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Bildquelle: Istockphoto.com

5 Tipps: Wie du es schaffst im Sommer Yoga zu üben

Von Katharina Maurer

1. Praktiziere langsam und achtsam

Wenn dir die Hitze so richtig zu schaffen macht, der Kreislauf verrückt spielt und dir gerade gar nicht nach Yoga ist, hilft es die Asanas langsam und mit Bedacht zu üben.

Gerade wenn wir überhitzt sind, neigen wir zu innerlicher Unruhe und Selbstkritik. Feuriges Pitta ist dafür verantwortlich. Es wird durch hohe Temperaturen und schnelle Bewegungen angefeuert und deswegen bietet sich eine ruhige, besinnliche Praxis an. Nahezu jede Asana, die mit großer Achtsamkeit ausgeführt wird, wirkt ausgleichend auf die innere Hitze. Lenke deinen Fokus also nach innen, strebe nach Entspannung in deinen Posen und löse dich von allen Zielen, die du eigentlich noch erreichen wolltest. Versuche alle Muskeln, die du für die jeweilige Asana nicht brauchst, bewusst zu entspannen. Besonders die in deinem Gesicht, deinem Nacken und deinen Schultern. Lass dich von deinem Atem in die nächste Pose führen und nicht von deinem Geist, der dir sagt, dass es jetzt Zeit für die nächste Asana sei.

Asanas, die Pitta ausgleichen, sind generell die, die Druck auf den Nabel oder auch den Solar Plexus ausüben – der Sitz von Pitta. Außerdem wirken alle Vorbeugen, Seitliche Dehungen, Drehungen und Rückbeugen, die die Bauchmuskeln dehnen positiv.

2. Erstelle dir ein Kurzprogramm

Fehlt dir mal gänzlich die Motivation - weil man schon mit der Sonne geweckt wurde und am liebsten direkt nach dem Aufstehen an den See fahren möchte - gibt es eine Möglichkeit den inneren Schweinehund auszutricksen. Es hilft, sich ein kleines Minimal-Programm zusammen zu stellen, welches du innerhalb von 10 Minuten absolviert hast. Beginne mit deiner Lieblingsasana und mache dir bewusst, wie gut du dich hinterher fühlen wirst. So hast du nicht das Gefühl, dass du erst ein „riesen“ Programm erfüllen musst, bevor du in den Tag starten kannst. Und 10 Minuten am Tag kann jeder aufbringen, oder?

3. Wähle den richtigen Zeitpunkt

Die Tageszeit spielt natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle. Gerade im Sommer – wenn die Tage lang sind – bietet sich eine Praxis am frühen Morgen an. Oder auch am späten Abend, wenn die Hitze der kühleren Nachtluft gewichen ist. Vor dem zu Bett gehen, kannst Du, anstelle des Sonnengrußes, auch den Mondgruß üben, der wirkt beruhigend und bereitet dich auf eine entspannte Nacht vor. 

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Bei der Sommerhitze wird man besonders zur Mittagszeit träge. Eine gute Gelegenheit eine Siesta in From von Savasana einzulegen. Das strengt deinen Körper nicht an und erfüllt das natürliche Bedürfnis nach Ruhe und Yoga hast du außerdem gleich auch noch gemacht.

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4. Entwickle eine tägliche Routine

Gerade in Phasen, in denen wir träge sind oder uns nur schwer motivieren können, ist Routine das A und O, um den Kampf gegen den Schweinehund zu gewinnen. Ob das morgens direkt nach dem Aufstehen ist, vorm zu Bett gehen oder in deiner Mittagspause, das bleibt ganz dir überlassen. Wichtig ist nur, dass du dir keine Ausrede erlaubst. Wenigstens dein Kurzprogramm oder deine Lieblingsasana muss sein!

5. Passe deine Ernährung an die Wetterbedingungen an

Schwere Lebensmittel machen uns träge, besonders im Sommer. Iss lieber Lebensmittel, die viel Wasser enthalten: Melonen, Gurken und alles, was grüne Blätter hat. Halte dich an leichtes und kühles Essen, z.B. Lebensmittel, die du nicht kochen musst – oder zumindest nicht sehr lang. Achte auch darauf ausreichend zu trinken. Besonders lecker und kühlend ist Kokosnuss Wasser. Verwende außerdem Kräuter und Gewürze, wie Minze, Fenchel, Koriander und Kreuzkümmel, die Pitta reduzieren. Wenn das schwere Gefühl im Bauch erst einmal weg ist, fällt die Yogapraxis gleich viel leichter.

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