxis von Yoga und Meditation, denn so stellst du dich auf höhere Frequenzen ein, die im Gleichklang der Schöpfung schwingen.

Schließe für einen Moment deine Augen und spüre einatmend deinen Körper. Dann atme bewusst und stelle dich dir 99-mal größer als feinstoffliches Wesen vor.

Wozu Yoga dich befähigt

Du bist zu vielem mehr fähig als nur bewegen, essen, trinken, shoppen, arbeiten, lachen und lieben. Mit Yoga verändert sich dein Körper (denke an deine erste Hund-Haltung, bei der vielleicht dachtest, das schaffe ich nie!), jedoch verändert sich auch dein menschliches Sein, denn du verbindest dich täglich mehr mit dem Wesen, das du wirklich bist. Du beginnst dich zu erinnern. Du erfährst Ganzheitlichkeit, beginnst dich an die restlichen 99 Prozent deiner Existenz zu erinnern, und dir wird nach und nach klar, dass da noch viel mehr ist, das es zu entdecken gilt, wenn dein innerer Kanal sauberer, freier wird durch die Praxis von Yoga. Eigentlich wissen wir schon immer, dass es eine sichtbare und eine unsichtbare Welt gibt, haben es aber im Laufe des Erwachsenwerdens vergessen, weil wir über und über mit dem Einrichten unserer Berufs- und Lebensumstände beschäftigt sind. Kinder sind, bevor die Erziehungs- und Bildungsmechanismen auf sie einwirken, noch zwischen den Dimensionen der grobstofflichen, irdischen Existenz und den feinstoffliche, überirdischen Lebensformen. Sie sehen und sprechen mit Engeln oder imaginären Freunden. Erwachsene sprechen mit dem Smartphone. Mit Yoga beginnt ein neuer Weg, der zwar heute als Körper-Yoga betrieben wird, aber dennoch mit Unterstützung der Asana-Praxis in einen spirituellen Weg mündet, in den das Lebenskonzept des Yoga von jeher eingebettet ist. Das Ziel: Erleuchtung! Und dieses Ziel zu erreichen ist heute im Grunde allen Menschen möglich und nicht mehr wie vor hundert Jahren nur einigen, wenigen Yogis.

Einige hilfreiche Begriffsdefinitionen

1. Samadhi

Das Ziel allen Yogas, auch etwas angestaubt Erleuchtung genannt, ein neuerer Begriff ist „Erwachen”. Erwachen geschieht heute für die vielen Meditierenden und Yogierenden der Welt selten plötzlich, sondern Tag für Tag ein bisschen mehr. Dies wird Weg der Verlichtung genannt.

2. Spiritualität

Eine Haltung, die auf geistige, auf jenseitiges, physisch nicht Sichtbares und dennoch fühlbar Wahrnehmbares ausgerichtet ist, ohne religiösen Dogmen zu unterliegen. Einfach ausgedrückt: fühlen oder wissen, dass es mehr als das gibt, was augenscheinlich ist.

3. Hochsensibilität

Ein Phänomen, das nicht wenigen Menschen zu schaffen macht, da sie sich gegen äußere Einflüsse nicht abgrenzen können und deshalb gegebenenfalls mit physischen oder emotionalem Stress reagieren. Hochsensibilität kann eine Form der Hellfühligkeit sein, kann jedoch auch feststofflich-neurologische Ursachen haben.

4. Hellfühligkeit

Eine Fähigkeit, die sich bei mehr und mehr Menschen ausprägt, weil dazu mit der populären, weltweiten Praxis von Yoga die Kernsaat gesät wurde und wird. Zuvor nannte man dies okkultistisch „hellsehen”, es hat aber weder etwas mit Zukunftswahrsagerei (die es nicht gibt, da jeder Mensch einen freien Willen zu freien, jederzeit veränderbaren Entscheidungen hat) und auch nichts mit Whoopi Goldbergs Rolle im Film „Ghost” zu tun. Hellfühligkeit ist eine Fähigkeit, die jeder Mensch hatte und wieder erlangen kann.

5. Channeling

Die ausgeprägte Fähigkeit, zwischen den irdischen und höher schwingenden Dimensionen zu wandeln und mittels des von grobstofflichen Wirrwarr freigelegten, inneren Kanals Informationen aus der feinstofflichen Welt zu transformieren und zu kommunizieren.

5. Engel

Die „Bewohner” der höheren Dimensionen werden landläufig als Engel, feinstoffliche Freunde, geistige Helfer oder als aufgestiegene Meister bezeichnet bezeichnet. Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass diesen Wesenheiten die Kategorien, in denen die Menschen sie nur allzu gern einordnen, unwichtig sind. Was ihnen jedoch sehr wichtig ist, ist, den Menschen zu vermitteln und spüren zu lassen, dass sie für uns da sind und dass sie uns mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn wir sie aktiv darum bitten – denn ungefragt in die freien Willensentscheidungen der Erdenbewohner eingreifen wollen und werden sie nicht.  

6. Das höhere Selbst

Die Existenzform, die 99 Prozent des wahren Seins auszeichnet, ist die feinstoffliche Form, die parallel, während wir im Körper auf Erden leben, genauso real existiert. Yoga vermag die Wahrnehmung dieses höheren Selbst zu ermöglichen, die auch als allwissende Seele bezeichnet wird.

Mach dich frei von Vorurteilen

Mit der Praxis des Yoga lernst du ganz unwillkürlich, von Erwartungen frei zu werden und deinen Körper, so wie er heute ist, in seiner Bewegungsfähigkeit zu akzeptieren. Auch deine Gedanken-Taktung wird heruntergefahren, und du verlässt allmählich deine gewohnten, alltäglichen Bewertungskriterieren, wer wie was zu sein hat. Du wirst freier und deine Fähigkeit zur Achtsamkeit wächst in dem Maß deiner Yoga-Fähigkeit. Beginne ab heute darauf zu achten, was zwischen den Welten passiert und zu spüren ist.

Einige Übungen zur Hellfühligkeit für den Alltag

1. Dich nervt jemand?

Stelle dir dessen Seele, das Lichtwesen vor, das diese Person belebt und umhüllt. Menschliche Egos können nerven. Seelen sind immer ausgeglichen und viel wissend – das gilt für deine Mitmenschen wie auch für dich. Wenn du mit deiner Seele, die Seele der anderen spürst, wird dein Herz warm, und du denkst und handelst liebevoll.

2. Du nervst dich selbst?

Im Stress übernimmt dein Ego die Steuerung, was mitunter anstrengend ist. Töne OM, um dich zu rekalibrieren und den Ton, die Ur-Schwingung der Schöpfung, in dir harmonisierend zu manifestieren.

3. Du weißt nicht, was du heute essen sollst?

Nimm die Auswahl der Lebensmittel zum Beispiel Apfel oder Orange) in die Hand oder verbinde dich in deiner Vorstellung mit ihrem Energiefeld. Erfühle (nicht denken, sondern fühlen!), welches Nahrungsenergiefeld heute mit deinen Schwingungsfeld in Resonanz geht.

4. Du hast etwas verlegt und findest es nicht?

Atme tief ein und aus. Bitte deinen, dich stets begleitenden Engel, eine Hand auf deine Schulter zu legen und dich dorthin zu führen, wo die verlegte Sache zu finden ist. Auch hier: nicht denken, sondern fühlen!

5. Du sorgst dich um etwas?

Spüre dein höheres Selbst, die 99 Prozent deiner Existenz, die du sonst nicht wahrnimmst. Bitte dein höheres Selbst um Rat. Lege eine Hand auf deinen Herzraum. Atme tief ein und aus, verbinde dich mit deiner höheren Seele. Du wirst immer eine Antwort vernehmen, sie spüren, hören oder sehen, und du wirst merken, dass deine Sorgen im Kontext des großen Ganzen unbedeutend sind. Vertraue der Antwort und deinem Gefühl, denn auch du bist hellfühlig in Verbindung mit deinem höheren Selbst.

Ich wünsche dir Ur-Vertrauen, Licht und Liebe.
Birgit Feliz Carrasco

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