
So erstellst du ein Vision Board für deine Träume
Vision Board erstellen: Die 6 Schritte im Überblick
- Innerlich ankommen: Mit Meditation oder Atemübung zur Ruhe kommen und Klarheit finden.
- Vision definieren: Wünsche und Ziele nach Lebensbereichen strukturieren.
- Vision Board gestalten: Bilder, Worte und Symbole intuitiv auswählen – analog oder digital.
- Richtigen Platz wählen: Vision Board sichtbar im Alltag positionieren.
- Mindset ausrichten: Vision regelmäßig bewusst wahrnehmen und innerlich verankern.
- Vision leben: Kleine Schritte im Alltag gehen und die Vision verkörpern.
Lass Träume Realität werden
Lebst du das Leben, das deinen tiefsten Sehnsüchten und größten Träumen entspricht? Noch nicht? Dann wird es allerhöchste Zeit. Nichts formt uns so sehr wie das Bild oder die Vorstellung, die wir von uns selbst haben.
Ein Vision Board (auch Vision Dream Board) kann dich dabei unterstützen, dein Leben nach deinen Wünschen zu verändern: Es macht deine Wünsche sichtbar, spürbar und präsent im Alltag. Nicht nur zum Jahresanfang, sondern immer dann, wenn du dir mehr Klarheit, Ausrichtung oder Vertrauen für deinen Weg wünschst.
Was ist ein Vision Board – und warum wirkt es?
Ein Vision Board ist eine visuelle Collage aus Bildern, Worten, Farben oder Symbolen, die deine Ziele, Wünsche und Werte widerspiegelt. Es hilft dir, deine innere Ausrichtung bewusst zu gestalten und deinen Fokus immer wieder auf das zu lenken, was wir wirklich wichtig ist.
Indem du deine Vision regelmäßig siehst, verankerst du sie nicht nur mental, sondern auch emotional – ein entscheidender Schritt, um Veränderungen tatsächlich zu leben.
Im Yoga würde man sagen: Du setzt ein Sankalpa – eine klare, kraftvolle Intention, die aus dem Herzen kommt.
Nutze die Magie der Visionen – nicht nur zu Neujahr!
Das Thema Vision spielt schon seit Jahren eine übergeordnete Rolle in meinem Leben, und ich möchte auch dich heute inspirieren, deine visionäre Kraft zu stärken und zu entfalten. Nicht nur zum neuen Jahr ist es phantastisch, deiner Zukunft in der Gegenwart einen Schub Klarheit, Dankbarkeit oder Fülle zu geben.
Warum Klarheit der erste Schritt ist
Jeden Tag und jeden Moment haben wir die Möglichkeit, unsere Träume zu visualisieren, durch unsere Gedanken zu manifestieren und so unseren Bedürfnissen und Wünschen jeden Tag ein Stück näher zu kommen. Je klarer du weißt, wie deine Zukunft aussehen soll, desto leichter wird deine Reise dorthin sein.
The Big Five for Life
Während meines letzten Urlaubs habe ich „The Big Five for Life“ von John Streleckey gelesen. Die Story dreht sich um einen Unternehmer in den 50ern, der die Diagnose Gehirntumor bekommt. Klingt erst mal heftig und verdammt traurig – was es natürlich auch ist –, aber gleichzeitig ist die Geschichte so erhebend geschrieben, dass vor allem die Kostbarkeit des Lebens eine Bühne erhält. Wie der Titel des Buchs schon verrät, inspiriert die Story, uns unserer fünf großen Träume bewusst zu werden und unser gesamtes Leben danach auszurichten.
Dein Leben als Museum
Wie würde dein bisheriges Leben in Form eines Museums aussehen? Stell dir vor, du wanderst durch dieses Museum. Du schaust dir deine glücklichen, bewegenden, traurigen und wütenden Erlebnisse, Reisen, Begegnungen, Projekte in Form von Bildern, Videos und Texten rückblickend an.
Ist es spannend, inspirierend, so wie dein Traumleben aussehen soll?
- Ja? Perfekt. Weiter so.
- Nein? Go for it: Jetzt ist der richtige Augenblick, alles, wirklich ALLES darauf auszurichten, dein Leben so zu gestalten und zu führen, wie es deiner großartigsten Vorstellung entspricht.
Drei Fragen für deine Lebensvision
Folgende drei Fragen stammen von Laura Malina Seiler und haben mir unfassbar geholfen, im Klaren darüber zu sein, was in meinem Leben wirklich zählt. Bestimmt können diese Fragen auch dich dabei unterstützen:
- Was möchte ich erschaffen?
- Für wen kann ich auf dieser Welt einen Unterschied machen?
- Inwiefern wird die Welt ein anderer Ort, weil ich hier gewesen bin?
Das Vision Board: Wie du deiner Lebensvision Form gibst
Ein wunderbar kreatives Hilfsmittel für dein Traumleben ist die Gestaltung eines Vision Boards. Ich verrate dir hier, wie du dein Vision Board Schritt für Schritt erstellst.
1. Schritt: Sortiere dich innerlich
Bevor du beginnst, nimm dir einen Moment, um ruhig zu werden – zum Beispiel mit einer kurzen Meditation oder Atemübung.
Anschließend startest du damit, deine Träume zu strukturieren und auf ein Blatt Papier aufzuschreiben. Dabei kannst du dich an den drei Fragen orientieren oder an bestimmten Lebensbereichen wie Beziehung, Business, Spiritualität etc.
- Was möchte ich erschaffen?
- Für wen kann ich auf dieser Welt einen Unterschied machen?
- Inwiefern wird die Welt ein anderer Ort, weil ich hier gewesen bin?
Wichtig: Denke groß und grenzenlos! Lasse dich ja nicht von irgendwelchen Zweifeln aufhalten! Glaube an dich und daran, dass alles möglich ist.
2. Schritt: Kreiere dein Vision Board
Ich empfehle dir, für dein Vision Board eine Pinnwand aus Kork und ein paar Pinnadeln zu besorgen. Natürlich kannst du das Ganze auch digital gestalten, aber ich bevorzuge die analoge Version. Durch das Pinnen (und nicht Kleben) hast du die Möglichkeit, die Position der Ausschnitte später noch zu verändern, sodass farblich oder thematisch eine für dich stimmige Harmonie entsteht.
Krame alle Magazine, Postkarten und was sonst noch so in den Schubladen deines Schreibtischs verborgen liegt, hervor. Nimm dir Zeit und beginne, in aller Ruhe dein Material durchzugehen. Höre auf deine intuitive Stimme. Sie wird dir genau sagen, welche Bildausschnitte und Zitate passend sind. Du kannst natürlich auch selbst etwas zeichnen oder malen.
Wenn du lieber digital arbeitest, kannst du dein Vision Board auch digital gestalten, es gibt zum Beispiel tolle Vorlagen für Vision Boards hier auf Canva.
3. Schritt: Finde den richtigen Ort
Hänge dein Vision Board an einen Platz in deiner Wohnung, an dem du am besten morgens gleich und später mehrmals am Tag vorbeikommst, sodass du dich stetig mit deinen Bildern und damit verbundenen Gefühlen und Ereignissen verbinden kannst. Sie werden sich ganz automatisch auch in deinem Unbewussten verankern.
Mach dir täglich dein WARUM bewusst und vertraue darauf, das WIE wird sich zeigen. Vertrauen und Geduld sind zwei wesentliche Aspekte auf dem Weg zur gelebten Vision.
In diesem Video führt Annika Isterling dich durch eine Yoga-Sequenz für mehr Vertrauen:
4. Trainiere deinen Geist täglich
Erschaffe dir ab sofort ein Mindset, das dich bei deinen Träumen unterstützt. Die „Fehler”, die uns passieren, und die Hürden, die sich wie Steine in den Weg legen, sind Teil dieser Lehrreise. Verbinde dich mit der Einstellung: Jeder Tiefschlag lässt dich erfolgreicher und klarer werden. Jeder Höhepunkt deiner Schöpferkraft natürlich auch.
5. Achte auf dein Umfeld
Umgib dich mit Menschen, die dich inspirieren, motivieren und unterstützen. Menschen, die dich und deine Strahlkraft erhöhen. Dein soziales Umfeld ist so wichtig auf deinem Lebensweg, der Freude und Zufriedenheit in diese Welt trägt.
6. Genieße dein Erschaffen in der Gegenwart
Deine Vision liegt nicht nur in der Zukunft – sie beginnt jetzt. Frage dich regelmäßig: Wie kann ich heute ein kleines Stück meiner Vision verkörpern?
Eine kurze Meditation, ein bewusst gesetztes Sankalpa oder eine sanfte Yoga-Sequenz können dir helfen, immer wieder in Verbindung mit deiner inneren Ausrichtung zu kommen. Jeder einzelne Moment ist unendlich wertvoll.
Hier findest du eine geführte Meditation von Laura Malina Seiler, die dir Bewusstsein über die Fülle schenkt:
Häufige Fragen zum Vision Board
Wie groß sollte ein Vision Board sein?
So groß, dass du es gerne anschaust – und nicht überfordert bist.
Wie viele Bilder sind ideal?
Lieber wenige, kraftvolle Motive als eine überladene Fläche.
Darf ich mein Vision Board verändern?
Unbedingt! Deine Vision darf sich entwickeln – genau wie du.
Deine Vision ist ein lebendiger Prozess
Ein Vision Board ist kein starres Ziel, sondern eine Einladung, dein Leben bewusster zu gestalten – Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug.
Vertraue darauf: Wenn dein Warum klar ist, wird sich das Wie zeigen.



