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Hilft Yoga bei Erkältung? Tipps bei Schnupfen & Co
Bild: Shutterstock.com

Hilft Yoga bei Erkältung? Tipps bei Schnupfen & Co

Von Kristin Rübesamen

Yoga ist für viele von uns viel mehr als ein Hobby. Es hilft uns, einen klarer Kopf zu behalten, gesund und stark durchs Leben zu gehen und unsere Prioritäten nicht aus dem Blick zu verlieren. Aber manchmal kann uns schon ein Schnupfen aus der Bahn werfen: Sollen wir üben? Können wir die Erkältung am Ende durch Yoga loswerden? Was hilft? Was macht es schlimmer?

Vier Fragen, die du dir stellen solltest, wenn du nicht ganz gesund bist:

1. Du kannst arbeiten, hast kein Fieber, fühlst dich trotzdem mau? 

Mache eine einfache Vorbeuge im Stehen. Wird dir schummrig? Verstopft die Nase? Dann Finger weg von Vinyasa Yoga. Übe im Sitzen oder im Liegen leichtes Anfänger-Yoga. Achte darauf, dass die Körpertemperatur nicht zu sehr steigt und du nicht ins Schwitzen gerätst. 

Musik aus und Atem an: Übe langsam, mit besonderer Achtsamkeit und decke dich warm zu in Savasana.

2. Du hast Gliederschmerzen, hämmerndes Kopfweh, kein Fieber, aber fühlst dich richtig gerädert?

Nimm die Treppe zur U-Bahn anstatt der Rolltreppe. Wenn dich das erschöpft: Lass' jede Form der Asana-Praxis und bleibe zuhause, wenn du kannst. Finde dort eine gemütliche Haltung im Sitzen und wähle eine Atemübung, die du gerne machst: Wechselatmung, tiefe Bauchatmung. Du kannst auch eine sehr sanfte Kapalabhati/Feueratmung machen, wenn es dir bekommt.

Nimm ein warmes Bad und führe anschließend eine Achtsamkeitsübung aus: Spüre in die Verspannungen hinein und versuche, sie gedanklich Muskel für Muskel zu lösen.

3. Du hast keine erkennbaren Symptome, aber erhöhte Körpertemperatur?

Keine Asana- und Pranayama-Praxis bei Fieber, egal wie niedrig. Übe stattdessen Pratyahara (das Zurückziehen der Sinne): Also Handy und PC aus. Tee und Brühe und die berühmte Bettwärme kurieren dich mal schnellsten.

4. Du hast eigentlich nur einen starken Schnupfen, aber bekommst leicht Nasennebenhöhlenentzündung?

Wähle ein Übungslevel unter deinem gewohnten (Level 0 statt Level 1, Level 1 statt Level 2 ...). Achte darauf, wie dir die Praxis bekommst und passe sie deiner körperlichen Verfassung an. Weniger ist mehr. Übe alternativ oder zusätzlich ein kräftiges Kapalabhati gefolgt von einer Wechselatmung. Stell' dir vor, wie dein Atem alle Hohlräume im Kopf durchpustet und alles ins Fließen kommt. 

Yogische Tipps bei Erkältungen – für alle geeignet!

  • Spüle mit der Nasendusche mehrmals am Tag mit warmem Wasser und Emser Salz deine Nase.

  • Nimm so viel Flüssigkeit zu dir wie möglich: heißes Wasser, Ingwerwasser, Salbei-, Thymian- und Lindenblütentee und Gemüsebrühen. 

  • Verzichte auf Rohkost, frisches Obst und Salate. So kann der Körper die Energie, die er sonst in die Verdauung stecken muss, auf die Gesundung lenken.

  • Was hat deine Großmutter gekocht, wenn du krank warst? Genau, die berühmte Schonkost. Ein bisschen Porridge, ein weiches Ei, vielleicht eine Hühnersuppe oder eine Gemüseuppe. 

  • Übe dich in Geduld und gib' deinem Körper Zeit, in Ruhe gesund zu werden. 

  • Du beschwerst dich vielleicht sonst immer, dass du keine Zeit hast. Jetzt hast du sie. Vielleicht kannst du sogar ein bisschen dankbar sein dafür.

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