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Yoga-Übungen gegen Allergien und Heuschnupfen
Bild: istockphoto.com

Birke, Erle, Heulanfall: Yoga gegen Allergien

Von Kristin Rübesamen

Yoga gegen den Allergie-Stress

Allergien werden schlimmer, je mehr Stress sie auslösen. Der Körper reagiert direkt mit der Produktion von noch mehr Stresshormonen und Histaminen. Erfahren Körper und Geist jedoch Entspannung, vermindert sich die archaische „Kampf oder Flucht“- Reaktion des Körpers und der Körper kann regelrecht „aufatmen“.

Das funktioniert in etwa so: Das Nervensystem fordert während des Entspannungsprozess das Immunsystem auf, sich zurückzuhalten. Sobald das Immunsystem eine Art Waffenstillstand einhält, geht die Produktion von Entzündungen und Schleim zurück, die Symptome werden weniger.

Achtung, falsches Yoga!

Es kommt also sehr darauf an, welches Yoga geübt wird. Yogastile wie Bikram oder Ashtanga, bei denen starke Hitze erzeugt wird, seien ungünstig, behauptet Gary Kraftsow, der Begründer des Amerikanischen Viniyoga Institutes. Auch Kriya- oder Pranayama-Übungen, bei denen kräftig durch die Nase geatmet wird, könnten das Gefühl von Stress noch erhöhen. Stattdessen, empfiehlt er „mehr Betonung auf die Ausatmung zu legen, also auf eine kurze Einatmung eine lange und beruhigende Ausatmung zu üben.“

Pranayama-Techniken, die sich anbieten, sind die Wechselatmung (Nadi Shodana), oder auch Kapalabhati - diese können direkt Abhilfe schaffen. Mehr über die Zusammenhänge von Allergien und Pranayama erfahrt ihr in Anna Trökes' Beitrag Wie Yoga-Atemübungen bei Allergien helfen.

Und welche Asanas eignen sich für Allergiker?

Nach unten schauender Hund: Ja, aber nicht zulange!

Während Schulterstand und Pflug ein Gefühl von Weite im Brustraum erzeugen sowie Verstopfungen in der Nase und den Atemwegen lösen, sollten der "nach unten schauende Hund" wie auch Kopfstand wenn, dann nur kurz (ein bis zwei Minuten) gehalten werden, damit nicht zusätzlicher Druck auf die Nasengänge und Nasenmuscheln entsteht.

Wer die Position des Herabschauenden Hundes gleich ausprobieren möchte, findet ihr die entsprechende Videoanleitung, geführt von Petros Haffenrichter:

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Stehende Haltungen, Twists und Rückbeugen

Gut sind generell alle Haltungen, die Lungen und Brustkorb und die gesamte Muskulatur im Rumpf stärken, also alle stehenden Haltungen, auch Vorbeugen und Drehungen, vor allem aber auch Rückbeugen wie die Brücke. Hier erfahrt ihr alles über Ausführung und Wirkungsweise von Uttanasa, der stehenden Vorwärtsbeuge, sowie Pashimottanasana, der sitzenden Vorwärtsbeuge. Auch Matsyendrasana, der Drehsitz, eignet sich für deine Praxis. Und ganz besonders zu empfehlen, schon die Vorstellung kühlt die gereizten Nerven: der Fisch.

Wer gleich loslegen möchte, findet ihr die praktische Anleitung zur korrekten Ausführung der Fischposition:

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