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Was du vor und nach der Yogapraxis essen solltest

Von Merle Wirellis

Beim Essen vor dem Yoga ist es wie bei vielem im Leben: Das Maß muss stimmen. Wer unmittelbar, bevor er auf die Matte tritt, eine große Pizza verdrückt, wird sich nicht wohlfühlen. Aber mit knurrendem Magen übt es sich auch nicht ideal. Unser Körper braucht schließlich Energie, um uns durch die Asanas tragen zu können. Und die bekommt er natürlich vor allem aus der Nahrung – allerdings nur aus der richtigen.

Das kannst du vor dem Yoga essen

Fettiges, Schweres und Kohlenhydratreiches ist wie gesagt nicht geeignet. Große Mahlzeiten machen uns träge, blähen unseren Bauch auf und können sogar zu Verdauungsproblemen führen, wenn wir direkt nach dem Essen Yoga üben. Bei Vorbeugen etwa kann ein vollgefutterter Bauch Übelkeit auslösen.

Stattdessen solltest du zu Lebensmitteln greifen, die reich an Proteinen, gesunden Fetten und Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium sind. Dazu gehören:

Avocado

Die Avocado hat nicht umsonst in den vergangenen Jahren das Prädikat Superfood erlangt: Die Frucht ist reich an Magnesium und Kalium – die sind besonders vor dem Sport wichtig, weil sie unseren Muskeln und Zellen zu vollem Einsatz verhelfen. Außerdem enthält die Avocado viele ungesättigte (das sind die guten!) Fettsäuren, macht lange satt und ist leicht verdaulich. Eine halbe Avocado ist also der perfekte Energielieferant vor der Yogastunde!

Mandeln

In diese Kategorie fallen ebenfalls Mandeln. Sie enthalten reichlich ungesättigte Fettsäuren, Magnesium, Eisen und die Vitamine B und E. Dank ihrem hohen Proteingehalt sättigen die Nüsse dich auch für eine ganze Weile. Eine Handvoll Mandeln sind ein gesunder und nährstoffreicher Snack vor dem Yoga.

Bananen

Bananen enthalten einen hohen Anteil an Kalium und Magnesium. Dazu versorgt die Superfrucht dich mit komplexen Kohlenhydraten, die den Blutzuckerspiegel konstant halten und so langanhaltend sättigen – im Gegensatz zu Weißmehlprodukten wie Weißbrot oder Nudeln, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen und so Heißhungerattacken auslösen können. Und die können wir während dem Yoga gar nicht gebrauchen. Dann lieber eine Banane essen, bevor es dem Monkeymind an den Kragen geht!

Haferflocken

Auf die Liste der Nahrungsmittel, die du vor der Yogastunde essen kannst, gehören dank ihrer ebenfalls langkettigen Kohlenhydrate und verdauungsfördernden Ballaststoffe auch Haferflocken. Besonders wenn du morgens üben möchtest, kannst du vorher super ein Porridge aus Haferflocken, Mandeln und etwas Obst kochen.


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Wann solltest du vor dem Yoga essen?

Die Faustregel lautet: Etwa zwei bis drei Stunden vor dem Yoga solltest du deine letzte große Mahlzeit zu dir nehmen. So lässt du deinem Magen genug Zeit zu verdauen, bevor es auf die Matte geht. Etwa eine Stunde vorher kannst du ruhig einen Snack essen ­– zum Beispiel eines der oben genannten Lebensmittel. Wenn du morgens übst und deine letzte große Mahlzeit am Abend zuvor zu dir genommen hast, ist ein Smoothie aus frischem Obst, Mandeln und etwa Kokoswasser der perfekte Energiekick. Am besten etwa eine Stunde vor dem Yoga.

Nach dem Yoga: Wasser, Wasser, Wasser!

Nach der Yoga-Einheit solltest du möglichst viel Wasser trinken. Nachdem du gesamten Körper beansprucht und gut durchblutet hast, braucht er jetzt viel Flüssigkeit, um den während der Stunde gestarteten Reinigungsprozess weiterzuführen. Am besten hydriert dich stilles Wasser. Kokoswasser oder ein Spritzer Zitrone können hier ein wenig Abwechslung bringen (und zusätzliche Vitamine!).

Grüner Tee

Nach der morgendlichen Yogastunde können wir dir einen Becher grünen Tee ans Yogi-Herz legen. Er hydriert dich nicht nur sehr gut, er kurbelt auch die Blutzirkulation und die Entgiftung weiter an. Beide Prozesse hast du schon auf der Matte gestartet – mit grünem Tee kannst du diese Effekte optimal nutzen. Die im grünen Tee enthaltenen Antioxidantien bringen außerdem einen ordentlichen Boost für ein Immunsystem.

Gemüsesuppe

Wenn du abends Yoga übst, ist eine warme Gemüsesuppe die perfekte Mahlzeit für die erste Stunde danach. Welche Gemüse du in einer Suppe verkochst, bleibt dir und deinem Geschmack – und der jeweiligen Jahreszeit und dem entsprechenden Angebot – überlassen. Möhren, Spinat und Sellerie etwa sind leckere Nährstofflieferanten, die eine gute Basis bilden.

Direkt nach dem Yoga in die Pizzeria? Keine gute Idee.

Die eben schon erwähnten Reinigungsprozesse, die in deinem Körper während des Yoga starten, arbeiten nach dem Üben ordentlich weiter. Direkt nach der Stunde einen Burger oder fette Pancakes zu verdrücken, wäre also eher kontraproduktiv. Ebenso, direkt von der Matte in die Weinbar zu springen: Alkohol dehydriert. Du hast deinem Körper gerade etwas sehr Gutes getan, also mache doch damit weiter - frisches Obst, ein Smoothie oder eine leichte Suppe nähren dich in der erste Stunde nach dem Yoga und unterstützen deinen Körper dabei, die positiven Effekte der Asanas weiter zu nutzen.

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