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10 Gründe, warum jede Mutter Yoga machen sollte

10 Gründe, warum jede Mutter Yoga machen sollte

Von Katharina Goßmann

1. Yoga hilft dabei, überhaupt erst Mutter zu werden!
Leider ist die Zahl der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch in den letzten Jahrzehnten größer geworden. Eine Ursache ist das ansteigende Stresslevel von Frauen in der heutigen Gesellschaft und die dadurch bedingten Schwankungen des Hormonhaushalts. Stress wiederum kann mit Yoga gut unter Kontrolle gebracht werden, die Hormonproduktion wird ebenfalls durch spezielle Yoga-Positionen (Asanas) ausgeglichen.

2. Wenn das Baby dann da ist:
Mutter zu werden ist wohl die größte Umstellung im Leben einer Frau. Wer in dieser Phase Yoga praktiziert, hat nicht nur die Chance, sich mit dem neuen Körper nach der Schwangerschaft anzufreunden, sondern kann auch die Zeit in der Yoga-Stunde nutzen, um sich zu fokussieren und die Energiereserven aufzufüllen. Jede Mutter weiß, wie wichtig es vor allem in schwierigen Zeiten mit Kindern ist, gelassen und geduldig zu bleiben.

3. Die Babypause ist vorbei…
… und plötzlich müssen Kind und Job unter einen Hut gebracht werden. Wer Yoga praktiziert und meditiert, sieht klarer. Und wer klar sieht, der kann besser Prioritäten setzen. Fahre ich vielleicht nur zu der Konferenz am Wochenende, weil ich Angst habe, als Mutter nicht mehr ernst genommen zu werden im Büro? Ist es wirklich wichtig, die Wohnung zu putzen, bevor Freunde zu Besuch kommen, oder ist es wichtiger, mit meiner Tochter zu spielen?

4. Die Kinder werden älter –
und die Mütter haben immer weniger Zeit für sich selbst, weil eines der Kinder krank ist, das andere zum Tennis gefahren werden muss, die Hausaufgaben sind auch noch nicht kontrolliert und eigentlich müsste man noch ein Exposé für das neue Projekt schreiben? Wer seine Yogapraxis über Jahre hinweg konstant gepflegt und aufgebaut hat, und weiß, wie sehr er vom Yoga profitiert, lässt sich in solchen Stress-Phasen nicht von seiner Yoga-Praxis abhalten. Und das ist gut so – denn gerade in belastenden Zeiten ist es ungemein wichtig, sich Zeit für sich selbst, die eigene Gesundheit, die eigene Entwicklung zu nehmen.

5. Spieglein, Spieglein, an der Wand…
Kinder spiegeln die besten und die dunkelsten Seiten ihrer Mutter völlig ungefiltert. Das ist oftmals hart. Alte Gefühle wie Scham, Schuld und Versagen kommen hoch, wenn wir etwas von uns sehen, von dem wir lieber nichts gewusst hätten. Denn egal, wie sehr wir uns bemühen, manchmal sind wir herrisch, ungeduldig, aggressiv oder abwertend. Oftmals auf dieselbe Art, wie wir als Kinder behandelt wurden – obwohl wir uns so fest vorgenommen haben, unsere Kinder besser zu behandeln. Yoga hilft dabei, den Tatsachen ruhig ins Auge zu sehen und an den eigenen Schwachstellen zu arbeiten. Geduldig, liebevoll, ohne Druck, aber mit viel Unterstützung. Weil es einem die Möglichkeit gibt, sich selbst in einem geschützten Raum anzunehmen, alte Muster abzulegen und Neues zu lernen.

6. Der Horror der Pubertät.
Pubertierende Kinder sind für viele Mütter eine äußerst unangenehme Erfahrung. Aus dem verschmusten Jungen wird ein schweigsamer Computer-Freak, aus der verspielten Barbie-Liebhaberin ein cooler Emo. Wenn Mütter in dieser Phase darauf beharren, dass die Tochter weiterhin ein süßes, kleines Mädchen bleibt oder der Sohn weiterhin abends sein Zimmer aufräumt, verschlimmern sie die Situation. Yoga, vor allem Meditation, hilft dabei, nicht in den Strudel von ewig gleichen Vorwürfen und knallenden Türen gesogen zu werden. Stattdessen ermöglicht eine yogische, klare Sichtweise einen Perspektivenwechsel – wie fühlt sich meine Tochter gerade, wie habe ich mich damals in meiner Pubertät gefühlt? Dann sind freche Sprüche, unaufgeräumte Zimmer und suspekte Freunde plötzlich keine Katastrophen mehr, sondern Teil einer aufregenden, lern-intensiven Zeit. Die glücklicherweise nicht ewig dauert…

7. Überengagiert – ich???
Viele Mütter sind so konzentriert auf die Bedürfnisse ihre Kinder, dass alles andere zurücktritt – die Paarbeziehung, Hobbies, alte Freunde ohne Kinder. Mütter, die Yoga praktizieren – und sei es auch nur der Figur wegen oder ihrer Gesundheit zuliebe – bewahren sich einen Freiraum, ganz für sich alleine. Aus diesem Freiraum, in dem sie die Ruhe haben, zu sich selbst zu kommen, entstehen oft Wünsche, Visionen, Ideen, die im Alltag keinen Raum gefunden hätten – aber unbedingt gelebt werden wollen.

8. „Das hat er nicht von mir!“
Es ist faszinierend – obwohl unsere Kinder in uns und mit uns gewachsen sind, sind sie doch etwas völlig eigenes. Manchmal sogar so eigen, dass wir sie nicht verstehen können. Wer Yoga über Jahre praktiziert, der öffnet nicht nur verspannte Muskulatur und erstarrte Gelenke, sondern auch seinen Geist und sein Herz. Egal, wie unterschiedlich wir sind, egal, wie wenig wir bestimmte Entscheidungen des anderen nachvollziehen können, wir gehören doch alle zusammen. Wir sind eins. Wer diesen Gedanken verinnerlicht hat, kann auch dem Beitritt des Sohns in die Junge Union mit Liebe begegnen und so das Beste machen aus dem, was ist.

9. Die Vöglein verlassen das Nest.
Wenn Kinder ausziehen und ihr eigenes Leben beginnen, trifft das gerade Mütter extrem hart. Die Yoga-Philosophie kann hier helfen. Im Yoga, wie im Buddhismus, gilt die Auffassung, dass Anhaftung oder Abhängigkeit die Haupt-Ursache für Unglück ist. Die Abnabelung des geliebten Kindes kann so eine Gelegenheit werden, sich selbst wichtige Fragen zu stellen: Warum kann ich meinem Kind nicht den Freiraum geben, den es braucht, um seinen eigenen Weg einzuschlagen? Welche Priorität haben meine Bedürfnisse im Umgang mit meinem Kind? Wer bin ich überhaupt ohne Kind?

10. Kurz gesagt: Yoga hält Mütter innerlich wie äußerlich trotz ihrer vielfältigen Herausforderungen knackig, lebendig und ungemein interessant!

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