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Bildquelle: Istockphoto.com

Fit und vital mit CardioYoga

Von Monika A. Pohl

Yoga ist sehr wertvoll, das ist unumstritten. Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien, die das auch beweisen. Jeder Stil hat eine eigene Ausrichtung. Was aber leider fast immer zu kurz kommt oder gar nicht erst als Thema auftaucht, ist das Herz-Kreislauf-Training. Dabei spielt Ausdauer für die Gesundheit in jedem Alter eine wichtige Rolle. Die meisten von uns sitzen heute ohnehin zu viel und bewegen sich zu wenig. Wäre es dann nicht sinnvoll, regelmäßig Herz-Kreislauf-Training mit Achtsamkeit zu verbinden, um von der Essenz beider Übungsformen zu profitieren?

„Über 300.000 Menschen erleiden allein in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt.
In Europa sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache.“  
Deutsche Herzstiftung

Der Auslöser ist meist ein ungesunder Lebensstil, insbesondere Bewegungsmangel und Dauerstress. Aber auch Kummer, Angst und verdrängte Gefühle können das Herz stark belasten. Etwa ein Drittel der Herzerkrankungen ist seelisch bedingt. Dabei erzeugt bewusstes Wahrnehmen und Anschauen der eigenen Gefühle, sowie das Zulassen von Verletzlichkeit eine positive Resonanz im Herzen. Diese fördert Dankbarkeit und Mitgefühl, erleichtert die Seele und lässt Sinnhaftigkeit entstehen. Genau hier setzt CardioYoga an - er verbindet Achtsamkeit und Dynamik zu einem ganzheitlichen Training und ist somit ein idealer Baustein der Gesundheitsvorsorge.

Das Konzept basiert auf drei Säulen:

  1. Achtsamkeitsorientiertes Ausdauertraining, in dem einfache Schritte wie z.B. gehen am Platz, Seitschritt oder Knieheben als Verbindungselemente gezielt mit Asanas kombiniert werden. Dieser Mix bringt den Kreislauf in Schwung, fordert das Herz als Muskelpumpe und stärkt somit seine Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig wird das Immunsystem aktiviert und Muskelkraft und Flexibilität gefördert. Durch den ständigen Wechsel aus Dynamik und Ruhephasen, in denen Asanas kurzzeitig gehalten werden, kommt auch das Gleichgewicht nicht zu kurz. Dennoch bleibt Achtsamkeit aufgrund der niedrig dosierten Geschwindigkeit, die durch entsprechende Musik vorgegeben wird, erhalten. Zu Beginn reicht es aus, drei Asanas mit drei Schrittfolgen zu kombinieren und diese im Wechsel wie ein Mantra zu wiederholen. Um die Intensität zu steigern, werden Armbewegungen im möglichst großen Radius ausgeführt. Denn je größer die Muskelmasse, die bewegt wird, desto mehr muss das Herz arbeiten. Um die Intensität dagegen zu senken, werden die Armbewegungen und die Schrittfolgen im Bewegungsausmaß reduziert. Diese Wechselbeziehung ist wichtig für das Verständnis des Trainings und erleichtert auch die individuelle Dosierung. Bewegung findet nahezu kontinuierlich statt, wodurch es zu einer konstanten, je nach Auswahl der Haltungen und Schritte sanften bis mittelmäßigen Belastung des Herz-Kreislauf-Systems kommt, die auch das Ziel der Übung ist.
     
  2. Bewegte Meditationen verbinden Bewegung mit tiefer Entspannung. Sie nutzen Synergien für Körper, Geist und Seele, indem sie eine Symbiose aus traditionellen Techniken und bewegten Impulsen bilden. Diese Form der aktiven Meditation lässt sich besonders gut in den modernen Alltag eines urbanen Menschen integrieren und ist ein weiterer Baustein des CardioYoga. Ein bekanntes Beispiel für eine Meditation in Bewegung ist die Gehmeditation. Dabei steht das bewusste abrollen der Füße, das Wahrnehmen der Bewegung und Atmung, sowie das zur Ruhe kommen des Geistes im Fokus, satt das Ankommen am Ziel. Bewegte Meditationen führen von der Dynamik in die Ruhe. Sie dauern in der Regel nicht länger als 10 bis 15 Minuten und können, müssen jedoch nicht von Musik begleitet werden. Grade für Menschen, die sitzen in Versenkung als anstrengend empfinden, weil sie bereits den größten Teil des Tages über gesessen haben, ist diese Form eine willkommene Alternative.

Wenn du gleich einmal eine bewegte Meditation ausprobieren möchtest, empfehlen wir dir die 63-minütige Schüttelmeditation der Yoga- und Meditationslehrerin Madhavi Guemeos:

 

  1. Schulung des Herzbewusstseins in Form von Empathietraining ist eine Erfahrung, die vermutlich den meisten Menschen heute gut täte. Dabei bedient man sich unterschiedlicher Formen der Metta-Übungen, bei der Herzensqualitäten wie Wertschätzung, Mitgefühl, Liebe und Dankbarkeit sich selbst und anderen gegenüber kultiviert werden. Wir beginnen bei uns selbst und dehnen den Fokus immer mehr auf andere aus. Herzensbildung fördert nicht nur die Herzgesundheit, sondern sorgt zugleich für mehr psychische Stabilität und Zufriedenheit im Leben.

CardioYoga ist ein innovatives und zeitgemäßes Konzept, das sich als Präventionskurs sowohl für ein gesundheitsorientiertes Fitnessstudio, eine Yogaschule, als auch für das Training Daheim eignet. Es spricht Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen an. Die Übungspraxis fördert die Selbstfürsorge und das Bewusstsein für die eigene Herzgesundheit. Denn nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch anderen sein Bestes geben!

Wer an einem CardioYoga Teacher Training interessiert ist, erhält bei der Anmeldung mit dem Stichwort „yogaeasy“ 10% Rabatt auf die Kursgebühr.