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Illustrationen: Kerri Frail | Mosaik Verlag

Yoga für mehr Energie: Tipps & Übungen

Von Emma Silvermann und Merle Blankenfeld

Vieles im Leben schenkt uns Energie: eine gesunde und ausgewogene Ernährung, frische Luft und Sonnenlicht sowie Erholungspausen zwischen stressigen Phasen. Eine yogische Lebensweise fasst alle diese Aspekte zusammen – und ergänzt sie um einen wichtigen Faktor: Yoga als eine Form der regelmäßigen Bewegung, die unseren Körper gesund und aktiv hält, unseren Geist zur Ruhe bringt und unser Energielevel hochhält.

Aber warum ist Yoga so effektiv, um uns mit Prana zu versorgen? Weil es auf unsere Chakras wirkt. Das sind die Energiezentren in unserem Körper. Die sieben Hauptchakras oder -chakren sind an der Wirbelsäule entlang verteilt. Jedes Chakra ist verschiedenen Organen, Aspekten unserer Persönlichkeit und Drüsen zugeordnet. Damit die Energie frei im gesamten Organismus fließen kann, müssen alle Chakras ausbalanciert sein. Das perfekte Mittel, um diese Harmonie herzustellen, sind (du ahnst es wahrscheinlich schon...) Yoga, Pranayama (yogische Atemübungen) und Meditation.

Yoga-Übungen für mehr Energie

Diese Asanas  sorgen kurzfristig für ein Energie-High, wenn du mal besonders schlapp bist und einen Kick brauchst:

1.

Tadasana (Berghaltung)

 

2.

Hebe mit der Einatmung die Hände über den Kopf zu Urdhva Hastasana (gestreckte Berghaltung).

 

3.

Senke mit der Ausatmung die Hände in Tadasana.

 

4.

Wiederhole Schritt 1 und 2 für eine Minute.

 

5.

Virabhadrasana I (Krieger I)

 

6.

Virabhadrasana II (Krieger II)

 

7.

Deviasana (Göttin)

 

8.

Prasarita Padottanasana (Vorbeuge in der weiten Grätsche)

 

9.

Wiederhole Schritt 5 und 6 mit dem anderen Bein.

 

10.

Tadasana (Berghaltung) 

Tipps für mehr Energie im Alltag

  • Achte darauf, dass du genug – und richtig – schläfst. Besonders wichtig sind regelmäßige Schlafzeiten. Du solltest im Idealfall jeden Abend um die gleiche Zeit ins Bett gehen und morgens um die gleiche Zeit aufstehen (ja, auch am Wochenende...). Das Schlafbedürfnis ist bei jedem von uns unterschiedlich ausgeprägt, sieben bis acht Stunden sind aber für die meisten Menschen ein guter Richtwert. Achte auch darauf, dass es in deinem Schlafzimmer nicht zu warm ist und du mindestens eine Stunde vor dem Zu-Bett-Gehen keine Bildschirme – also Fernseher, Computer oder Smartphones – mehr nutzst.
  • Sorge für den richtigen Treibstoff. Regelmäßige Mahlzeiten mit viel Gemüse, Obst und ballaststoffreichen Nahrungsmitteln sind ebenfalls unersetzlich für ein hohes Energielevel. Rohkost hat aus yogischer Sicht den höchsten Prana-Anteil, sprich: versorgt dich mit der meisten Energie. Versuche also, möglichst zu jeder Mahlzeit etwas Salat oder Gemüse zu essen.
  • Trink unbedingt genug! In dem Moment, in dem du Durst verspürst, hast du bereits einen Flüssigkeitsmangel. Halte also am besten einen Wasserglas oder eine Flasche stets in Griffnähe – so wirst du immer ans Trinken erinnert.
  • Bewegung hält fit. Neben einer Yoga-Praxis sind auch Spaziergänge in der Natur oder Schwimmengehen super, um uns mit Energie zu versorgen. Frische Luft trägt zusätzlich zur Erholung und damit zum Energie-Tanken bei.
  • Gönne dir Pausen. Körper und Geist können nur ihre Höchstleistung erbringen, wenn sie regelmäßig entspannen können. Tue also, was dir guttut und wobei du gut abschalten kannst – ein gemütliches Schaumbad nehmen, ein Buch lesen oder einfach entspannt eine gute Serie schauen.

 

Die Asana-Sequenz ist ein Auszug aus dem Buch „Yoga - Die kleine Erleuchtung für zwischendurch” von Emma Silvermann, erschienen im Mosaik Verlag. Die entzückenden Strichmännchen sind von Kerri Frail.

Viel Freude beim Mit-Yogen! 

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