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Kinderyoga: Alles zur Ausbildung in Heidelberg
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Kinderyoga: Alles zur Ausbildung in Heidelberg

Von Inga Bohnekamp

Kinderyogatherapie und Maple Minds: Eine Deutschlandpremiere an der Kinderyoga-Akademie in Heidelberg

Im Februar diesen Jahres fand an der Kinderyoga-Akademie (Leitung: Thomas Bannenberg) in Heidelberg die erste Weiterbildung zum Thema Yoga- und Achtsamkeitstherapeutische Arbeit mit Babys, Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen, psychiatrischen Auffälligkeiten und schweren Schmerzen statt.

Im Verlauf der mehrtägigen Weiterbildung, die sich vorrangig (aber nicht ausschließlich) an Yogalehrer und Therapeuten wendete, ging es darum, empathisch in die Lebenswelt der Betroffenen einzutauchen und dann auf dieser Basis-Strategien für eine ganzheitlich orientierte therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Babys sowie Eltern zu erkunden und erlernen. Hierzu wurde auch ganz konkret das von mir (Diplom-Psychologin, Yogalehrerin, Kinderyoga-Lehrerin und mehrfach publizierte Autorin) in Kanada entwickelte und sehr beliebte „Maple Minds Mindfulness, Yoga and Relaxation Program for Kids and Teens with chronic illness” unter die Lupe genommen und Stück für Stück erarbeitet und erlernt.

Wenn Kinder chronische Schmerzen haben

Was bedeutet das eigentlich, mit einer schweren chronischen körperlichen oder psychischen Erkrankung aufzuwachsen und zu leben? Wie ist das, wenn man ständig mit Schmerzen zu tun hat und nicht wie alle anderen Kinder an normalen Aktivititäten teilnehmen kann, womöglich häufig gar nicht in die Schule kann, sondern immer wieder Zeit im Krankenhaus verbringen muss, während die Freunde und Geschwister lernen, spielen, draußen herumtoben? Wie fühlt sich das an? Welche konkreten Herausforderungen stellen sich dem kleinen Patienten, aber auch den Eltern den betroffenen Kindes? 

Wie macht man das als Eltern, täglich mit Angst und großer Unsicherheit um die Gesundheit und die Zukunft des eigenen Kindes zu leben?  Und was macht das „Anderssein” eigentlich mit so einem kleinen Menschen? 

Wie kann Yoga bei chronischen Schmerzen helfen?

Und dann, im nächsten Schritt: Wie können wir als Yogalehrer/ Therapeuten diese Kleinen und Großen ganz konkret unterstützen, mit diesen Herausforderungen umzugehen? Wie können wir diese Menschen dazu inspirieren, trotz allem mit Mut, Zuversicht und einer gewissen Leichtigkeit durchs Leben zu gehen und den Alltag zu bewältigen? 

Wie können wir mithilfe von gezielt eingesetzten Atem-, Achtsamkeits-, Visualisierungs- und Yoga-Übungen therapeutische Effekte erzielen, die das psychische und körperliche Wohlbefinden der Kleinen und Großen positiv beeinflussen, stärken, stützen?

Theorie und Praxis beim Kinderyoga

Und wenn die „Theorie” so weit klar ist: Wie mache ich das eigentlich so ganz konkret und vor allem auf spielerische Weise, dem Alter- und Entwicklungsstand jeweils angepasst? Zum Beispiel mit einem Dreijährigen die tiefe Bauchatmung zu üben (die heißt bei Maple Minds übrigens „Froschatmung”), Schulkinder dabei zu unterstützen, einen sicheren inneren Anker zu finden in Momenten, in denen ihre ganze Welt aus den Fugen zu geraten scheint, wenn womöglich die Schmerzen so überwältigend erscheinen, dass man es kaum aushalten kann und wenn die Angst vor dem bedrohlich wirkenden Krankenhaus, den brennenden Spritzen und ähnlichem immer größer wird? Wie schafft man es, Teenager dazu zu motivieren, ein „Gratitude Journal” zu führen, auf eine Art und Weise, die cool ist und leicht in den Alltag passt, aber trotzdem therapeutisch sinnvoll und wirksam bleibt.

Diese und viele weitere Fragen haben die große, lebhafte Gruppe (die Weiterbildung war im Nullkommanichts ausgebucht) und uns in Heidelberg auf Trab gehalten. Antworten, Inspiration, Anregungen gab es natürlich auch jede Menge. Ebenso Raum für das Einüben gelernter Techniken, denn wie die Yogalehrer unter euch sicher wissen: Lernen ist die eine Seite, Lehren manchmal dann etwas ganz anderes. Dazu Zeit für Gespräche unter Experten, also Teilnehmern, die schon Erfahrungen sammeln konnten.

Hier ein paar Stimmen der Teilnehmer:

„Vielen Dank für dieses wunderbare Wochenende mit euch allen und an Inga Bohnenkamp für deine wunderbare Art und den so bereichernden Input.”

„Was mich heute morgen glücklich gemacht hat: die Erinnerung an unser Wochenende. Ich bin so unendlich dankbar für diese schöne und lehrreiche Zeit mit euch. Ganz großes Lob und herzlichen Dank an Inga. Deine Leidenschaft für Maple Minds ist ansteckend. So schön, dass es dich gibt. Ich wünsche euch allen eine lichtvolle Woche. Keep smiling! Namaste!” 

 

„Ich wollte mich nochmal „persönlich“ bei Dir für das Wochenende bedanken! Seit über einem Jahr schreibe ich an einem Resilienz-Programm für Kinder, habe mich aber bisher nicht getraut, es zu veröffentlichen. Es gibt noch einiges daran zu tun, aber das Wochenende mit Dir hat mich so motiviert und vor allem inspiriert, es endlich fertigzustellen...”

„Ich kann gar nicht recht in Worte fassen, wie sehr Deine Weiterbildung mich berührt hat und wie dankbar ich dafür bin. Danke, danke, danke!”

„Liebe Inga! Dankeschön für den wirklich sehr inspirierenden Kurs. Du bist eine beeindruckende Persönlichkeit und ich hoffe, dass ich bald eine Gelegenheit finde meine Kenntnisse anzuwenden.”

Termine für die nächste Weiterbildung

Ihr seid neugierig geworden? Ihr möchtet gerne mehr erfahren und/oder selbst eine Weiterbildung zu dem Thema besuchen? 

Dann schaut doch mal auf der Website der Kinderyoga-Akademie vorbei, die nächsten Termine für Yoga-Therapie und Maple Minds mit mir sind wie folgt:

  • Berlin, vom 14. bis 16. September 2018
  • Heidelberg, vom 15. bis 17. Februar 2019
  • Berlin, vom 13. bis 15. September 2019

Bei Fragen könnt ihr euch an die Kinderyoga-Akademie oder auch an mich direkt wenden. Die Anmeldung erfolgt direkt über die Kinderyoga-Akademie.

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