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Bild: Shutterstock.com

Kopfwäsche: Raus aus der Negativ-Schleife

Von Franziska Schulze

Es geht darum, alles loszuwerden, was uns belastet. Dazu gehören nicht nur Gifte auf materieller Ebene, sondern auch jene auf geistiger Ebene. Kurz: Schlechte Gedanken.

Oft merkst du gar nicht, dass du sie hast. Aber du merkst, dass du nicht richtig zufrieden bist, dass du unmotiviert zur Arbeit gehst und schlecht über andere Leute redest. Eine Detox-Kur ist die beste Zeit, um aus dieser Negativ-Schleife auszusteigen! Mit diesen Tipps schaffst du es.

Zügle deine Zunge

Der erste Schritt, um negative Gedanken zu vertreiben, ist es ihrer gewahr zu werden. Das geht am besten, wenn du die Resultate deiner Gedanken beobachtest. Das sind zum Beispiel deine Worte. Achte darauf, was du zu anderen und über andere sagst. Sind es lobende, anerkennende Worte? Oder verletzten sie andere?

Oft fühlen wir uns auch gezwungen, schlecht über andere zu sprechen, weil unser Gesprächspartner sich über jemanden auslässt und wir denken, dass er unsere Unterstützung erwartet. Also steigen wir munter mit ein in die Lästerei.

In solchen Situationen zeige Verständnis für die Negativ-Schleife deines Gegenübers ohne dich hineinziehen zu lassen. Du kannst zum Beispiel sagen „Ich verstehe, dass dich das ärgert“ oder du kannst fragen „Warum regt dich das so sehr auf?“. Auf diese Weise lässt du die schlechten Vibes bei der anderen Person.

Extratipp: Bevor du abends schlafen gehst, nimm Stift und Zettel und notiere über wen und was du heute schlecht gesprochen hast. Werte anschließend aus, welche schlechten Gedanken dich dazu getrieben haben.

Wechsle die Perspektive

Jetzt, wo du dir über die negative Energie, die du mit deinen Gedanken und Worten versprühst, bewusst bist, ist es an der Zeit, sie am Schopfe zu packen und vor die Tür zu setzten. Das geht am besten mit einem Perspektiv-Wechsel:

Werde dir bewusst, dass jeder und alles dein Lehrer ist.
Schau auf deine Notizen zu deinen negativen Gedanken und frag dich, warum du so schlecht über andere denkst. Warum drücken sie deine Knöpfe?

Wenn du dich zum Beispiel über die aufgesetzte Telefonstimme deiner Kollegin aufregst, frag dich, was das Thema Authentizität mit dir zu tun hat. Verstellst du dich in manchen Situationen vielleicht auch? Sagst du wirklich immer was du meinst? Oder bist du vielleicht auch manchmal übertrieben nett zu deinem Chef, wenn du etwas von ihm willst?

Schreibe dein Thema auf. Sobald du dich beim nächsten negativen Gedanken ertappst, frage dich erneut: Was soll ich hier lernen? So ersetzt du deine Negativ-Schleife mit Lernerfahrungen.

Übe dich in Dankbarkeit

Doch damit nicht genug. Du solltest der Person oder Sache, über die du eben noch schlecht gedacht hast, nun dafür danken, dass sie dir deinen Lernweg aufzeigt. Mach daraus ein Ritual. Schlag dein Notizbuch wieder auf und schau, wen und was du dort alles aufgeschrieben hast.

Begib dich dazu in deine gewohnte Meditationshaltung. Falls du darin noch nicht geübt bist, setzt dich einfach aufrecht hin, mit beiden Beinen fest auf dem Boden und schließe deine Augen. Stelle dir nun nacheinander alle Personen auf deinem Notizzettel vor und bedanke dich bei ihnen.

Spür nach, wie du dich jetzt fühlst und wie du nun über diese Menschen denkst.

Sprich deinen Segen aus

Du denkst, das kann nur der Papst oder der Pastor? Falsch! Segnen ist ein praktisches Tool, das uns allen zur Verfügung steht. Genaugenommen bedeutet es nichts anderes, als jemandem dein Vertrauen und Schutz auszusprechen. Von einer gesegneten Person hast du nichts Schlimmes zu befürchten. Klingt spirituell, ist aber reine Psychologie, denn du kannst eine Person nicht segnen und gleichzeitig verurteilen. Dein Fokus ist jetzt darauf gerichtet, das Gute in ihr zu sehen.

Fang damit schon morgens auf dem Weg zur Arbeit an. Segne den Busfahrer, die Politesse, deine Kollegen.

Zu viel des Guten? Dann pick dir einfach den Tipp, der für dich am einfachsten umzusetzen ist, raus. Probiere es mindestens sieben Tage lang aus und du wirst sehen, es wirkt Wunder! 

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