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Bild: iStockphoto.com

5 (überraschende) Tipps für Zucker-Junkies

Von Katharina Goßmann

Zu viel Zucker macht nicht nur dick und erhöht das Risiko an Diabetes Typ II zu erkranken. Zucker-Anhängige schlafen auch schlechter, haben häufig unreine Haut und ihr Energielevel schwankt zwischen manisch und totaler Erschöpfung. Grund genug, den eigenen Zuckerkonsum mal unter die Lupe zu nehmen!

Denn auch wenn du dich eigentlich gesund ernährst und Zuckerbomben wie Gummibärchen und Limonaden meidest, kann es sein, dass du viel zu viel Zucker isst. Mit unseren Tipps entdeckst du versteckten Zucker in deinem Essen und erfährst, welche anderen Faktoren deinen Zuckerkonsum ungünstig beeinflussen. 

1. Trinkst du Saft?

Viele Säfte, auch Direktsäfte, enthalten genauso viel Zucker wie Limonaden und Co. (oder sogar mehr!) Wenn du einen Apfel isst, dann dauert es seine Zeit, bis der Zucker vom Körper aufgeschlüsselt wird und ins Blut übergeht. In einem Glas Saft jedoch ist meist der Zucker von mehreren Stücken Obst – und der geht rasend schnell ins Blut und sorgt dort für Blutzuckerschwankungen. Das gleiche gilt übrigens für gekaufte Fertig-Smoothies! Sogar sogenannte „Green Smoothies“ enthalten meist sehr viel Obst, oder sogar Süßmittel – süß verkauft sich eben besser.

Tipp: Im Ayurveda wird empfohlen Säfte mindestens im Verhältnis 1:2 zu verdünnen. Oder du probierst mal leckere Früchte- und Kräutertees aus!

2. Isst du Fertiggerichte?

In vielen Fertiggerichten, Müslis, (fettarmen) Joghurts, Saucen und Dressings verstecken sich häufig Unmengen an Zucker – „Bio“ oder nicht. „Bio“ bedeutet nicht automatisch „gesund“! Ketchup enthält bis zu 1,5 Zuckerwürfel pro Esslöffel.

Auch Milch-Alternativen wie Hafermilch, Mandelmilch etc. enthalten häufig zugesetzten Zucker.

Tipps:

  • Wenn du genau wissen willst, wie viel Zucker in deinem Essen ist, kochst du am besten selbst.
  • Wenn du Fertiggerichte kaufst, dann achte genau auf die Inhaltsstoffe: Glucose, Fruktose, Dextrose, Fruchtsüße, Maltodextrin, Malzsirup, Gerstensirup, Reissirup, Agavendicksaft etc. sind nur andere Begriffe für Zucker. Übrigens: Apfeldicksaft, Ahornsirup und Honig sind grundsätzlich raffiniertem Industriezucker vorzuziehen, da sie wertvolle Nährstoffe enthalten – im Körper jedoch wirken sie wie Zucker und sollten deshalb nur in geringen Mengen konsumiert werden.
  • Übrigens wirken die in Brot, Pasta etc. enthaltenen Kohlenhydrate im Blut wie Zucker – wenn du aus dem Kreislauf von Heißhunger und Erschöpfung ausbrechen möchtest, solltest du dir Alternativen aus Pseudo-Getreiden wie Quinoa, Buchweizen, Amaranth oder Chia suchen.

3. Hast du eine Pilzinfektion?

Wenn du eigentlich ein disziplinierter Mensch bist, dich bei Süßem aber gar nicht beherrschen kannst, hast du vielleicht einen Darmpilz. Darmpilze ernähren sich von Zucker und führen so zu Süßigkeiten-Heißhunger.

Tipp: Lass’ deinen Verdacht von einem Arzt abklären und dich entsprechend behandeln (eventuell mit Darmsanierung). Deine Gier nach Zucker wird danach quasi verschwunden sein.

4. Wie gestresst bist du?

Weil du so viel zu tun hast, lässt du die regulären Mahlzeiten ausfallen und verschlingst stattdessen nebenher Gummibärchen und Schokolade. Dabei ist gerade bei Stress eine nährstoffreiche, nährende Ernährung essentiell.   

Tipp: In Stresszeiten unbedingt drei mal pro Tag in Ruhe essen. Und immer zuckerarme Snacks in Griffnähe haben: Nüsse, Gemüse zum Knabbern, Kokoschips, Hummus zum Dippen.

5. Du liebst deinen morgendlichen Kaffee?

Morgens trinkst du erst mal ein paar Tassen Kaffee, erst zu Mittag bekommst du Hunger – dann aber richtig! Das ist nur logisch: Koffein fördert Blutzuckerschwankungen und damit einen ungünstigen Kreislauf zwischen Unterzuckerung und Heißhunger auf Süßes.

Tipp:  So wenig Kaffee wie möglich trinken, am besten einfach weglassen. Vielleicht schmeckt dir ja auch Getreidekaffee? Noch besser ist es den Tag mit heißem Zitronen-Ingwer-Wasser zu starten –  der Ingwer sorgt für einen gesunden Energieschub!

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