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Bild: shutterstock.com

Jeder kann Yoga! 7 gute Gründe

Von Christiane Eitle

Männer und Frauen, Dicke und Dünne, Alte und Junge, Fitte und Unbewegliche - 2,6 Millionen Menschen in Deutschland beweisen täglich, dass jeder Mensch Yoga machen kann und Yoga nicht nur ein oberflächlicher Trend für Großstadtmenschen ist. Durch schlanke Yogamodels und hypermobile Yoginis auf Instagram, YouTube und Co. wird aber häufig ein sehr einseitiges Bild von Yoga gezeichnet - das kann auf Menschen, die nicht ganz so fit und beweglich sind, abschreckend wirken.

Deshalb haben wir sieben Gründe gesammelt, warum wirklich absolut jeder Yoga machen kann!

1. Yoga wirkt ganzheitlich

Yoga wirkt auf vielen Ebenen und unterscheidet sich daher sehr stark von anderen Sportarten oder Entspannungsmethoden. Auf körperlicher Ebene trainierst du mit Yoga deine Kondition, Kraft und Flexibilität. Es passiert jedoch noch viel mehr, denn Yoga findet nicht nur im Außen statt sondern wirkt auch auf geistiger und seelischer Ebene. Bei vielen Yogastilen stehen die Innenschau und Entspannung für Körper, Geist und Seele im Fokus. Sogar bei Yogakursen, die eher an Fitness und Workout erinnern, wirken die Übungen oft ganzheitlicher als gedacht!

2. Yoga ist perfekt für Menschen mit Beschwerden

Nicht nur viele Yogis berichten davon, dass sie sich allgemein gesünder und fitter durch Yoga fühlen. Auch die Wissenschaft hat mittlerweile nachgewiesen, dass Yoga bei vielen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Migräne, Stress, Herz-Kreislauf Probleme oder Schlafstörungen sehr effektiv hilft. Vor allem Stress wird durch Yoga gemindert und dieser ist bekannterweise eine der Hauptursachen für viele Krankheitsbilder.


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3. Yoga ist die beste Bewegungsart für "Unsportliche"

Niemand ist zu "unsportlich", um Yoga zu machen. Beim Yoga lernst du nämlich zunächst deinen Körper so anzunehmen wie er ist. Denn jeder Körper ist anders (deswegen gibt es auch nicht die perfekte Haltung in einer Asana, sondern nur die Haltung, die dir heute am besten tut). Beim Yoga geht es erst mal darum Fehlhaltungen zu korrigieren, Spannungen abzubauen und die Gesundheit zu stärken. Verbesserte Flexibilität und Dehnbarkeit sind eher Nebeneffekte. Achte deine persönlichen Grenzen, taste dich behutsam an sie heran und du wirst schon bald merken, wie du deinen Körper neu wahrnimmst und er sich verändert.

4. Yoga ist anpassungsfähig

Nicht ohne Grund gibt es tausende von Asana-Variationen, denn Yogaübungen lassen sich ganz einfach an deine persönliche Situation und körperliche Verfassung anpassen. Zusätzlich gibt es Hilfsmittel wie Gurte, Blöcke oder Kissen, um einfacher in Positionen zu gelangen. Senioren machen Yogaübungen häufig auf einem Stuhl, es gibt spezielle Übungen für Schwangere, füllige Menschen können die Asanas abwandeln und Ungelenkige nehmen den Gurt zu Hilfe.

5. Yoga ist vielseitig

Es gibt unzählige verschiedene Yogastile zur Auswahl. Das ist einerseits gut, denn somit ist für jeden etwas dabei und andererseits problematisch für Anfänger ohne Vorkenntnisse. Daher ist es sehr wichtig, zunächst verschiedene Stile und Lehrer auszuprobieren, bevor du Yoga in eine Schublade steckt. Yogastile wie Power Yoga können körperlich sehr fordernd sein, andere sind wiederrum eher therapeutisch ausgerichtet oder entspannend und meditativ. Auch die spirituelle oder esoterische Seite von Yogastilen ist unterschiedlich stark ausgeprägt.

6. Yoga ist vorurteilsfrei

Da Yogis die Einzigartigkeit ihrer Körperbeschaffenheit akzeptieren lernen und beim Yoga viel mit sich selbst beschäftigt sind, gibt es keine Vergleiche oder Wettbewerbe. Auch das Thema Ernährung ist nicht so relevant wie es manchmal scheint. Du musst nicht Vegetarier oder Veganer sein, um auf der Yogamatte zu stehen. Eine ausgewogene Ernährung ist natürlich empfehlenswert aber auf keinen Fall eine Voraussetzung. Es gibt keinen bestimmten Lebensstil als Voraussetzung für Yoga. Ob Geschäftsmann oder Hausfrau ist total irrelevant, solange du dich den neuen Erfahrungen beim Yoga öffnen kannst. Bei vielen Menschen ändert sich dann die Einstellung zu Körper und Leben im Laufe der Yoga-Praxis oft wie von selbst.

7. Yoga ist überall 

Es gibt immer mehr Yogalehrer, Yogastudios, Yoga DVDs und Yogakurse in Fitnessstudios. Zudem wächst auch das Angebot an Online Yogastudios, Yogavideos auf YouTube und mobilen Yoga Apps. Immer beliebter werden auch spezielle Yogareisen und Yoga Retreats, die von Reiseveranstaltern oder einzelnen Yogalehrern angeboten werden. Es gibt unzählige Wege, Yoga auszuprobieren und in den Alltag zu integrieren. Egal ob du täglich zehn Minuten im Wohnzimmer praktizierst oder einmal in der Woche in dein Yogastudio gehst - Yoga tut gut, und das ist das einzige, was zählt.

 

Dir fallen noch mehr Gründe ein? Wir sind gespannt auf deine Kommentare!