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Bild: Holger Münch, TRIAS Verlag

Yogische Tipps gegen Stress

Von Iris Lange-Fricke & Nicole Reese

Sagen­ Sie ­dem ­Stress­ adé!­ Mit­ Yoga-Übungen wirken­ Sie­ dem­ Druck­ entgegen,­ die­ Rezepte­ stärken ­Nerven­ und­ Körper.­ Kommen­ Sie­ wieder­ zu einer gesunden Balance und zu­ sich­ selbst. 

Ihr Zustand

Sie arbeiten viel, springen von einem Projekt zum anderen, stehen unter Druck, sind immer für andere da. Sie fühlen sich überfordert, genervt, unkonzentriert: Alles wird ihnen zu viel. Ihre Nerven liegen blank, Schultern und Nacken sind verspannt, sie werden immer steifer – nicht nur auf körperlicher Ebene. Oft essen sie nebenher, bevorzugt Fettes oder Süßes. Sie kommen nicht runter und entspannen nicht mehr.

Was macht Stress mit uns? 

Stress äußert sich verschieden: Termindruck, Überforderung, Informations-Overload, Konflikte, Kummer ... Jeder Mensch erlebt anderes als Stress und geht unterschiedlich damit um. Per se ist Stress nichts schlechtes, auf kurzfristige Belastungen reagiert unser Körper hervorragend: Wir arbeiten effizient und kraftvoll. Das Herz schlägt intensiver, das Gehirn wird besser durchblutet, Adrenalin ausgeschüttet. Wird dies jedoch zum Dauerzustand, wird Stress zur Belastung für unseren ganzen Organismus: Wir leiden häufig unter Verspannungen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Magen- und Darmproblemen, erhöhtem Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, wir sind anfälliger für Infekte und Allergien, Depressionen und Gewichtszunahme.

Ihr Ziel

Abstand zu den Stressfaktoren gewinnen, den Blick wieder mehr auf sich selbst richten. Statt wie fremdgesteuert auf äußere Einflüsse zu reagieren, handeln Sie aus ihren eigenen Bedürfnissen heraus – das bringt Freude und Fröhlichkeit zurück in den Alltag und schenkt ihnen Gleichmut und Gelassenheit. 

So geht's

Yoga und eine bewusste Ernährung unterstützen sie bei der Stressreduktion:

  • Beruhigendes und kräftigendes Yoga unterstützt sie dabei, körperliche Verspannungen und Druck zu lösen und Selbstvertrauen, Stabilität und neue Kraft aufzubauen. Das stärkt ihre Ressourcen und bringt sie zurück ins Gleichgewicht.

  • Die Lebensmittel (Liste s.u.) und die Anti-Stress-Rezepte aktivieren ihre Gehirnleistung und stärken ihre Nerven. So werden sie stressresistenter und können Herausforderungen kraftvoll gegenübertreten.

Klingt gut? Legen sie gleich los und nehmen sie sich vier bis acht Wochen Zeit, um Stress abzubauen und sich gegen neuen zu wappnen.

Tipps für einen widerstandsfähigen Geist und Körper

Bäder. Sauna und Bäder lösen körperliche Verspannungen und wirken beruhigend.

Lieblingsdinge. Machen sie, was ihnen Freude bereitet. Das unterbricht den negativen Stresskreisel im Kopf.

Bewegung. Bewegung reduziert Stress, angestaute Spannungen lösen sich. Neben Yoga sind Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Rudern ideal.

Lassen Sie das Büro im Büro. Handy und Rechner offline – das sind die besten Methoden, um nach Büroschluss abzuschalten.

Delegieren. Müssen sie die ganze Hausarbeit allein erledigen? Delegieren sie diverse Tätigkeiten an ihre Familienmitglieder. Zusammen kann das Spaß machen!

Nicht zu viel planen. Halten sie ihre To-do-Listen kurz! Seien sie nicht zu perfektionistisch – es muss nicht immer alles tipptopp sein. Vergessen sie Zeit für Hobbys und Ruhephasen nicht!

Ausmisten. Sortieren sie Schreibtisch, Kleider- oder Küchenschrank aus. Das befreit von zu viel Ballast und schafft Platz für mehr Energie und Kreativität.

Liste von wertvollen Lebensmitteln bei Stress

  • Quinoa, Buchweizenflocken, Haferflocken, Buchweizen, Vollkornnudeln, Tortilla-Wraps
  • Sojamilch, Seidentofu, Tofu
  • Kartoffeln, Süßkartoffeln, Maronen
  • Kichererbsen
  • Obst wie Avocado, Bananen, Apfel, Ananas, Erdbeeren, Mango, Papaya, Melone, Zitrone, Ananas, Aprikosen, Limette, Granatapfel
  • Gemüse wie Karotte, Rucola, Rotkohl, Cocktailtomaten und getrocknete Tomaten, Feldsalat, Chinakohl, rote Beete, Aubergine, Paprikaschote, Zucchini, Schalotte
  • Naturjoghurt, Buttermilch, Schafskäse, saure Sahne, Bergkäse, Milch
  • Nüsse, geschroteter Leinsamen, Pinienkerne, Walnüsse, Pistazien, Cashewkerne, Mandeln, Kokosmilch
  • Basilikum, Thymian, Schnittlauch, Blattpetersilie, Koriander, Minze
  • Gewürze wie Kreuzkümmel-, Koriander-, Pimentsamen, Kurkuma-, Vanille-, Zimt- und Sternanispulver, schwarzer kümmel, Szechuanpfeffer, Zitronengras, Cayennepfeffer
  • Oliven, Olivenöl, Ghee, Senf
  • Kakaopulver

 

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch "Yoga Kitchen" von Iris Lange-Fricke und Nicole Freese, erschienen im TRIAS Verlag. 

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