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Bild: Shutterstock.com

Thema Auferstehung: Eine österliche Asana-Sequenz

Von Katharina Goßmann

Herrlich, ein langes Wochenende steht vor der Tür. Ausschlafen, herumgammeln, lesen, spazierengehen und natürlich Ostereier suchen. Damit Ihr gut vorbereitet seid (und weil so ein Wochenende mit den Liebsten auch lang werden kann) unsere österliche Asana-Sequenz für die ganze Familie.

1. Feueratmung (Kapalabhati)

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Setzt Euch erhöht auf ein Kissen oder eine Decke, so daß Ihr schön aufrecht sitzen könnt. Nun schließt die Augen und richtet eure Aufmerksamkeit nach innen auf die Atmung. Atmet zu Beginn einmal tief ein und tief aus. Dann atmet dreiviertel ein und stoßweise aus. Die Einatmung ist passiv, die Ausatmung aktiv. (Ein bisschen so, als putzt Ihr euch die Nase) Etabliert einen Rhythmus, den Ihr gut halten könnt, und atmet 108 mal aus.*

Kapalabhati ist eine stark aktivierende und entgiftende Atem-Übung, die angeblich auch das Bauchfett zum Schmelzen bringt. Dadurch, dass stoßweise schnell geatmet wird, kommt viel Sauerstoff ins Blut. Die heftige Ausatmung mit Unterstützung der Bauchmuskeln entleert die Lunge vollständig und hilft dem Körper dabei, über den Atem zu entgiften - und trainiert gleichzeitig die aktiven Bauchmuskeln! Deshalb sollten Schwangere kein Kapalabahti üben.

(*Nicht geeignet für Schwangere und Menschen mit Bluthochdruck)

2. Cosmic Egg

Setzt Euch auf eure Matte oder in die Wiese, zieht die Knie zu Euch heran und legt den Kopf auf die Knie. Mit den Füßen in der Luft, geht aber auch mit den Füssen auf dem Boden. Macht euch so klein und kompakt wie es irgend geht und spürt nun jene "kosmische Energie", die alles wachsen und gedeihen lässt.

 

 

3. Kaninchen (Sasangasana)

Kniet Euch auf den Boden oder die Wiese. Nun beugt auch mit der Ausatmung nach vorne, bis der Kopf zwischen den Knien auf dem Boden liegt und die Stirn die Knie berührt. Jetzt greift mit euren Händen die Fersen, hebt den Po und presst das Kinn an das Brustbein. Versucht, die Arme dabei gestreckt zu lassen.

Diese Haltung sorgt für eine gute Durchblutung der Bandscheiben, komprimiert die Schilddrüse, hilft bei Verdauungsstörungen und macht die Wirbelsäule und den Schultergürtel schön elastisch.

4. Meditation mit Händen nach oben geöffnet

Setzt euch abschließend wieder erhöht auf ein Kissen oder eine Decke, entweder im Fersensitz oder im Schneidersitz. Richtet die Wirbelsäule gerade auf, entspannt alle Organe im Bauch- und im Brustbereich, legt die Hände mit den Handflächen nach oben gerichtet auf eure Oberschenkel, so daß die Ellenbogen entspannt bleiben können, und richtet eure Aufmerksamkeit erneut nach innen. Lass eure Gedanken wie Wolken an Euch vorüberziehen, und spürt aus diesem köstlichen Abstand heraus, was das Leben für ein Geschenk ist.

(Wenn Ihr mit euren Kindern übt, legt ihnen vielleicht winzige Schokoladeneier am Schluss in die Hände, um dieses Gefühl noch zu bestärken, oder ein Gänseblümchen)