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Bildquelle: Nela König

Spirit Yoga: Das Element Wasser

Von Stine Lethan

Wir leben in einer schnellen, digitalen Welt, wo menschliche Kontakte von „Klicks“ und „Webs“ ausgetauscht werden. In der Annahme, dass die Gesellschaft von uns Multitasking-Fähigkeiten verlangt, schalten wir unseren Autopiloten an, um all unsere Aufgaben bewältigen zu können. In hektischen und stakkatoartigen Mustern bewegen wir uns unflexibel durch den Alltag, bis wir abrupt ins Bett – ins Aus – fallen, bevor es am nächsten Morgen wieder weitergeht. Alle Warnungen durch Instinkt und Intuition, die Körper, Geist und Seele uns signalisieren, ignorieren wir. Wir denken, wir müssen weitermachen, um ans Ziel zu kommen, um endlich glücklich zu werden. Also fahren wir fort, bis wir körperliche, geistige und seelische Burn-out-Zustände bekommen und krank werden. Wir sind energetisch und emotional ausgelaugt, fühlen uns abgekapselt, spüren uns nicht mehr und können dadurch auch andere Menschen nicht spüren. Wir haben die Verbindung verloren.

„Der Flow gleicht einem Katalysator, der uns erlaubt, die Tür zu unserer Psyche zu öffnen und sie durch den Atem zu heilen. Wenn du deine Psyche in Bewegung bringst, heilt sie sich selbst.“

Gabrielle Roth

Durch Flow-Yoga werden körperliche, geistige und seelische Flexibilität und Leichtigkeit kultiviert, und unser Leben wird in den Fluss gebracht.

Das Element des Flow-Yoga ist Wasser. Durch fließende, organische und geschmeidig ineinandergreifende Sequenzen, vom Rhythmus des bewussten Atems getragen, gleitet man aus dem Kopf und den Gedanken in den Körper – ins Spüren und Fühlen.


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Wir sind Wasserwesen
Unser Leben fängt im Wasser an. Im Fruchtwasser unserer Mutter gedeihen und wachsen wir. Als erwachsene Menschen bestehen wir zu mehr als 65 % aus Wasser. Es fließt in unserem Blut, in den Gelenken, in den Lymphen, in und zwischen den Zellen ständig in einem Rhythmus, im selben Puls.

Das Wasser ist dem zweiten Chakra, dem Sakralchakra zugeordnet, das eine Handbreite unter unserem Nabel liegt. Es steht für die ursprüngliche Lebenslust und göttliche Schaffenskraft. Aufgabe des Sakralchakras ist es, unsere Lebensenergie fließen zu lassen, unser tiefstes Bedürfnis auszudrücken, unsere schöpferische Kraft zu leben.

Flow-Yoga ist der Yoga des „Nach-Hause-Kommens“. Er führt uns in unsere eigene Bahn, in den eigenen natürlichen Rhythmus zurück, in den Raum, wo unsere innere Kraft wohnt. Unser Recht als Mensch ist es, einen inneren Raum für unsere schöpferische Kraft zu schaffen, unser Potenzial zu nutzen und zum Strahlen zu bringen.

Verbunden: Ein Erfahrungsbericht von Stine Lethan
Ich bewege das Wasser in mir. Das, was physisch, energetisch und emotional festgefroren ist, lasse ich durch die Hitze schmelzen, welche durch bewusstes Atmen entsteht. Ich bewege zugleich alle Schichten im Körper. Das Wasser spült durch mich hindurch, und alle Widerstände, die hochschwappen, atme ich aus. Alles ist wellenförmig, die Asanas fließen und greifen ineinander, es gibt keinen Anfang und kein Ende, nur einen einzigen Flow. Das Einzige, was konstant ist, sind die Veränderungen. Damit bewege ich festgefrorene Verhaltensmuster und Gewohnheiten in mir. Der Weg ist mein Ziel. Ich tauche ein und reite auf den Wellen. Ich bin im Hier und im Jetzt.

Die Gleichmäßigkeit meines Atems holt mich in meinen natürlichen Rhythmus zurück. Der Rhythmus hilft mir, selbst in chaotischen Zuständen Frieden zu finden. Der Rhythmus bringt mich zu meinem Instinkt und meiner Intuition, zum eigenen Wesenskern, zur Authentizität, so dass das, was ich ausstrahle und tue, echt ist.

Ich bin offen und vertraue darauf, dass der Atem mich in andere Sphären und Dimensionen führt. Widerstände umarme ich mit meiner absoluten Präsenz. Ich bewege mich vom Groben ins Feine. Die Grenzen verwischen und lösen sich auf. Es gibt keinen Unterschied zwischen außen und innen, innen und außen. Ich fließe und bewege mich wie in Zeitlupe. Zugleich spüre ich, wie die Bewegungen ausgedehnt und festgehalten werden – wie in einer Art Ewigkeit. Ich fühle mich leicht und gleichzeitig energetisiert. Ich bin verbunden; verbunden mit dem, was größer ist als wir. Alles ist vereinigt.

Ich bin im Zustand des Yoga.

Die Yogastunde von Stine ist ab 26.03.2017 auf YogaEasy.de zugänglich.

Hinweis: Die Inhalte sind als Artikel-Serie in der Yoga Aktuell erschienen.

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