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Bildquelle: Shutterstock.com

Handcreme, Socken und anderen Yogasünden

Von Kristin Rübesamen

Es wird immer so getan, als seien Yogis friedliche Menschen und Yoga eine Technik, die zu Gelassenheit führt. Von wegen.
Hier findest Du alle Sünden, die Du als Yogi begehen kannst - und einen Tipp, wie Du in den Yogahimmel kommst.

Handcreme: eine lässliche Sünde, aber trotzdem ärgerlich. Du wirst im Hund rutschen, jede Umkehrhaltung ist lebensgefährlich und wegen Dir muss die beliebte Partnerübung ausfallen.

Socken: Du bist neu im Yoga und die Vorstellung, etwas barfuss außerhalb der eigenen vier Wände zu machen, ist dir unangenehm? In Socken wirst Du niemals Halt finden auf der Matte und die Verletzungsgefahr steigt - im schlimmsten Fall muss der Lehrer den Notarzt holen anstatt weiter zu unterrichten.

Yogamatte stehlen: Eine Schülerin hat eine neue Yogamatte mit Swarowski-Glitzersteinen, die dir ausgesprochen gut gefällt. Du siehst dich auf dieser Matte wie auf dem Laufsteg deine Sonnengrüße machen. Die Schülerin hat sicher nichts dagegen, dass du ihre Matte nimmst? Doch, hat sie. Wer seine eigene Yogamatte im Studio aufbewahrt, geht davon aus, dass er sie exklusiv benutzt.

Parfüm: Du hast gleich nach der Stunde ein Date. Um dich in Stimmung zu bringen, besprühst Du dich schon vorher ordentlich mit "Opium". Hey, das riecht doch jeder gern? Nein, das riecht niemand gerne beim Yoga. (Auch nicht „Eternity“ von Calvin Klein). Wenn überhaupt, dann ist ein winziger Hauch Jasmin, Rose oder Sandelholz erlaubt.

Lehrerverehrung: Deinen Yogalehrer zu ehren, bedeutet, seinen Anweisungen zu folgen, ihn vor der Stunde in Ruhe zu lassen (außer Du hast drängende gesundheitliche Probleme), ihn hinterher nicht mit Konfekt und Liebesbriefen zu bedrängen, und anzuerkennen, dass er auch ein Mensch ist. Es ist keine Sünde, seinen Lehrer zu verehren, aber als Yogi solltest Du wissen, dass Du selbst veranwortlich bist für deinen Yogaweg.

Sex mit dem Yogalehrer: Absolut tabu. Wird mit spirituellem Fegefeuer geahndet. Wer sich darüber hinwegsetzt, wird zur Strafe zum Kamel.

Solltest Du gesündigt haben: Nimm dir einen Besen (in den meisten Yogastudios im Büro versteckt) und kehre freiwillig den Übungsraum. Alternativ: Decken auf Kante falten, Matcha-Cookies mitbringen, eine großzügige Spende machen.

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