Tutorial: Asana Sonnengruß A (Surya Namaskara A)

Anstrengung: Dauer: 2 Min. Level: Für alle
Hilfsmittel: keine Stil: Vinyasa Flow / Power Yoga
Lehrer: Christiane Wolff
Geeignet für: alle

In diesem kurzen Tutorial erklärt die Frankfurter Flowing-Om-Gründerin Christiane Wolff, wie sich der Sonnengruß A (Surya Namaskara A) aufbaut und worauf du dabei achten solltest.

Was ist der Sonnengruß?

Surya Namaskara ist Sanskrit und bedeutet wörtlich übersetzt „Ehre sei dir, Sonne”, es ist eine Art Sonnengebet. Die Abfolge von 12 Asanas wird fließend und im Atemryhthmus geübt. Der Sonnengruß drückt Ehrfurcht und Dankbarkeit zur Sonne sowie zum hinduistischen Sonnengott aus, deshalb wird er traditionell am Morgen der aufgehenden Sonne zugewandt geübt. So wird der Sonne als Ursprung allen Lebens und ihrere Kraft gewürdigt. Ein Hinweis auf die Demut, die man dem Gott gegenüber zeigt, werden durch die vielen Verbeugungen mit gefalteten Händen symbolisiert. Der Sonnengruß sollte jeden Morgen zwölfmal (der Sonnengott hat 12 Namen) geübt werden, dadurch versprechen sich Yogis ein glückliches und gesundes Leben.

Heute wird er am Anfang fast jeder Yogastunde zur Erwärmung praktiziert.

Die Wirkung des Sonnengrußes

Der Sonnengruß wirkt auf den gesamten Organismus und den Kreislauf vitalisierend, das Blut kommt in Wallung, und du wirst wach. Durch das Wiederholen der gleichen Abfolge stellt sich eine Art Automatismus ein, der den Geist ruhig werden lässt. Man kann sich sehr gut auf die einzelnen Abläufe bzw. den Atem konzentrieren. Außerdem werden alle inneren Organe massiert und so aktiviert, was sich positiv und harmonisierend auf die Verdauung auswirkt. 

Worauf musst du beim Sonnengruß achten?

Ganz besonders beim Üben solltest du auf deinen Atem achten. Er sollte immer fließend sein und nicht ins Stocken geraten. Davon abgesehen kannst du den Sonnengruß üben, wie es dir guttut: schnell, langsam, in Zeitlupe. 

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