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Yogamatte reinigen: 5 Tipps für eine saubere Matte
Bildquelle: Istockphoto.com

Yogamatte reinigen: 5 Tipps für eine saubere Matte

Von Wolfgang Fuchs

Deine Yogamatte und du – ihr seid ein richtig gutes Team: Sie unterstützt dich mit ihrer Rutschfestigkeit, damit du deine Yogaübungen sicher und geschmeidig ausführen kannst. Damit das auch so bleibt, haben wir fünf erprobte Tipps gesammelt, die dir helfen deine Matte in Topform zu halten.

Bei regelmäßiger Benutzung kann es passieren, dass deine Yogamatte irgendwann einen unangenehmen Geruch annimmt. Das ist ganz normal, denn die schweißtreibenden Übungen und der viele Hautkontakt führen zu einer erhöhten Ansammlung von Schmutz und Bakterien. Schließlich ist man ständig mit Händen und Füßen auf der Matte. Manchmal sogar mit dem Gesicht, wie bei der Kindsstellung – und da macht sich eine saubere Yogamatte natürlich bezahlt! 

1. Selbstreinigung vor dem Yoga

Wenn du gerade im Sommer gerne viel barfuß unterwegs bist, nimmst du einiges an Schmutz und Staub mit auf die Matte. Um das zu vermeiden, wasche dir am besten vor der Yogapraxis schon deine Hände und Füße. Das ist nicht nur angenehm und so üblich unter Yogis, sondern hält auch deine Matte sauber.

2. Welche Matte braucht welche Pflege?

Ganz entscheidend für die Reinigung ist, aus welchem Material deine Matte besteht. Sonst verursacht man statt einer Pflege unter Umständen sogar das Gegenteil.

Hier ein kleiner Überblick als Hilfestellung:

  • Kautschuk-Matten: Achtung – diese Matten solltest du nicht in Wasser tauchen! Eine intensive Reinigung muss hier gar nicht sein, denn sie macht den Gummi nur poröser. Am besten ist es, die Yogamatte aus Kautschuk regelmäßig mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Solltest du die Matte doch einmal intensiver reinigen wollen, kannst du sie abduschen. Achte aber darauf, sie nicht in Wasser zu tränken und verzichte auf alle Arten von Seife, Öl und Salz, denn das macht die Matte irreparabel rutschig! Wenn deine Matte so richtig nass wird, solltest du ihr danach außerdem genügend Zeit geben, wieder vollständig zu trocknen. 
  • Kork-Matten: Dasselbe gilt im Grunde für Kork-Matten. Sie gelten ja generell als Meister der Selbstreinigung. Doch natürlich passiert auch nicht alles von selbst. Ein feuchtes Tuch ist auch hierfür ideal – mix' dir einfach dein Yogamatten-Spray zusammen, der dir am besten passt!
  • PVC-Matten: Yogamatten aus PVC sind da schon etwas unempfindlicher. PVC-Matten kannst du reinigen, indem du sie mit einer Mischung aus Apfelessig und Wasser (1:1) oder alternativ Salzwasser abreibst. Beide Flüssigkeiten haben desinfizierende Wirkung. 

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3. Yogamatten-Sprays

Mittlerweile gibt es etliche spezielle Yogamatten-Sprays zu kaufen. Im Prinzip kannst du einen solchen Spray aber natürlich auch selbst herstellen. Und zwar ganz einfach aus Wasser und einer Auswahl deiner liebsten ätherischen Öle. Und so bekommt man die ideale Mischung hin:

  • 3 Teile Wasser (evtl. destilliert)
  • 30 Tropfen Teebaumöl – wirkt desinfizierend
  • 20-30 Tropfen ätherisches Öl

Diese Komponenten werden dann in einer herkömmlichen Sprühflasche aus Glas (bekommst du z.B. in der Apotheke) vermischt. Übrigens kann man zu dem Wasseranteil auch einfach Apfelessig hinzugeben – wenn man nicht so viel von blumig duftenden Yogamatten hält.

Sprühe dann einfach deine persönliche Mischung auf die Yogamatte, lasse sie kurz einwirken und wische sie dann mit einem festen Papiertuch oder einem feuchten, fusselfreien Tuch ab. Wenn du willst, kannst du diese Reinigung nach jeder Yoga-Praxis anwenden. Achte darauf, dass deine Yogamatte immer vollständig trocken ist, bevor du sie wieder zusammenrollst oder verwendest.

Hinweis: Wenn deine Yogamatte aus saugendem, porösen Material ist, sprühe das Desinfektionsmittel nicht direkt auf deine Matte, sondern auf ein Tuch, mit dem du dann über deine Matte wischst.

4. Intensivreinigung 

Wenn du deine Matte täglich ausrollst und nicht gerade alle sechs Monate eine neue kaufst, werden die bisher vorgestellten Pflegeanwendungen irgendwann nicht mehr ausreichen. Dann hilft nur mehr eine Intensivreinigung. Damit ist jetzt aber in den seltensten Fällen die Waschmaschine gemeint! Wobei manche Yogamatten tatsächlich Waschmaschinen-geeignet sind - einfach mal checken, was der Hersteller empfiehlt.

Eine Basisreinigung, die aber viel besser und schonender funktioniert ist die folgende:

  • Yogamatte in die Dusche oder Badewanne legen
  • gründlich abspülen, bis das Wasser klar ist, oder kurz einweichen
  • mit einem Mix aus warmem Wasser und Essig abreiben
  • noch einmal abspülen und dann über der Badewanne gut abtropfen lassen bzw. mit großen Handtücher umhüllen und das Wasser herauspressen
  • wenn sie fast trocken ist, aufhängen und völlig trocknen lassen

Es ist auch besonders wichtig, die Yogamatte vollständig trocknen zu lassen, bevor man sie wieder anderweitig verwendet. Ansonsten sammelt sich Feuchtigkeit an und die Matte müffelt danach mehr als vorher. 

5. Desinfektionsmittel für die hygienische Reinigung

Wenn gar nichts anderes mehr hilft, kannst du natürlich (wenigstens bei geeigneten Matten-Typen, s. Tipp 1) auch ein selbst gemachtes Desinfektionsmittel benutzen. 

Für ein DIY-Desinfektionsmittel brauchst du einfach nur eine Sprühflasche und folgende Zutaten:

  • 1 EL Alkohol (hochprozentig)
  • 2 EL Wasser (abgekocht und erkaltet)
  • 2 Tropfen Teebaumöl
  • 3 Tropfen ätherische Öle (mit antimikrobiellen Eigenschaften)
  • 1 TL Aloe Vera zur Hautpflege 

Fazit

Reinigt man seine Yogamatte regelmäßig, dann behält sie ihre wichtige Rutschfestigkeit viel länger und schenkt weiterhin einen sicheren Stand und vor allem viel Freude beim Yoga! Achte einfach darauf, deine Matte generell sauber zu halten und reinige sie bei Bedarf auch mal gründlich. Wenn du die Beschaffenheit und das Material deiner Yogamatte berücksichtigst, kannst du eigentlich nichts falsch machen. Wir wünschen viel Energie und Kraft für deine Yogazeit! 

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