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Asana des Monats: Pfau – Mayurasana
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Asana des Monats: Pfau – Mayurasana

Von Merle Blankenfeld

Der Pfau erfordert eine sehr gute Balance und gute Muskelkraft in den Armen, dem Rücken, aber auch im Rumpf. Viele Yogis üben Jahre, bis sie die Haltung sicher beherrschen. Wer Mayurasana aber erst mal gemeistert hat, wird sich schnell an den intensiven Wirkungen auf das gesamte System freuen. Du wirst dich nach dem Üben wach, konzentriert und unglaublich stark fühlen.

„So wie ein Pfau Schlangen tötet, vertreibt diese Stellung Gifte im Körper“, erklärt B.K.S. Iyengar in seinem Standardwerk „Licht auf Yoga” den Effekt von Mayurasana. „Mayura” heißt auf Sanskrit Pfau, und die fortgeschrittene Armbalance wirkt stark auf das Verdauungssystem. Sie regt den Verdauungsprozess und die Fettverbrennung an, kann vorbeugend gegen Verstopfungen und Übersäuerung des Magens wirken – und unterstützt so die Entgiftung unseres Systems. Durch die Stimulation der Bauchorgane, insbesondere der Bauchspeicheldrüse, und seiner durchblutungsfördernden Wirkung, ist der Pfau besonders empfehlenswert für Diabetiker.

Hier haben wir die einzelnen Effekte dieser herausfordernden Asana für dich aufgelistet:

Wirkungen von Mayurasana

Körperliche Effekte

  • stärkt die Arm-, Rücken- und Rumpfmuskeln
  • kräftigt die Handgelenke
  • steigert die Lungenkapazität
  • dehnt die Schultermuskeln
  • stärkt Leber und Bauchspeicheldrüse
  • stimuliert die Verdauung
  • fördert die Durchblutung durch den Druck der Ellenbogen auf die Aorta im Bauch

Geistige Effekte

  • stärkt das Durchhaltevermögen und die Willenskraft
  • macht mutig
  • erhöht das Konzentrationsvermögen
  • stärkt die innere Balance

Energetische Effekte


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Anleitung: So übst du den Pfau

  1. Komme in einen Fersensitz und öffne die Knie.
  2. Dann setzt du die Hände zwischen den Knien auf – die Handflächen sind dabei so nach außen gedreht, dass deine kleinen Finger einander berühren und die Fingerspitzen zu den Knien zeigen.
  3. Lege deinen Oberkörper nun auf den Oberarmen ab. Achte darauf, dass deine Brust auf der Rückseite der Oberarme liegt und deine Ellenbogen unter deinem Zwechfell stehen.
  4. Neige dich leicht nach vorn und verlagere mehr Gewicht auf deine Arme.
  5. Hebe mit einer Ausatmung deine Beine vom Boden und strecke sie aus, sodass dein gesamter Körper in einer geraden Linie ist.
  6. Halte Mayurasana für einige Atemzüge und setze dann mit einer Ausatmung zuerst Füße und Knie ab, um aus der Haltung herauszukommen.

Pfau Mayurasana

Vorsicht beim Üben ist geboten bei Verletzungen an Händen, Handgelenken oder den Ellenbogen.

Varianten des Pfaus

1. Padma-Mayurasana

Pfau Mayurasana

Für diese fortgeschrittene Variation kommst du wie oben beschrieben in den Pfau und kreuzt dann die Beine in den Schneidersitz oder den vollen Lotus. In dieser Haltung ist es noch schwieriger, das Gleichgewicht zu halten.

2. Hamasana

Hamasana

Hamasana – „Hamsa” bedeutet auf Sanskrit Schwan – ist Mayurasana sehr ähnlich. Der Unterschied besteht in der Position der Hände: In Hamasana sind sie andersherum, sodass die Finger nach vorn zeigen und die Daumen einander berühren anstatt der kleinen Finger. Du kannst diese Variation mit ausgestreckten Beinen oder wie auf dem Bild im Lotussitz praktizieren.

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