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Bild Shutterstock.com

Pranayama: 3 kühlende Atemtechniken

Von Katharina Goßmann

Pranayma, also gezielte Atemtechniken, helfen uns, uns zu fokussieren und einen klaren Geist zu bekommen. Je nach Atemtechnik können wir Hitze und Energie erzeugen oder eben uns runter kühlen. Wir haben drei Pranayama-Techniken, mit denen ihr einen kühlen Kopf bewahrt.

Sitali Pranayama – Atmung für Gelassenheit

  • Rolle die Zunge zusammen, strecke sie heraus und atme durch diese Rolle in harmonischem Tempo mehrfach durch den Mund ein und durch die Nase wieder aus. 

  • Manche Menschen können die Zunge nicht rollen: Sie drücken stattdessen die Zungenspitze an die Kante der oberen Schneidezähne, wodurch sich die Zunge an den Seiten leicht nach außen biegt.

  • Atme durch diese Öffnungen ein und aus wie beschrieben. Sitali kühlt den Körper und beruhigt den Geist (und ist deshalb auch perfekt bei aufregenden Lebensmomenten, zum Beispiel einer mündlichen Prüfung, vor einem Vortrag, bei Lampenfieber und ähnlichem).

Viloma Pranayama – Wechselatmung 

  • Bringe den rechten Daumen und den Ringfinger an die Nasenseiten (wie eine Klammer) und atme wechselseitig ein und aus; mache dabei Pausen. Dein Atem sollte ruhig und gleichmäßig fließen.

  • Deine linke Hand liegt entspannt auf dem linken Knie, wenn du magst, verbinde dabei deinen linken Daumen und Zeigefinger. 

  • Diese Wechselatmung beruhigt den Geist und deinen Körper in kurzer Zeit und ist ideal am Abend. 

Ujjayi mit Atempause – der siegreiche Atem 

  • Setze dich aufrecht hin, dabei können deine Hände auf den Knien oder im Schoß liegen. Schließe die Augen, und beginne durch die Nase zu atmen. Verschließe dabei deine Stimmritze ein wenig, so dass ein rauschender Sound entsteht, wenn du ein- und ausatmest. 

  • Nach ein paar Atemzügen beginne nach der Ausatmung eine kleine Pause zu machen, bevor du wieder einatmest. Dehne mit der Zeit diese Pause etwas aus, ohne Stress und Druck. Die jeweils folgende Einatmung sollte entspannt und lang sein. 

  • Diese Atemübung hat einen harmonisierenden Effekt auf den gesamten Organismus.

Hier kannst du dir die Ujjayi-Atmung noch mal im Video ansehen:

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Du kannst diese Techniken für eine kleine Atempause zwischendurch anwenden – egal ob im Büro, zu Hause oder im Auto. Wiederhole die einzelnen Pranayama-Übungen einfach, so oft es sich für dich gut anfühlt. Und nicht vergessen bei heißen Temperaturen: viel Wasser oder Tee trinken, leichte Kost und ab und zu ein Eis können nicht schaden.