Du verwendest einen veralteteten Browser (Other 0.0) mit Sicherheitsschwachstellen und kannst nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Hier erfährst du, wie einfach du deinen Browser aktualisieren kannst.
Ganesha - der Liebling der Hindu-Götter
Bild: Shutterstock.com

Ganesha: Ein Elefant zum Niederknien

Von Kristin Rübesamen

Obwohl es den Hindus in ihrem Pantheon wirklich nicht an Alternativen mangelt, ist Ganesha derjenige unter den Göttern, der am meisten geliebt wird, noch dazu von allen. Von denen, die Vishnu verehren genauso wie von denen, die sich für Shiva entschieden haben oder Durga. Es ist wie im Zoo: Auf Elefanten können sich alle einigen.

Leider schon verheiratet

Als Gott der Weisheit, der Wissenschaften, überhaupt der Schriften wird er angerufen, sobald eine Reise ansteht, ein Unternehmen gegründet wird oder sonst mit Hindernissen zu rechnen ist. Leider ist er bereits verheiratet: Mit Siddhi, die magische Kräfte besitzt, und Buddhi, die ebenfalls sehr weise ist. Er ist ein dicker Gott, der zwar nur vier Arme hat, aber dafür auf einer kleinen Maus reiten darf. Er liebt es zu tanzen trotz seines dicken Bauches, das für das Universum steht. Seine weiten Hosen werden von einer Schlange als Gürtel zusammengehalten.

Kein Macho, der eine Maus missbraucht

Gana bedeutet auf Sanskrit „gute Geister“ und Isha bedeutet „Herr“. Ganesha ist demnach der Boss der guten Geister, nicht etwa ein Macho, der eine Maus missbraucht.

Ich schätze, Ganesha ist so beliebt, weil er Hoffnung vermittelt und weil er für einen Neuanfang steht, aber eben auch für Gemütlichkeit. Er ist kein Abwickler, keiner, der die Leute antreibt und hetzt: Er sagt lediglich wie im bekannten Moksha Mantra: „Fang einfach an.“

Vier Arme frei

Er ist wirklich ein wunderbarer Gott auch wenn man mit Hinduismus und Buddhismus sonst nichts am Hut hat. Stellt euch nur vor, was man mit vier Armen alles machen könnte: Telefonieren, essen, lesen, einen Blumenstrauss pflücken oder einfach nur vier Freunden gleichzeitig zuwinken. Ach, Ganesha, oder Ganapati, wie man Dich auch nennt,  schick uns ein paar gute Geister. Die Welt braucht sie gerade ganz besonders.

zurück nach oben