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Erfolgreiche Menschen machen Yoga. Du auch?

Erfolgreiche Menschen machen Yoga. Du auch?

Von Kristin Rübesamen
Bevor wir erklären, wie ihr erfolgreicher werden könnt, sollten wir kurz klarstellen, was Erfolg ist. Ausnahmsweise weisen wir nicht darauf hin, wie erfüllend es ist, einer alten Dame über die Straße zu helfen. Dazu braucht man kein Yoga, das gebietet der Anstand und wir sind sicher, ihr macht das sowieso. Erfolg verstehen wir in dieser Geschichte vielmehr als die Fähigkeit, den eigenen Verstand optimal einzusetzen. Oder anders gesagt: Der Erfolg beginnt im Kopf.

Um euer Potential ganz auszuschöpfen, sind wir, sagen amerikanische Neurologen, auf einen gesunden Verstand angewiesen. Gemeint ist nicht der gesunde Menschenverstand, der uns sagt, eine Tafel Schokolade kann nicht auf einmal aufgegessen werden (was erst bewiesen werden muss, finden wir). Gemeint ist tatsächlich ein gesundes Gehirn.

Anhand von sogenannten SPECTs, einer speziellen Form einer Tomographie , untersuchten die Wissenschaftler seit 1991, wie das Blut im Hirn fließt und welche Aktivitäten festzustellen sind. Weil wir die medizinische Diskussion nicht hinreichend kommentieren können, beschränken wir uns auf vier Lektionen, die zeigen, wie entscheidend ein gut funkionierendes Hirn für den Erfolg eines jeden ist.

1. Mit Yoga den präfrontalen Cortex schützen

Schütze den Teil des Gehirns, der dich zum Menschen macht: den präfrontalen Cortex, verantwortlich für dein Verhalten und die Entwicklung deiner Persönlichkeit. Bei Menschen macht dieser Teil etwa 30% des Gehirnes aus, beim Schimpansen 11 %, bei Hunden 7 % und bei den armen Mäusen nur mehr 1%. Wenn wir uns konzentrieren, planen, urteilen, unsere Impulse in Schach halten, empathisch sind, benutzen wir den PFC.

Das heißt, verzichtet auf Kopfbälle, Alkohol und Marihuana und schlaft sieben Stunden in der Nacht, wenn ihr tagsüber die richtigen Entscheidungen treffen wollt. Was hilft dabei, ohne riskante Sportarten und Vollräusche zufrieden zu sein und gut zu schlafen? Richtig: Yoga.


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2. Yoga statt Vergnügungssucht

Achte darauf, was dir Spaß macht. Genauer gesagt, pass auf deinen Nucleus accumbens auf. Dieser spielt eine wichtige Rolle im mesolimbischen System, welches für Belohnung verantwortlich ist, aber auch, schluck, für Sucht. Aktiviert durch den sogar uns bekannten Neurotransmitter Dopamin reagiert er auf Substanzen wie Kokain, Sex, Videospiele, Zucker und Ruhm. Dopamin füttert Sucht, logischerweise kommen alltägliche Dinge wie Wäsche aufhängen und die Geschirrspülmaschine ausräumen dagegen schlecht an. Heftige und anhaltende Lustexzesse betäuben den Nucleus accumbens, der immer schlechter reagiert und entsprechend höhere Dosen fordert.

Statt Pornographie, Wettrasen, Methamphetaminen empfehlen wir eine schöne, langsame Yogasequenz, denn die wird dir helfen, an der Stelle leidenschaftlich zu sein, wo es dir gut tut.

3. Gut durchblutet dank Sonnengruß und Co.

Denk dran, dein Gehirn und dein Gedächtnis fit zu machen für dein ganzes Leben. Alzheimer und ähnliche Formen von Demenz beginnen Jahre, bevor die Patienten Symptome zeigen, im Kopf. Du kannst sehr wohl etwas dagegen tun:

  • Vermeide schlechte Durchblutung durch regelmässige Bewegung - wir empfehlen Sonnengrüße (auch Rüben und Ginkgo sollen helfen)
  • Lerne dein Leben lang etwas Neues
  • Schütze deinen Kopf vor gefährlichen und riskanten Abenteuern z.B. durch einen Helm
  • Vermeide toxische Substanzen wie Drogen, Alkohol, Umweltgifte, aber auch Schimmel.
  • Trinke genug Wasser für deine Nieren.
  • Iss genug Ballaststoffe für deine Verdauung.
  • Achte drauf, dass Du schwitzt, bei Bewegung und in der Sauna.
  • Iss reichlich Gemüse (Grünkohl, Blumenkohl, Rosenkohl)
  • Wenn du seelische Probleme hast, unter Depression oder chronischem Stress leidest, suche professionelle Hilfe.
  • Achte auf genug Vitamin D, um dich gegen Immunschwäche zu wappnen
  • Ernähre dich smart, mit Gemüse in vielen Farben, wenig Zucker, mit Protein und Fett, um dich vor Übergewicht und Diabetes zu schützen. (Ja, Fett ist gut! Sonst kann dein Hirn nicht arbeiten)
  • Wenn du unter Schlaflosigkeit leidest, suche Hilfe.

Fazit: Du kannst die Leistung deines Gehirns verbessern. Zu jedem Zeitpunkt.

 Erfolgreiche Menschen wissen, was ihnen gut tut. Sie tun nichts, was ihnen schadet. Sie üben Yoga und meditieren, denn sie haben die Erfahrung gemacht, dass es ihnen besser damit geht. Yoga ist eine Erfahrungswissenschaft. Versuch es selbst. (Und sag uns gerne, wie es gelaufen ist.)

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