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Bild: shutterstock.com

Clean Eating – Die 5 Grundregeln

Von Hannah Frey

Clean Eating ein gesundes, ausgewogenes Ernährungskonzept – das Ziel ist, möglichst naturbelassene und unverarbeitete Lebensmittel zu essen. Clean Eating ist also keine Diät, sondern vielmehr ein Lifestyle, eine langfristige Ernährungsumstellung. Der Gewichtsverlust steht dabei nicht im Vordergrund, sondern vielmehr, einen gesunden Körper zu bekommen oder zu behalten, seinem Körper etwas Gutes zu tun. Wer sich nach dem Clean-Eating-Konzept ernährt, kann aber durchaus das ein oder andere Kilo verlieren, insbesondere, wenn man sich vorher tendenziell ungesund ernährt hat und viele Fertigprodukte und Fast Food gegessen hat. Gleichzeitig sollten aber auch Sport und Bewegung nicht zu kurz kommen.

Wenn Du dich clean ernähren möchtest, musst du lediglich fünf Grundregeln beachten.

Die 5 Grundregeln des Clean Eating

1. Iss natürliche, möglichst unverarbeitete Lebensmittel

Fast Food, Fertiggerichte und künstliche Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker oder Farbstoffe sind beim Clean Eating tabu, genau wie raffinierter Zucker und Auszugsmehle (z.B. Weizenmehl), denn diese sind stark industriell verarbeitet und enthalten nur noch sehr wenige Nährstoffe. Stattdessen kommen Vollkornprodukte, viel Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte auf den Teller. Grundsätzlich kann Clean Eating vegan, vegetarisch oder auch omnivor sein. Das heißt: Auch Fisch und Fleisch können in das Clean-Eating-Konzept eingebaut werden; aber hier entscheidet jeder Yogi selbst, wie er Ahimsa, die Gewaltlosigkeit, in sein Leben integriert.

2. Lies die Zutatenlisten auf Lebensmittelverpackungen

Wichtig ist außerdem, die Zutatenlisten auf Lebensmittelverpackungen genau zu lesen. Nur so kann man individuell entscheiden, ob der Einkauf clean ist, oder nicht. Eine Faustregel lautet: Zutaten, deren Namen Du nicht aussprechen kannst, sind meist nicht clean. Auch Produkte, die mehr als fünf Zutaten haben, passen nur selten ins Clean-Eating-Konzept.


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3. Frühstücke jeden Tag

Der beste Start in den Tag gelingt mit einem leckeren, gesunden Frühstück. Das Frühstück wird nicht umsonst als „wichtigste Mahlzeit des Tages“ bezeichnet, weshalb Du es nicht auslassen solltest.

4. Trinke 2 bis 3 Liter Wasser oder Tee pro Tag

Über den Tag verteilt solltest Du – natürlich nicht nur beim Clean Eating, sondern grundsätzlich – zwei bis drei Liter Wasser oder Tee pro Tag trinken. Das gelingt Dir am besten, indem Du Dir immer ein Glas Wasser in Sichtweite stellst, beispielsweise auf Deinem Schreibtisch. Nimm am besten auch unterwegs immer eine Flasche Wasser mit.

5. Iss jeden Tag 5 bis 6 Portionen und achte auf die Portionsgrößen

Wenn Du bisher nur zu den drei Hauptmahlzeiten – Frühstück, Mittagessen und Abendessen – gegessen hast, ist es nun an der Zeit, dies zu ändern. Verkleinere deine Hauptmahlzeiten ein wenig und iss zusätzlich zwei bis drei kleine Snacks, zum Beispiel einen Apfel, eine Banane oder eine Hand voll Nüsse. So bleibt dein Blutzuckerspiegel konstant und Heißhunger hat keine Chance. Denke auch daran, vor deiner Yoga-Praxis nichts schweres, sondern höchstens einen kleinen Snack zu essen.

Die Gesundheitswissenschaftlerin Hanna Frey ist der Kopf hinter dem erfolgreichen Blog „Projekt: Gesund leben„. Gerade ist ihr erstes Buch „Clean Eating - Natürlich kochen„ erschienen.