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Zu viel gegessen? Yoga für eine gute Verdauung

Von Merle Wirellis

Wir wissen es alle: Nach einer großen Mahlzeit sollte man kein Yoga üben. Wenn du aber merkst, dass du deinen Verdauungsapparat mit zu viel Essen, zu schnellem Essen oder schwer Verdaulichem belastet hast, und merkst, dass dein Magen Unterstützung brauchen könnte beim Verdauen - dann empfehlen wir wärmstens die folgende Mini-Sequenz, die dein Verdauungsfeuer anregt und deinen Darm unterstützt.

Yoga-Übungen für die Verdauung

Wenn dir nicht übel ist, starte dein kleines Entgiftungsprogramm mit Pranayama. Kapalabhati (Feueratem) etwa bringt die Verdauung in Schwung und wirkt reinigend. Wenn du dich allerdings viel zu vollgefuttert fühlst, kann es sein, dass du die Feueratmung nicht gut verträgst. In diesem Fall starte lieber direkt mit den sanften Detox-Asanas.

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Weiter geht es mit einem sanften Twist, der gleichzeitig entgiftend wirkt: dem Krokodil (Nakrasana). Lege dich dazu auf den Rücken, strecke mit der Ausatmung deine Beine hoch und hebe deine Hüfte ein Stück nach links. Lege die Knie dann übereinander nach rechts ab und drehe deinen Kopf nach links. Die Arme streckst du zu den Seiten aus. Wiederhole die Asana im Anschluss auf der anderen Seite.


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Etwas intensiver entgiftend wirkt der Drehsitz (Marichyasana). Er unterstützt deine Bauchorgane durch die Quetschung beim Detoxen:

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Nun geht es in die sitzende Vorwärtsbeuge (Paschimottansana), die Magen, Darm und Co. in ihrer Verdauungstätigkeit anregt und so gegen das Völlegefühl hilft.

Zum Schluss kommst du in die Kindhaltung (Balasana). Durch das Aufliegen des Bauchs auf deinen Oberschenkeln massiert die Haltung deine Bauchorgane ebenfalls und harmonisiert sie so. Gleichzeitig aktiviert sie den Parasympathikus im vegetativen Nervensystem und damit die Darmtätigkeit. Und die beruhigende Wirkung macht sie zum perfekten Abschluss für diese Mini-Yoga-Sequenz nach einer großen Mahlzeit.

Verdauung und Essen: Weitere Tipps aus Yoga und Ayurveda

Um deiner Verdauung gar nicht erst zu viel zuzumuten, kannst du auf ein paar Dinge achten – schon bevor es akut wird.

  • Klingt simpel, aber oft halten wir uns nicht daran: Iss nicht zu viel auf einmal. Gemäß der ayurvedischen Ernährungslehre sollten wir den Magen nur etwa zu drei Vierteln füllen, damit die Verdauung nicht zu viel Energie benötigt. Eine weitere Faustformel besagt, dass wir nur so viel essen sollten, wie in unsere beiden Hände passt.
  • Um deine Verdauung anzukurbeln, solltest du dein Essen unbedingt gründlich kauen. Ja, richtig: kauen! Je bewusster und intensiver du dein Essen im Mund zerkleinerst, desto besser finden das Magen und Darm. Durch das langsame Kauen gelangt auch weniger Luft in den Bauchraum, und du verminderst die Gefahr von unangenehmen Blähungen.
  • Trink genug! Mindestens 1,5 Liter solltest du über den Tag verteilt trinken. Und natürlich möglichst wenig Kaffee oder Softdrinks. Besser sind Wasser oder ungesüßte Kräutertees. Ein geregelter Flüssigkeitshaushalt ist eine wichtige Basis die reibungslose Verdauung. Fenchel- und Kümmeltee können helfen, deinen Magen-Darm-Trakt nach einer üppigen Mahlzeit wieder in Balance zu bringen.
  • Regelmäßige Bewegung ist wichtig, um deinen Körper und besonders deine Bauchorgane gesund zu halten. Yoga ist perfekt, weil viele Asanas entgiftend wirken. Das wirkt sowohl kurzfristig nach dem Essen als auch langfristig bei regelmäßiger Praxis.