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Die wichtigsten Hilfsmittel im Yoga
Bild: iStockphoto.com

Die wichtigsten Hilfsmittel im Yoga

Von Kristin Rübesamen

Wir verdanken sie BKS Iyengar, dem legendären Erfinder von Iyengar Yoga: Er erfand nicht nur die Yogamatte, sondern entdeckte auch, wie einfache Holzklötze, Gurte und Decken die Praxis erleichtern - und dabei vertiefen können.

Weg mit Hut, Stock, Gebiss! Hier kommen die wichtigsten Hilfsmittel, die Du für deinen Yogaweg brauchst.

Psst: Wirklich wichtig sind Matte,  Block, Gurt und Decke, der Rest ist Geschmackssache.

Yogamatten

Wozu brauchst Du eine Yogamatte?

Um einen festen Halt auf dem Boden zu garantieren und nicht zu rutschen.

Um Du deine Gelenke zu schonen.

Um ein Referenzsystem zu haben für deine anatomische Ausrichtung (Stehe ich gerade? Sind meine Hüften entsprechend ausgerichtet? Ist mein hinterer Fuß im Krieger 1 im 45 Grad Winkel, im Krieger 2 weiter ausgedreht?)

Um für die Dauer der Praxis einen Ort zu etablieren, der sich von der Umgebung unterscheidet (spürbar in der Sekunde, in der Du die Matte ausrollst und weißt, jetzt beginnt Yoga)

 

Yogadecke

Wozu brauchst Du eine Decke?

Um deinen Sitz zu erhöhen für alle sitzenden Haltungen, aber auch Meditation und Atemübungen

Um deine Gelenke zu schonen: zum Beispiel im Ausfallschritt, wenn das hintere Knie am Boden liegt als Unterlage für das Knie. Oder in der halben Taube unter Knie oder Hüfte.

Als Unterstützung in allen liegenden Haltungen: zum Beispiel für eine Brustöffnung als "Sushi-Rolle" zusammengerollt entlang der Wirbelsäule oder quer zur Wirbelsäule unter die Schulterblätter.

Um deinen Schulterstand zu stabilisieren: 2 x gefaltet unter den Schultergürtel, so dass kein Gewicht im Nacken ist.

Um in der Tiefenentspannung (Savasana) den Körper warm zuhalten und durch das Gewicht der Decke "schwerer" in den Boden zu sinken und dadurch leichter loszulassen.

Block und Gurt

Wozu brauchst Du Block und Gurt?

Einen Block brauchst Du:

Um deinen Sitz zu erhöhen im Schneidersitz oder Fersensitz.

Um deine Arme zu verlängern. Du kannst z.B. in der stehenden Vorbeuge deine Hände auf die Blöcke stützen, aber auch in gedrehten Haltungen und Rückbeugen: Ganz einfach jedes Mal, wenn der Boden zu weit weg ist für deine Hände.

Um bestimmte Muskelgruppen zu aktivieren: Du kannst den Block in der Planke zwischen die Oberschenkel klemmen, genauso im Stuhl oder auch im nach Unten schauenden Hund.

Wozu brauchst Du einen Gurt?

Um Arme und Beine zu verlängern. In gebundenen Haltungen, in der sitzenden Vorbeuge, in diversen sitzenden Drehungen, um die Schulterrotatoren nicht zu strapazieren.

Um bestimmte Muskeln zu aktivieren: Im Schulterstand, wenn Du die Oberarme mit dem Gurt dazu einlädst, nicht auszuscheren. Im liegenden Schmetterling, wenn du die Füße mit dem Becken zusammenbindest, um Druck von den Muskeln zu nehmen und so das Gefühl zu unterstützen, das Becken wird "gehalten" und die Muskeln können "nachgeben".


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Bolster

Wozu brauchst Du ein Bolster?

Um die unterschiedlichsten regenerativen Haltungen, z.B. in Rückenlage eine unterstützte Brustöffnung wirksamer zu machen: Das Bolster kommtt unter den Brustkorb, während das Becken am Boden bleibt, die Beine bleiben ausgestreckt oder die Fußsohlen kommen zusammen, die Kniee auseinander und unter jedes Knie jeweils ein Block.

Um Entlastung im unteren Rücken zu schaffen: In der Rückenlage kommt das Bolster quer unter die Knie, während der Rest des Körpers auf dem Boden bleibt.

 

Meditationskissen

Wozu brauchst Du ein Meditationskissen?

Um einen schönen und idealen Meditationssitz zu haben.

Um dir zu helfen, beim Sitzen in der Stille sprich Meditieren die Wirbelsäule aufrecht zu halten und den unteren Rücken, das Becken und die Knie beim Sitzen zu schonen.

Um einen speziellen Gegenstand zu haben, der Dir gefällt und der dich durch seine Existenz daran erinnerrt, dass das Stillsitzen jederzeit möglich ist.

 

Augenkissen

Wozu brauchst Du ein Augenkissen?

Um in Savasana die Augenmuskulatur noch besser entspannen zu können und nicht in Gefahr zu geraten, mit den Augenlidern zu flattern.

 

 

Rutschfestes Handtuch

Wozu brauchst Du ein rutschfestes Handtuch?

Um für den Fall, dass Du doch rutscht auf deiner Matte einen festeren Halt für Hände und Füße zu haben.

Um deine eigene (hygienische) Auflage zu haben, wenn Du in einem Studio eine Matte leihst.

 

Feet-Up

Wozu brauchst Du dieses Teil?

Um einen Kopfstand zu machen, der deine Nackenmuskulatur schont und dich dazu erzieht, Bauch- und Beinmuskulatur besser einzusetzen.

(Bitte Gebrauchsanweisung genau studieren!)

 

 

 

Bildquellen: 

Yogamatten: Simone Leuschner | Focus on Yoga, Yogadecke: Manduka, Block & Gurt: Shutterstock, Bolster: Yogistar, Meditationskissen: Linda Thiele, Augenkissen: Yogishop, rutschfestes Handtuch: little Yogastore, Feet-Up: Feet-Up.eu

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