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Bild: Krishnamacharya's Yogasanagalu / YogaEasy.de

T.K.S. Krishnamacharyas "Life Saving Sequence"

Von Kristin Rübesamen

T.K.S Krishnamacharyas legendäre „Life Saving Sequenz“ wurde nach seinem Tod nicht mehr unterrichtet. Erst bei den Dreharbeiten zu „Der Atmende Gott“ brachte einer der Söhne von Krishnamacharya, Sri T.K.Sribhashyam, dem Filmemacher Jan Schmidt-Garre die Sequenz bei. Dieser zeigte sie Patrick Broome, und der zeigt sie EUCH.

Wer war T.K.S. Krishnamacharya?

Auf youtube kann man sich ansehen, wie T.K.S. Krishnamacharya übt, irgendwo in der Natur, die Hitze läßt die Luft zittern, und das Ganze sieht aus, als sei es vor zweitausend Jahren gefilmt worden, und nicht 1938. Der kleine, zähe, für seine Strenge bekannte Inder gilt als Urvater des modernen Yogas. Man sieht diesem Mann zu, wie er atmet, wie seine Konzentration fast den PC sprengt, und ein Gefühl steigt auf, dass wir- so geht es jedenfalls uns- nicht unterdrücken können: Respekt und ja, fast so etwas wie Liebe. Denn was wären wir ohne ihn?

Astanga Yoga, Iyengar Yoga, diverse Yoga-Stile

Er lehrte viele Menschen, bis zu seinem Tod im Alter von 101 - 
Maharadschas, Kinder, Frauen, die unter ihm zum ersten Mal Yoga üben durften in der Geschichte der Menschen, auch einfache, kranke Menschen, Europäer genauso wie Inder, und vor allem viele der weltbekannten Yogameister von heute wie Sri T.K.V. Desikachar, Sri Pattabhi Jois, Sri B.K.S. Iyengar und Indira Devi, die die diversen Yoga-Stile unserer Zeit definierten.

Woher kommen die Yoga Asanas?

Niemand vor ihm hat so viel Wert auf die Asanas, den physischen Aspekt des Yoga gelegt. Natürlich gab es in den Jahren um 1900 ein weltweites „Erwachen des Körpers“, in der westlichen Welt traten zunehmend Athleten auf, die im YMCA (christlichen Verein junger Männer) schwitzen und auf Tournee gingen, in Brasilien gab es Capoeira und in Indien eine Mischung aus Gymnastik und Indien.

Anstatt sich aber in eine Höhle zurückzuziehen, wie es viele Yogis vor ihm taten, sah sich Sri T. Krishnamacharya die moderne Welt an und was sie mit den Menschen machte. Seine Genialität lag darin, das Wissen des Yoga an die Bedürfnisse der modernen Menschen anzupassen. 
Er selbst war sein bester Beweis: Seine Praxis, seine Körperbeherrschung und sein Charisma waren legendär. In Mysore unterrichtete er auch Yogaphilosophie und genoss den Respekt vieler indischer Gelehrter. Weil er trotz seines immensen Wissens und seinen Talenten ein Familienmensch blieb und bis ins hohe Alter unterrichtete, wusste er um alle menschlichen Defizite und Gewohnheiten, und wie er die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Schüler durch Yoga stärken konnte. 

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