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Yoga Style Lifestyle
Shutterstock, Nela König, Mark Adriane, rawpixel

Der Yogini-Look: Alles über den Yoga-Style

Von Anne Ziegler

Du bist also mit dem Yogafieber infiziert, übst so oft wie irgend möglich Yoga und hüpfst glücklich beseelt von Workshop zu Yogastudio-Eröffnung. Dabei triffst du immer wieder diese ganz besondere Art von Mensch: Sie trägt ihre langen Haare zu einem „Messy Bun” zusammengetüddelt auf dem Kopf, betritt das Yogastudio bereits in Yogaleggings (weil sie wahrscheinlich gar nichts anderes mehr trägt), und wenn sie sich aus ihrem Oversizepulli gewühlt hat, kommen etliche spirituelle Tattoos auf der makellosen Haut zum Vorschein. Natürlich muss sie keinen zwickenden BH tragen, denn ihre Statur gleicht einer Elfe, und genauso bewegt sie sich durch den Raum – eine 28-Jährige mit geschätzten 60 Jahren Yoga-Erfahrung.

Diese Ober-Mega-Hardcore-Yogini lächelt zwar immer sehr freundlich – aber insgeheim fragst du dich schon, ob sie ihr drittes Auge rollt, wenn sie deine Leggings mit den drei berühmten Streifen, die Plastikflasche neben der Matte und das Fitness-Top vom Textil-Riesen sieht. Denn tief in dir drin weißt du, dass diese Yoginis nach ganz anderen Regeln ticken... 

Und diese Regeln verraten wir dir hier (okay, wir haben tief in die Klischeekiste gegriffen, aber einiges ergibt wirklich Sinn!):

Nachhaltige Kleidung: It must be organic

Yogini-Look Yoga-Style Organic

Sie trägt ausschließlich nachhaltig produzierte und CO2-neutral transportierte Bio-Kleidung (so weit möglich). Das schränkt zwar die Auswahl etwas ein, dafür hat sie aber ein reines Gewissen, denn die Labels bestätigen ihr, dass sie Kleidung trägt, die nicht auf Kosten von Menschen und Natur produziert wurden. So kann sie auch auf der Matte ein positives Mindset haben und muss sich nicht über die Unterstützung schlechter Arbeitsbedingungen und Umweltverschmutzung Gedanken machen.

Fazit: Durchaus empfehlenswert, denn welcher Yogi möchte schon, dass Menschen ausgebeutet werden und dann noch die Natur darunter leidet. Also: nachhaltige Kleidung kaufen und so den Planeten schützen und ein friedvolles Miteinander fördern!

Tipp: Hier zwei Shops, die tolle nachhaltige Yogakleidung anbieten: Avocadostore und Glore.

Mala: Die Perlenkette des Yoga

Die langen Perlenketten, die die Yoga-Elfe so gerne trägt, nennt man Mala. Eigentlich sind Malas Meditations- oder Gebetsketten, die aus 108 Perlen plus einer größeren Guru-Perle bestehen. Diese Perlen werden zum Zählen von rezitierten Mantras genutzt. Da diese Praxis im Westen allerdings wenig verbreitet ist, darf man sie gern als Schmuck tragen. Viele Malas enthalten Edelsteine oder Halbedelsteine, deren Wirkung sich auf deine Energiezentren (die Chakras) ausweiten. Viele meinen sogar, dass Steine heilen können. Das ist auf jeden Fall besser, als gleich zur Pille zu greifen.

Fazit: Schick, vielleicht sogar heilsam – kann man ja mal ausprobieren, oder?

Tipp: Du kannst dir sogar eine individuelle Mala anfertigen lassen, die zu deiner aktuellen Lebenssituation passt oder auch zu deinem Tierkreiszeichen.


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Tattoo-Pflicht: Hey, ich bin spirituell! 

Der Yogini-Look Yoga-Style Tattoo

Ob Lotus, Chakras, Om, ein Mantra auf Sanskrit oder die Mondphasen – die durchschnittliche Yoga-Elfe lässt sich gern ihre Spiritualität sichtbar unter die Haut stechen. 

Fazit: Ein riesiges Ganesha-Tattoo über den gesamten Rücken gefällt nicht jedem. Aber hey: Alle Untätowierten können sprituelle Tattoos als schönen Reminder sehen – oder als Drishti, wenn sie in einer Balancehaltung stehen!

Vergiss Jeans: Yoga-Leggings all day long

Die Yoga-Elfe hat schon immer und überall Yogaleggings getragen – zu Hause, im Büro, beim Treffen mit Freunden usw. Ein Fakt, der allen Yogis über die Jahre die Akzeptanz der Umwelt eingebracht hat, und dafür werden wir ihr ewig dankbar sein. Nieder mit zwickenden Jeans, unbequemen Kostümchen und engen Röcken – yay zu superbequemen Leggings, die Platz und Freiheit für jede Bewegung bietet. Bauchschmerzen haben keine Chance mehr, und dein Wohlbefinden steigt parallel zu deiner Lebensenregie.

Fazit: Sei mutig – Leggings sind mittlerweile fast salonfähig!

Der Yogini-Look Yoga-Style Leggings

Save the Ocean: Plastikflaschen sind ein No-Go

Plastikflaschen sind ein absolutes No-Go und zwar nicht nur im Yogastudio. Jedes Jahr landen Millionen Tonnen Plastikmüll in unseren Ozeanen und verschmutzen sie und unsere Strände. Seevögel, Schildkröten, Fische, Wale und alle Lebewesen im Meer nehmen dieses Plastik auf, verfangen sich darin und verenden qualvoll (mehr Infos dazu findest du zum Beispiel beim WWF.) 

Fazit: Wenn du dir etwas zu trinken mitnehmen möchtest, dann tu es wie die Yoga-Elfe und leg dir eine schöne Glasflasche zu.

Tipp: Es gibt wunderschöne Falschen, die beim Kauf auch noch ein Trinkwasserprojekt unterstützen.


Du ahnst wahrscheinlich schon das große Gesamt-Fazit: Nachhaltiger Konsum und Wohlfühlen in der eigenen Haut sorgen – kombiniert mit ein bisschen hübschem Klimbim – dafür, dass du dich in Frieden mit dir selbst und der Welt fühlst (naja, und yogisch anmutig und ziemlich schick und trendy und so).

So, und jetzt hören wir auf mit den Klischees.

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