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Bild: iStockphoto.com

Mond und Yoga: Die perfekte Allianz

Von Birgit Feliz Carrasco

Die Autorin Birgit Feliz Carrasco lässt uns bereits vorab ein wenig in ihrem Buch lesen. Es ist ein langer Text, also nehmen wir uns Zeit, aber die haben wir in diesem Fall, vier Wochen, oder? Und sie siezt uns sogar!

"Jedes Wesen auf Erden wird von den Zyklen des Mondes beeinflusst. Diese Einflussnahme auf den Körper ist besonders zu Phasen des Vollmonds oder Neumonds zu spüren. Allerdings wird es von den meisten Menschen nicht bewusst wahrgenommen. Die zunehmende Sensibilität zu Vollmondphasen wird oft als Empfindung unterdrückt oder Unsinn abgetan. Dennoch ist die Gereiztheit vieler Menschen bei vollem Mond augenscheinlich und drückt sich mitunter durch Nervosität, Schlafstörungen, Übellaunigkeit oder einfach verstärktes Hupen im Straßenverkehr aus. Manche schlafen aber besonders gut in Vollmondnächten, sind müde und der Körper subjektiv schwer und spüren so den Einfluss des einzigen Erdtrabanten einmal monatlich.

Tatsächlich, wir sind Teil des Universums

Der Einfluss ist Mondes auf das Leben der Erde ist jedoch nicht nur zur Zeiten des Vollmondes vorhanden, sondern in verschiedenen Ausprägungen während des gesamten Mondphasen. Alle Gestirne am Himmel sind systemisch miteinander verbunden und bilden eine Familie aus Sonnen und Planeten, die in einer Symbiose aus Anziehungskraft, Licht und elliptischen Bewegungen miteinander verbunden sind. Die Erde und ihre Bewohner stellen keine Ausnahme dar.

Sonne, Mond und Energie

Jeder Organismus auf Erden ist abhängig von Sonnenlicht und reagiert auf den Einfluss des Mondes, der die Erde umkreist und damit unterschiedliche Anziehungskräfte auf die Wesen und Elemente auf der Erdoberfläche ausübt. Der menschliche Körper reagiert mit unterschiedlichen energetischen Phasen, in denen mal mehr, mal weniger Leistungskraft mentaler und physischer Art zur Verfügung stehen.

Zyklus, Veränderung, her damit

Die Praxis des Hatha-Yoga zur Vitalisierung des Körpers dient seit jeher der bewussten Auseinandersetzung mit den Befindlichkeiten des Körpers und der persönlichen mentalen Lage. Yoga ist jeden Tag eine Statusanalyse des eigenen Selbst. Was liegt also näher, als die persönliche Übungspraxis des Yoga den Rhythmen des Mondes anzupassen, denn der Mensch ist ebenfalls ein Teil des großen Kosmos, der zyklischen Perioden der Veränderung durchläuft.

Meine Schüler und der Mond

Bei meiner eigenen Yoga-Praxis sowie im Jahrzehnte langen Unterricht ist mir immer wieder aufgefallen, dass zu bestimmten Zeiten des Monats die Körper von zahlreichen Yoga-Schülern unterschiedliche Befindlichkeiten aufweisen. Beispielsweise werden an manchen Tagen die Schultern und Arme als besonders schwer und unbeweglich empfunden, an anderen Tagen ist der Brustkorb subjektiv steifer und wiederum zu anderen Zyklen sind die Beine weniger dehnbar. Da dies immer ganze Gruppen und nicht nur einzelne Personen betrifft, notierte ich über Jahre die Tages-Befindlichkeiten und suchte Antworten für diese auffallenden Übereinstimmungen. Die Antworten fand ich schließlich in den Rhythmen des Mondes.

Unser nächster Nachbar: der Mond

Der Mond, als unmittelbarer und sehr naher Nachbar zur Erde im großen, weiten Universum, beeinflusst die naturgebundenen Vorgänge auf der Erde und die physiologischen Aktivitäten des Körpers. Dies macht sich nicht nur mit abnehmenden und zunehmenden Mond-Zyklen bemerkbar, sondern je nach Konstellation des Mondes zu den zwölf Sternzeichen am himmlischen Firmament verändert sich auch die körperliche Energie des Menschen.

Der Mond im Stier: steifer Nacken?

Passiert der Mond an zwei bis drei Tagen beispielsweise das Sternzeichen des Stiers, sind die Nacken der Schüler besonders verspannt und schwerfällig im Yoga-Unterricht. Das Zeichen des Zwillings beeinflusst die Flexibilität des Brustkorbes und der Mond im Einfluss des Tierkreises des Schützen macht die Beine subjektiv sowie objektiv steifer als sonst. Im Alltag ist dies unter Umstände nicht merkbar, aber die Praxis des Yoga macht die Körperverfassung deutlich, was unter anderem Sinn und Zweck des Yoga ist.

Ich erstellte also Tabellen, studierte diverse Mondkalender und entsprechende Fachliteratur und fand heraus, dass je nach Einflussnahme des Mondes im Zusammenhang mit den Sternzeichen die Yoga-Praxis angepasst werden sollte, um diese hilfreicher und noch förderlicher für die Gesundheit des Menschen zu gestalten.

Folgende Regeln finde ich für die Praxis des Yoga generell und besonders im Einklang mit den Mond-Phasen beachtenswert und hilfreich:

  • Die individuellen und jeweiligen Grenzen des Körpers wahrnehmen und respektieren.
  • Keine Körperbewegungen und –dehnungen erzwingen, wenn das nicht möglich ist.
  • Sanfte und gezielte Bewegungen für die jeweilige Körperregion bevorzugen, die vom Sternzeichen im Zodiak des Mondes dominiert wird. 

Hatha-Yoga heißt übrigens „Sonne und Mond“

Das alt-indische Wort „Hatha“ setzt sich aus zwei Silben zusammen, die Sonne (Ha) und Mond (Tha) bedeuten und damit auf ein feinenergetisches System verweisen, dessen Harmonisierung die Praxis des Yoga anstrebt. Die kraftvollen Energien im Körper, die durch das aktivierende Sonnenlicht repräsentiert werden, werden mit den regenerierenden Energien des Mondes ausgeglichen – dies ist die Zielsetzung des Hatha-Yoga.

Die Anpassung der Yoga-Praxis in Harmonie mit den Mond-Zyklen ist wiederum die Zielsetzung dieses Mond-Yoga-Buches. Die Beschreibungen und die Auswahl der Hatha-Yoga-Übungen sind so zusammengestellt, dass sie für jede Person nachvollziehbar sind und die Anleitungen zu den Übungen leicht befolgt werden können.

Körperzonen und Sternbilder

Der Körper ist in unterschiedlichen Zonen eingeteilt, die verschiedenen Organbereiche umfassen. Wie Ihnen vielleicht aus der Astrologie bekannt ist, sind auch jedem Sternbild spezifische Organe und Körperzonen zugeordnet und die langjährige Praxis des Hatha-Yoga hat bewiesen, dass exakt zu den Zeiten, an denen der Mond am Firmament bestimmte Sternbilder passiert (was in der Regel 1-3 Tage andauert), die zugeordneten Organe und Körperregionen besonders intensiv auf die Hatha-Yoga-Praxis ansprechen. Daher ist dieses Buch nach den ersten Einführungsseiten nach Kapiteln der Sternzeichen geordnet, in denen die Funktion einer Organe und Körperteile erläutert werden, um die idealen Yogaübungen an den Tagen der Konjugation zwischen Mond und Sternbildern zu optimieren.

Das Buch erhebt nicht den Anspruch, möglichst viele oder gar alle Yoga-Positionen vorzustellen, sondern gezielt die passende Anstrengung für die jeweilige Mond-Phase dem Übenden zu empfehlen. So wird die heilsame Wirkung des Yoga auf den individuellen Körper verbessert und die Gesundheit gefördert. Üben Sie die zum Sternbild passende Asanas an den entsprechenden Tagen im Mond-Kalender verstärkt und ergänzen Sie Ihre Hatha-Yogapraxis mit anderen Asanas zum Aufwärmen und nach Ihren persönlichen Präferenzen. Das Buch erhebt ferner auch nicht den Anspruch, ein Yogaprogramm für Ihr Geburtssternzeichen aufzuzeigen, allerdings werden Ihnen bei aufmerksamen Lesen vermutlich Parallelen zwischen den körperlichen Thema pro Sternbild und Ihrer persönlichen Konstitution auffallen.

Feinstoffliche Energien der Monde

Die unterschiedlichen Kraftimpulse und feinstofflichen Energien, mit denen der Mond das natürliche Leben auf Erden beeinflusst, werden in drei Gruppen eingeteilt:

  • Vier Mondphasen Neumond, zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond
  • Wirkung der Tierkreiszeichen mit ihrer körperliche Thematik, die eintritt, wenn der Mond auf seiner Bahn im Himmel die jeweiligen Sternzeichen durchschreitet
  • Aufsteigende und absteigende Energien des Mondes im Einklang mit den Jahreszeiten und der entsprechenden Sternzeichen.

Die drei Kräfte sind unterschiedlich deutlich spürbar – je nach Empfangsbereitschaft des Menschen einerseits, aber andererseits auch je nach der Graduierung des mehr künstlich oder mehr natürlich beeinflussten Lebensstils einer Person. Die regelmäßige Praxis von Hatha-Yoga (am besten täglich, mindestens aber mehrmals pro Woche) ist bereits ein heilsamer Beitrag hin zu einem natürlicheren Lebensstil, der die Belange des Körpers nach Dehnung und ungewohnte Bewegungen einerseits und die Bedürfnisse des Geistes nach Ruhe und Konzentration andererseits befriedigt. Wird nun die Yoga-Praxis mit der Schwingung und dem feinstofflichen Wirken der Mond-Zyklen in Einklang gebracht, vertieft sich der wohltuende Einfluss des Yoga auf das Vielfache.

Das rhythmische Kommen und Gehen der vier Mond-Phasen

Neumond ˜

Der Neumond steht am Beginn eines neuen Mond-Zyklus, der 28 Tage dauert. Die Rotation des Mondes um die Erde bindet den Trabanten an unseren Planeten. Wenn der Mond - von der Erde aus gesehen - direkt zwischen der Erde und der Sonne steht, wird nur seine Rückseite von der Sonne angestrahlt und dies macht den Mond von der Erde aus gesehen für einige Stunden scheinbar unsichtbar. Daher wird der Neumond als dunkel gefüllter Kreis dargestellt – ein Mond ohne jegliche Sonnenlicht-Reflektion.

Mit Neumond ist ein Moment des Innehaltens im Zyklus des Mondes spürbar, ein Stillstand in positiver Sinneswahrnehmung, eine Zeit des Durchatmens und des Neubeginns. Kurz darauf folgt eine Phase der Neu-Orientierung, des Aufbaus und der Zuversicht, die jedem Neubeginn innewohnt. Es ist im Mond-Zyklus die ideale Zeit, um neue Projekte und Vorhaben zu starten und neue Ziele ins Auge zu fassen. Physiologisch ist Entgiftungsbereitschaft des Körpers zu Neumond am stärksten, da Altes abgeschlossen und losgelassen werden kann. Es ist heilsam vor und zu Neumond-Tagen dem Körper Zeit zum loslassen und entschlacken zu geben.

Zunehmende Mond-Phase ‚

Wenige Stunden bereits nach Neumond ist wieder das Licht der Sonne auf der Mondoberfläche sichtbar und wird zur Erde reflektiert. Die Licht-Sichel nimmt von rechts nach links zu, woraus die Volksregel abgeleitet wurde, dass ein alt-deutsches »Z« mit der Mondsichel zu zeichnen möglich ist und dies als Gedankenstütze für die zunehmende Mond-Phase gilt. Sechs Tage nimmt die Reflektion des Sonnenlichts auf den Mond zu, bis die Halbmond-Phase erreicht ist. Bis zum Vollmond sind es ab Neumond etwa dreizehn Tage. In diesem Zyklus wirken alle aufbauenden Maßnahmen, alle nährenden und stärkende Aktionen auf den Körper doppelt so gut (auch die Kalorienzufuhr!), wie beispielsweise in einer abnehmenden Mond-Phase. Positive Energien können besser gespeichert werden, Kreativität und Selbstbewusstsein nehmen im zunehmenden Mond-Zyklus ebenfalls zu.

Vollmond ™

Je näher die Zeit des Vollmonds rückt, desto mehr sammelt der Körper und hält alles fest. Es entstehen Wasseransammlungen im Körper, was ihn schwerer und voller erscheinen lässt. Der Einfluss des Mondes auf die Erde nimmt zu und die Welt-Meere werden weit vom Ufer zurückgezogen. So wie auf die Meere wirkt auch die Energie des Mondes auf den Organismus Wasser wird aus den Körperzellen gezogen und im Zell-Zwischenraum angelagert, was unter anderem die Blutungsneigung des Körpers verstärkt, denn Wunden bluten an Vollmond stärker. Salz- und Fettreiche Ernährung bei zunehmenden Mond und Vollmond wird sehr gut verwertet, was für zu dünne Menschen gut, für Übergewichtige weniger gut ist, denn das lässt das Körpergewicht ansteigen.

Von der Sonne aus gesehen befindet sich der Mond jetzt hinter der Erde und kann voll und ganz angestrahlt werden. Es ist die Zeit der großen Gefühle und Wünsche. Die volle, pralle Scheibe des Mondes hat noch zu jeder Epoche der Menschheit viele Seelen diverser Kulturen zu Staunen und Bewunderung angeregt. Die Sensibilität von Tier und Mensch steigt um die Stunden des Vollmondes stark an und sollte nicht künstlich oder willentlich unterdrückt werden, sondern kann als Chance zu tiefen, meditativen Erkenntnissen genutzt werden. Allgemein sollten Regenerationsphasen und beruhigende Lebenselemente den Terminplan um Vollmond-Phasen bestimmen.

Abnehmende Mond-Phase ƒ

Nach den wenigen Stunden des Vollmonds (der aber bei sensiblen Mensch meist über 2 bis 3 Tage/Nächte spürbar ist), beginnt die etwa 13- bis 14-tägige Phase des abnehmenden Mondes.

Die Mondscheibe wird zunehmenden weniger von Sonne angestrahlt, da der Mond sich allmählich wieder zwischen die Erde und die Sonne schiebt. Die Mondsichel nimmt von rechts nach links ab, der dunkle Teil des Mondes nimmt täglich zu, bis nur noch eine dünne Sichel mit Linksrundung sichtbar bleibt. Die Sichel entspricht einer Rundung eines „a“ und dient so als Eselsbrücke für die abnehmende Mond-Phase.

In dieser Zeit wird der Körper fühlbar aktiver, vitaler und munterer. Es ist eine Zeit in der Physis und Psyche sich gut von Altlasten lösen können. Wer abnehmen oder entschlacken will, sollte entsprechende Maßnahmen mit dem abnehmenden Mond beginnen und die körperliche Bewegung sowie den Ernährungsplan entsprechend darauf abstimmen. In abnehmenden Mond-Phasen funktioniert abnehmen doppelt so gut, wie zu Vollmond-Phasen.

Spürbarer Einfluss der zwölf Tierkreiszeichen

Während die Erde auf ihrer kosmischen Laufbahn innerhalb eines Jahres um die Sonne wandert, steht die Sonne (aus der Sicht der Erde) jeweils einen Monat lang in Konjugation mit einem der zwölf Tierkreiszeichen. Ebenso passiert der Mond während seiner einmonatigen Laufbahn um die Erde diese zwölf Sternbilder, wobei die Passage jeweils nur zwei bis drei Tage andauert.

Die zwölf Tierkreiszeichen stehen, neben diverser charakterlicher Eigenschaften, wie sie aus der Astrologie bekannt sind, jeweils für bestimmte Körperregionen. Der Mond in Konjugation mit den Tierkreiszeichen beeinflusst das Wohlergehen dieser Körperanteile, was sich bei der gezielten und bewussten Bewegung wie der Praxis der Hatha-Yoga bemerkbar macht. Meistens tut es gut, die betreffende Körperregion im Zeichen des Mond-Tierkreises zu bewegen, zu fördern und zu fordern. Allerdings gibt es auch Tage an denen der Einfluss auf die Körperzonen so stark ist, dass gar nichts geht und diese Regionen besser ausgelassen werden. Niemand kennt Ihren Körper besser als Sie und ich empfehle Ihnen Ihren Körper unter den Einfluss der Mond- und Sternzeichenzyklen achtsam zu beobachten. Wenn Sie also Ihre Yoga-Praxis nach den empfohlenen Übungen zusammenstellen, suchen Sie sich bitte die Asanas aus, die Ihnen gut tun. Ich lege Ihnen ausdrücklich ans Herz, nichts bei der Praxis des Yoga erzwingen zu wollen, denn leben im Rhythmus des Mondes und nach den spirituellen Prinzipien des Yoga bedeutet in erster Linie immerwährende Achtsamkeit sich selbst gegenüber.

Vitalisierung der Körperzonen im Zodiak

Der Zodiak der Tierkreise beginnt mit dem Zeichen des Widders und endet im Sternbild der Fische. Der Mond vollzieht während seines zirka vierwöchigen Zyklus um die Erde je eine Passage von zwei bis drei Tagen unter dem Einfluss eines Sternbildes.

Allgemein gilt, dass die Pflege oder Mobilisierung der jeweiligen Körperzonen an der zugeordneten Tierkreistagen hilfreich ist, operative Eingriffe in den entsprechenden Körperregionen aber eher schädlich sind. Im Yoga wie im Lebensstil gilt es, Exzesse zu vermeiden. Hier ein kurzer Überblick über den Bezug der Zeichen auf den Körper und die Praxis des Yoga:

  • Das Sternbild des Widders beeinflusst die Körperzone des Kopfes mit Gehirn, Augen, Nase und ist dem Organsystem der Sinneswahrnehmung zugeordnet.
  • Das Sternbild des Stiers beherrscht die nächst untergeordnete Region des Körpers unterhalb des Kopfes mit Hals und Nacken, Mandeln, Ohren, Kehlkopf, Zähne und Kiefer.
  • Das Sternbild der Zwillinge beeinflusst Schultergelenke, Arme, und Schlüsselbeine sowie die Atemorgane Bronchien und Lungen.
  • Das Sternbild des Krebses ist den Körperzonen des knöchernen Brustkorbes sowie der oberen Bauchregion mit den Organen Magen, Leber und Galle zugeordnet.
  • Das Sternbild des Löwen beeinflusst die Körperzone des Rückens und die Wirbelsäule, Zwerchfell (Hauptatemmuskel) sowie das Herz und die Blutgefäße.
  • Das Sternbild der Jungfrau ist den Bauchorganen Dünndarm und Dickdarm, Bauchspeicheldrüse sowie der Milz als Teil des lymphatischen Systems des Körpers zugeordnet.
  • Das Sternbild der Waage ist für die Körperzone des inneren Beckens sowie den Organen Niere und Blase bedeutsam.
  • Das Sternbild des Skorpions beeinflusst die Funktion der Geschlechtsorgane sowie der Beckenbodenmuskulatur, also der Körperregion des Unterleibs.
  • Das Sternbild des Schützen beherrscht die Körperzonen der Hüften, Oberschenkel und der Beinvenen.
  • Das Sternbild des Steinbocks wird den knöchernen Körperanteilen und Gelenken, besonders Knien sowie der Haut zugeordnet.
  • Das Sternzeichen des Wassermanns beeinflusst die Muskeln und die Venen der Körperregion der Unterschenkel.
  • Das Sternbild der Fische wird mit der Körperzone der Füße, der Zehen und der Fußreflexzonen in Verbindung gebracht.

Tagesenergien nutzen

Generell geht der primäre und intensivste Einfluss von den vier Mondphasen (Neumond, Zunehmend, Vollmond und Abnehmend) aus und stehen damit in der Hierarchie über der Wirkung der Tagesqualitäten, die vom Zodiak der Sternbilder geprägt werden. Die feinenergetischen Tagesqualitäten bestehen jedoch nicht nur aus den Dispositionen der Sternbilder, sondern auch durch Eigenschaften, die der Elementenlehre entspringen und den Mondphasen und dem Zodiak zugeordnet werden. Wer seinen Körper gesunden und gesund erhalten will, tut gut daran sich mit diesem feinenergetischen Prinzipien vertraut zu machen und die Ernährung des Körpers daraufhin abzustimmen.

Zunehmender Mond:

Zunehmender Mond führt zu, baut auf, absorbiert gut, lagert in Körperspeicher ein, sammelt Kraft und Energie, dafür bedarf der Körper der Schonung und zum Vollmond hin mehr und mehr Entspannung und langen Schlaf.

Abnehmender Mond:

Abnehmender Mond entschlackt, schwemmt aus, schwitzt aus, lädt zur Reinigung und zum Loslassen ein bei einem grundsätzlichen aktiven und leistungsfähigen Körper. Der Abschluss dieser Phase ist der Neumond.

  • Tagesqualtiät Feuer/Wärme

Die Tierkreiszeichen Widder, Löwe und Schütze (pro Quartal ein Sternbild) dominieren mit dem Element Feuer (Feuer/Wärme), der Körper ist leichter erhitzbar und unter Umständen auch erregbar. Gleichzeitig sind Feuer/Wärmetage Perioden an denen Eiweiß individuell gut oder weniger gut vertragen werden.

  • Tagesqualität Erde/Kälte

Die Elemente Erde/Kälte sind den Zeichen Stier, Jungfrau und Steinbock zugeordnet und damit sind es Perioden, die die Aufnahme von Salz (Mineralien) in den Körper gut oder weniger beeinflussen und gegen Kälte (auch im Sommer) empfindlicher machen.

  • Tagesqualität Licht

Lichttage sind Tage unter dem Element der Luft und den jeweiligen Tierkreisen Zwillinge, Waage und Wassermann zugehörend. An diesen Tagen werden Fette oder Öle von Körper besser oder weniger gut verstoffwechselt und das Licht der Sonne besser aufgenommen, aber auch Winde wirken tiefer auf den Körper ein.

  • Tagesqualität Wasser

Die Zeichen Krebs, Skorpion und Fische werden mit dem Element Wasser verbunden und beeinflussen die Aufnahme von Kohlenhydraten besonders gut oder weniger gut. Wasseranwendungen wie Schwimmen, Baden oder Wasserwickel und Wassertrinkkuren sind angezeigt an diesen Tagen.

Aufsteigende und absteigende Energien

Die auf- und absteigende Energien des Mondes sind körperlich weniger deutlich spürbar, da sie „nur“ in zwei Perioden (quasi Halbjahre) eingeteilt werden. Dieser Energien beeinflussen die Rhythmen der Natur und des pflanzlichen Wachstums, sind also für Landwirtschaft und bei der Ernte von Heilpflanzen von zentraler Bedeutung. Dennoch spüren auch Menschen Unterschiede zwischen den auf- und absteigenden Energieperioden, die nicht mit den zu- und abnehmenden Phasen des Mondes zu verwechseln sind. Der Wechsel dieser Kraft- und Wachstums-Perioden hängt wiederum mit den Tierkreiszeichen und Winter- und Sommerwende am jeweils 21. des Dezembers und im Juni zusammen. Die Kraft der Sonne und des Mondes nehmen an diesen Wendepunkten zu oder ab und werden in zwei Semester der Tierkreiszeichen eingeteilt:

Aufsteigende Energie des Mondes vom 21. Dezember bis 21. Juni herrschen vor im Tierkreis des Schützen, Steinbock, Wassermann, Fische, Widder, Stier, Zwilling.

Absteigende Energie des Mondes vom 21. Juni bis 21. Dezember unter dem Einfluss der Zeichen Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze.

Die Zeichen Schütze und Zwilling werden unter den Aspekten der auf- und absteigenden Kräfte als Wendepunkte angesehen und als ausgewogene Perioden angesehen."

 

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