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Bild: iStockphoto.com

Entgiften über die Haut

Von Petra Orzech

Entgiften über die Haut

Denn mit dem Schweiß der Haut scheidet der Körper Giftstoffe aus – daher gilt die Haut auch als „dritte Niere“. Neben Wasser, Salz und Stoffwechsel-Endprodukten kann der Schweiß sogar Schwermetalle, wie etwa Quecksilber enthalten. Die Haut fungiert aber nicht nur als Ausscheidungsorgan, sondern auch als Lager – und zwar für Säuren. Leben wir zu „sauer“ (schlechtes Essen, Stress, Umweltgifte…) und der Körper kann den Säureüberschuss nicht mehr ausscheiden, werden sie kurzerhand im Bindegewebe der Unterhaut gespeichert. Diese „Säure-Lager“ zeichnen sich gerne am Oberschenkel als Cellulite ab. Das muss aber nicht sein, denn durch kräftiges Schwitzen, etwa bei einer fordernden Yoga-Stunde, können wir prima über die Haut entgiften und entsäuern.

Wenn du es etwas relaxter möchtest, hilft wunderbar ein basisches Salzbad – es ist eine super einfache und wirkungsvolle Maßnahme zum Entgiften. Dafür gibst Du einfach drei Esslöffel basisches Badesalz in ein Vollbad und entspannst darin 30 bis 90 Minuten. Ideal: alle 10 Minuten den Körper mit einer Körperbrüste abreiben – das sorgt für eine tiefe Bindegewebs-Entsäuerung (optimal bei Cellulite). Bitte nicht die Fußsohlen vergessen, sie sind effektive Entgifter. Apropos Füße: Sind die Nieren überlastet, kann sich das in Schweißfüßen äußern. Hier hilft ein 30-minütiges basisches Fußbad (ein Teelöffel basisches Badesalz) und das Trinken von reichlich stillem, zimmerwarmen Wasser. Ein wenig anstrengender ist da schon ein Saunabesuch. Er ist jedoch besonders geeignet, um die Hautentgiftung zu verbessern. Denn oft muss der Körper erst wieder schwitzen lernen. Kann er das nicht, ist ein wichtiger Teil der Hautentgiftung nicht möglich.

Falls Du keine Sauna magst oder keine Möglichkeit hast, in eine zu gehen, dann unterstütze Deine Haut mit einem Luffahandschuh bei der Entgiftung. Das Abbürsten der Haut ist eine günstige und einfache Detox-Methode: Tote Hautzellen werden entfernt, das Immunsystem und das Lymphsystem werden stimuliert, die Orangenhaut, in der sich Säuren ansammeln, wird vermindert. Alles was Du brauchst, ist ein Luffahandschuh oder eine breite Bürste mit Naturborsten. Gebürstet wird bei trockener Haut und zwar aufwärts zum Herzen hin. Am besten fängst du bei den Füßen an. Bürste dann Beine, Arme, Rücken und Bauch. Es dauert nur drei bis fünf Minuten. Gönne Dir danach eine Wechseldusche, atme tief durch und trinke ein großes Glas stilles Wasser.

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