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Autobiografie einer Yogini: Lebe deine Wahrheit
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Autobiografie einer Yogini: Lebe deine Wahrheit

Von Christiane Eitle

Wenn du dich auf den Yoga-Weg begibst, wird das mit großer Sicherheit auf die eine oder andere Weise dein Leben verändern. Das können tiefgreifende und deutlich spürbare Transformationen sein, aber auch kleine Veränderungen in deinem Verhalten und deiner Wahrnehmung. Manchmal kann es etwas dauern, bis du die positiven Aspekte dieser Veränderungen verstehst. Sie anzunehmen kann ein schmerzhafter, verwirrender Prozess sein, der Mut und Vertrauen braucht – der aber die Voraussetzung für deine persönliche Weiterentwicklung ist.

Viele Menschen leben ein unerfülltes Leben, beherrscht von einer eingeschränkten Wahrnehmung und einem verwirrten Geist. Mithilfe von Yoga ist es möglich, all die limitierenden Gedanken und Emotionen zu entfernen und so Klarheit darüber zu finden, wer du wirklich bist und dass das Leben fließen darf. Denn Yoga nimmt den Schleier weg, knipst das Licht an und zeigt dir, dass der Film ganz anders ablaufen kann.

Im Folgenden stellen wir zwei Leben vor, die durch Yoga drastisch verändert wurden.

Autobiografie einer Yogini, Teil 1: Christianes Geschichte

Als ich mit 17 aus einer intuitiven Entscheidung heraus meine erste Yogastunde besuchte, war mir nicht klar, wie sehr dieser Schritt den weiteren Verlauf meines Lebens beeinflussen würde. Es fing ganz klein an: So nahm ich zum ersten Mal bewusst meinen Atem wahr. Im Schulterstand fühlte ich mich plötzlich vollständig und spürte eine innere Einheit. 

Dann besuchte ich mit meiner Yogalehrerin einen Ashram und war gleichzeitig fasziniert und abgeschreckt von dieser Welt: Mantra-Singen, Meditation, intensive Yogapraxis, viele Menschen in weiß-gelben Gewändern. Die Tage dort waren durchdrungen von Achtsamkeit, Konzentration, Meditation. Mein Körper und Geist waren in ungekannter, völliger Balance, sodass ich mich plötzlich ganz frei im Kopfstand halten konnte. Danach weinte ich in Shavasana und wusste, dass etwas in mir (wieder) erwacht war, das ich nicht in Worte fassen konnte.

Die Schablone der Gesellschaft

Die meisten von uns sind auf ihrem Weg zum Erwachsensein kontinuierlich gesellschaftlicher, schulischer und elterlicher Erziehung und Konditionierung ausgesetzt. Der Druck hoch, die Erwartungen an das Leben diffus, Ängste und Selbstzweifel allgegenwärtig. Ich lief mit dem Strom, tat was von mir erwartet wurde: Studium, Erfolg, Karriere, Beziehung. In mir war jedoch immer eine Stimme, die mir sagte, dass dieser Weg nicht richtig für mich ist – aber sie war nicht laut und selbstbewusst genug. Und je mehr ich versuchte, mich in die Schablone zu pressen, die das Leben scheinbar für mich vorgesehen hatte, desto unglücklicher wurde ich.

Im Laufe der Jahre wurde die Stimme leiser – schließlich nahm sie niemand ernst, und einen Plan B hatte sie auch nicht. So machte ich, obwohl ich nie ein Karrieremensch werden wollte, einen erfolgreichen Abschluss an einer privaten Business-Fachhochschule. Danach arbeitete ich in Firmen, die von mir erwarteten, eine extrovertierte, selbstbewusste Macherin zu sein. Es verlangte mir alles ab, gegen meine innere Wahrheit zu leben. Jemand sein zu müssen, der ich eindeutig nicht wahr.


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Das Ego und das reine Bewusstsein

Mit 29 entschloss ich mich, meine Yogapraxis mit einer zweijährigen Yogalehrerausbildung zu vertiefen. Im Laufe dieser Zeit passierte etwas in mir. Ich hörte das erste Mal von der Philosophie der Advaita Vedanta und verstand: Ich bin nicht meine Konditionierungen, Gedanken und Ängste. Was ich als Realität wahrnehme, ist eine Projektion meines Verstands und dient der Befriedigung des Egos. Ich bin nicht „Angestellte XY mit folgenden Qualifikationen” – sondern reines Bewusstsein. Etwas existiert in mir, das beobachtet und einfach nur „ist”. Ich bin.  

Diese Erkenntnis ist schwer mit dem Intellekt zu verstehen. Und sie macht Angst, denn unser Ego wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen. Denn die Identifikation mit den Ideen darüber, wer wir sind oder sein wollen, ist aus dem Blickwinkel des Egos das, was unsere Existenz auf dieser Welt rechtfertigt. In mir aber wuchs durch diese Erkenntnisse die Überzeugung, dass ich mein Leben jederzeit verändern kann – und es wuchs auch der Mut, es zu tun. So kündigte ich meinen Job, machte mich selbstständig und ging alleine auf Reisen. Besser gesagt: Ich ging auf eine Reise zu mir selbst, die noch nicht zu Ende ist. Mehr denn je schaue ich in den Spiegel, der mir ständig vorgehalten wird. Immer klarer erkenne ich, wer da eigentlich begraben liegt, unter all den Erfahrungen und Mustern, die sich über Jahre aufgebaut haben.

Autobiografie einer Yogini, Teil 2: Cristinas Geschichte

Wie Yoga auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene alles verändern kann, was wir als unsere Realität wahrnehmen, zeigt sich auch an der Lebensgeschichte meiner Freundin Cristina.

Von außen betrachtet sah Cristinas Leben aus wie im Bilderbuch. Weil sie jedem gefallen wollte, sich nichts mehr wünschte als Anerkennung und Akzeptanz, sang sie mit bezaubernder Stimme im Kirchenchor, und ihre Noten waren erste Klasse. Zugleich war sie zutiefst verstört, isolierte sich von allen anderen und betäubte ihre Wut und ihre Depressionen nicht nur mit Drogen, sie verkaufte sie auch an ihre Mitschüler.

Niemand wusste, was in ihr vorging, auch sie nicht. Als sie zufällig in ihre erste Yogastunde geriet, war sie entsprechend überfordert von der Stille und Innenschau und flüchtete schon nach kurzer Zeit.

Satya: Wahrheit sagen, Wahrheit kennen, Wahrheit leben

Schon in ihren ersten Lebensjahren lebte Cristina nicht nach dem ersten Yama, Satya, die Wahrhaftigkeit. Sie hatte das Gefühl, nicht genug zu sein, und das war zu schmerzhaft. Deshalb verleugnete sie sich und ihre Wahrheit. Das einzige, was ihr Identität und Bestätigung gab, war die Anerkennung der anderen. 

Nach dem Abschluss entschied sie, dass sie eine erfolgreiche Geschäftsfrau werden würde. Zielstrebig ging sie eigenmächtig auf Entzug und fing an bei einer Bank zu arbeiten. Sie legte den Schalter um – und verlagerte ihre Drogensucht auf die Sucht nach Erfolg und Geld. Ihr Ziel war es, immer und überall die Nummer eins zu sein. Dafür scheute sie sich auch nicht vor Manipulation. So stieg sie in einer der größten Banken der USA innerhalb von einem Jahr von der Bankangestellten zur Bankmanagerin auf. Eine Beförderung nach der anderen folgte, und sie wurde eine der ganz großen hohen Tiere mit Milliarden-Etat. Angestellte, Kollegen und Vorgesetzte fürchteten, respektierten und taten alles für sie. Die 24-Jährige wusste, dass sie ein „fucking badass” war. All die Anerkennung, Bewunderung und das viele Geld steigerten ihr Ego ins Unermessliche. Alle beneideten sie um ihr Geld, ihren Status, ihren Verlobten.

Sie aber tat kaum etwas anderes als arbeiten. Sie hatte jegliches Gespür dafür verloren, was sie eigentlich wollte, sagte einfach zu allem ja. Nur an stillen Sonntag-Nachmittagen im Bett fühlte sie manchmal, dass sie unglücklich war. Da es ihr aber peinlich war – vor anderen und sich selbst –, dass sie ihr Leben nicht erfüllte, betäubte sie solche Gefühle schnell mit Wellness-Luxus-Urlauben oder einem schicken Designer-Haus in L.A. 

Santosha: Zufriedenheit, Gelassenheit und Freude

Bevor Yoga uns die Augen öffnet, denken wir, dass wir glücklich werden, indem wir unser Ego befriedigen. Doch externe Faktoren wie Geld und Anerkennung werden uns immer nur kurzfristig glücklich machen. Denn sobald ein Bedürfnis gestillt ist, entsteht wieder ein Mangelgefühl, und das Ego strebt erneut nach Befriedigung. Glück war für Cristina nur ein kurzer Rausch. Sie versuchte, ihre Unzufriedenheit im Außen zu bekämpfen, ohne den wirklichen Ursprung zu hinterfragen. Sie kultivierte kein Santosha, eines der Niyamas im Yoga Sutra. Santosha ist wirkliche Zufriedenheit, die aus dir selbst entspringt.

Nachdem ihre Verlobung zerbrach und sie sich nicht mit dem Schmerz in ihrem Leben auseinandersetzen konnte, brachte ein Freund sie zum Bikram Yoga – und sie war besessen.

Das Bikram Yoga war anstrengend, eine Herausforderung und endlich ein Weg, ihre Gedanken zu stoppen. Die physische Praxis reinigte sie von innen und außen, und zum ersten Mal erlaubte sie sich in Shavasana zu liegen. Obwohl Bikram Yoga nicht wirklich spirituell ist, bewegten die disziplinierten Übungen und das intensive Pranayama etwas in ihr. Sie realisierte, dass sie niemals wirklich sie selbst war. Der Gedanke machte sie tief traurig. Ihre harte Hülle bekam einen feinen Riss, durch den ein kleines Licht Bewusstsein flackerte. Das machte ihr Angst. Sie wollte nicht tiefer in sich blicken und hörte mit Bikram Yoga auf. Von da an fokussierte sich sie auf die physischen Aspekte des Yoga und ging in reine Workout-Yogakurse. Sie war stark, flexibel, und der „Erfolg” im Yoga war genau das Richtige für ihr Ego. Unter dem Deckmantel Yoga folgte sie weiter ihrem Muster und der Bedürfnisbefriedigung von Anerkennung und Lob. Die Quittung in Form von bösen Verletzungen an Schultern und Knien kam recht schnell.

Asana und Pranayama: Vom Denken ins Spüren

Asanas sind der Spiegel unserer Seele. Wenn wir in die Asana spüren, zeigt sie uns, was wir fühlen und denken. Wir spüren körperliche, energetische und emotionale Blockaden. In Kombination mit Pranayama, einer bewussten Konzentration auf die Atmung, lernen wir unseren tatsächlichen Zustand zu erkennen und anzunehmen. Wir lassen los, was sich nicht ändern lässt. Der Geist wird still, wir gleiten vom Denken ins Spüren.

Bevor es besser werden kann, muss es manchmal schlimmer werden. So war es auch bei Cristina. Sie verdoppelte die Arbeitsbelastung, ihre Karriere ging so richtig durch die Decke, ihre Gesundheit dabei langsam den Bach runter. Immer wieder wurde sie mit unerklärlichen Symptomen krank. Doch sie arbeitete weiter, bis sie während einer Präsentation vor Hunderten Menschen auf der Bühne in Ohnmacht fiel – Diagnose: systemischer Lupus.

Durch die nötigen Medikamente fühlte sie sich fast noch schlimmer. So begann sie wieder langsam etwas Yoga zu üben, beschäftigte sich mit einem holistischen Lebensstil und Ayurveda. Sie erzählte niemandem von der Diagnose und hielt die glitzernde Fassade aufrecht, indem sie trotz Lupus weiterarbeitete. Eine neue Beförderung stand an, und sie ignorierte das Bauchgefühl, das klar dagegen sprach. 

Sie beschloss, ein Yoga-Retreat zu machen. Zu dem Zeitpunkt wusste Cristina, dass es nicht mehr so weitergehen konnte. Die Maske bröckelte zusehends, und ihr Innerstes war schmerzhaft zerrissen. Sie wusste nur, dass sie diesem Weg nicht mehr folgen durfte. Aber wohin sollte sie gehen? Wie steigt man aus solch einem Leben voller Schmerz und Extremen aus?

Schritt für Schritt in ein neues Leben

Es folgten eine Reihe von spirituellen Ereignissen, die ihr Leben veränderten: Sie erlebte eine spontane dreistündige Meditation unter einem Wasserfall. Am nächsten Tag wurde sie von einer mexikanischen Curandera (schamanische Heilerin) behandelt, die mit den Energien des Körpers arbeitet, um ihn auf den Weg zur Selbstheilung zu unterstützen. Sie ging unerbittlich tief in verhärtete Stellen, bis sich unterdrückte Gefühle in Cristina in einem „Urschrei” lösten und ihren Weg an die Oberfläche fanden. Dann besuchte Cristina ihre erste Kundalini-Yogastunde, und alles änderte sich: Sie fühlte plötzlich das, was sie ihr Leben lang gesucht hatte, alles war klar und ergab Sinn, die Welt war wunderschön, bunt und strahlend – und sie ließ es einfach zu. 

Unser Körper speichert all die negativen Emotionen und Gedanken, die wir unser Leben lang ansammeln. Durch Yoga finden diese Gefühle oft ihren Weg an die Oberfläche, indem wir weinen oder lachen. Wir heilen unsere Seele, kommen zurück in die natürliche Balance. Ein wundervolles Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit stellt sich ein.

Nachdem der Zustand sich mit westlichen Behandlungsmethoden nicht besserte, meldet Cristina sich zu einer ayurvedischen Panchakarma-Reinigungskur an. Sie begann mit Yoga-Therapie und musste ihre körperlichen Grenzen akzeptieren lernen. Kombiniert mit Transzendentaler Meditation und Tagebuchschreiben reinigte sie ihren emotionalen Körper so Schritt für Schritt von Sorgen, Ängsten und Depression. Sie legte eine Schicht nach der anderen frei, konfrontierte sich mutig mit allem, was sich da zeigte, sodass eine neue, die wahre Cristina, hervorscheinen konnte. Sie fühlte sich wie ein neuer Mensch, begann zu leben, traf sich mit Freunden, hatte Dates und nahm keine Medikamente mehr.

Bei der Arbeit musste sie sich zu dieser Zeit mit einer neuen CEO auseinandersetzen, die hart durchgriff. Cristina war taff, aber fair, und ihr Team arbeitete motiviert und inspiriert mit ihr zusammen. Sie fühlte, dass sich mit dieser neuen Frau einiges ändern würde und sollte recht behalten: Ihr neuer Boss trug ihr auf, einen wertgeschätzten Mitarbeiter zu entlassen, der parallel seine krebskranke Frau betreute. Sie konnte die Kündigung nicht verhindern, handelte gegen ihre moralische Überzeugung und fühlte sich unendlich machtlos – sie kündigte und zog in den Ashram.

Ahimsa: Mitgefühl, Nachsichtigkeit und wahre, universelle Liebe

Cristina integrierte immer mehr die Lehren des Yoga und mehr Bewusstsein in ihr Leben. Als sie wieder mit ihrer Arbeitswelt konfrontiert wurde, konnte sie diese Welten nicht mehr vereinbaren. Ahimsa manifestierte sich auf viele Weisen. Alleine so weiter zu arbeiten wie bisher, wäre ein gewaltsamer Akt gegen sich selbst gewesen. Bevor Yoga sich in ihrem Bewusstsein verankerte, hätte sie die Situation mit dem Angestellten als notwendiges Übel hingenommen und ignoriert.

Im Ashram als Karma Yogi die Toiletten zu putzen, war damals für sie das Schönste und Nützlichste, was sie jemals getan hatte. Das Leben im Ashram war geprägt von Bhakti, Hingabe, Ritualen und Studium der yogischen Schriften. Ein spirituelles Refugium und ein heilsames Umfeld, um zu realisieren und zu reflektieren, worin ihre Muster eigentlich ihren Ursprung haben. Sie begann zu verstehen, was Dharma bedeutete und dass eine Asana-Praxis nicht nur physische Qualität besitzt.

Sie wusste nicht wirklich, wie es weitergehen sollte, aber ihr war klar, dass es kein Zurück zu ihrem alten Leben gab. So absolvierte sie eine Yogalehrer-Ausbildung, traf andere Menschen in ähnlichen Situationen und vertraute auf ihre Intuition. Cristina verkaufte alles und begann ihrem Dharma zu folgen. Denn ihr Talent, Menschen zusammenzubringen, sie zu unterrichten und inspirieren, war ein Geschenk, dass sie ab sofort nicht mehr für sich selbst einsetzte, sondern um anderen zu helfen. Heute ist Cristina auf der ganzen Welt als Yogalehrerin und Ausbildern tätig und teilt mit ihren Schülern diesen unfassbar großen Schatz an Lebens- und Yogaerfahrung.

Das ist letztlich das größte Geschenk, das Yoga uns macht: Wir finden den Zugang zu unserem wahren Selbst und Dharma wieder. Das Selbst, das eigentlich immer schon da war. Es wird immer schwieriger, uns selbst zu belügen. Wir erleben Freude, Zufriedenheit, beobachten unseren Geist und werden ehrlicher zu uns. Die Praxis hält uns einen Spiegel vor, und wir erkennen, dass wir nicht wirklich sind, wer wir zu sein glauben.

Wir sehen den göttlichen Funken in jedem Menschen und verstehen, dass wir alle mit den selben Ängsten und Bedürfnissen kämpfen. Uns wird klar, dass wir immer eine Wahl haben, und nicht die Emotionen und Gedanken unser Leben bestimmen. Wir übernehmen Verantwortung für unser Leben, und es entsteht der Mut zur Veränderung.

Ich sage nicht, dass dann alles perfekt ist. Der Weg kann sehr steinig sein und wir müssen den Garten kontinuierlich pflegen. Es kann Angst machen, das eigene Leben und den gesellschaftlichen Konsens zu hinterfragen und auszubrechen. Wir haben jedoch ein Werkzeug im Gepäck, das uns immer wieder zurückholt, wenn wir den Weg aus den Augen verlieren.

Mehr über Cristina erfährst du hier.

Yoga is like water.
Slowly carving its way.
Through the stony solidness of your mind.
You barely notice, how much it shifts inside.
Until you find yourself on an unknown current.
This water tastes bittersweet.
Still you trust and surrender.
Let the ride take you to places,
You didn’t even know existed within yourself.

Christiane Eitle

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