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Eindrücke von der Yoga Conference Germany 2015

So war die Yoga Conference Germany 2015!

Von Kristin Rübesamen

Jedes Jahr kommen sie nach Köln, die Yogajünger aus der ganzen Welt, und rollen ihre Matten aus auf dem Teppich des Pullmann Hotels, ungerührt von Klimaanlage und Kristall-Leuchter. Ihr Strom heißt Max, ihr Guru Patrick, ihre Heiligen Barbra Noh, Gabriela Bozic, LuNa Schmidt, Gurmukh oder Dana Flynn. Sie üben mit Vishnus Couch-Lehrerinnen Amy und Judith den „verbundenen Atem“, sitzen stundenlang im Boot mit der lustigen Kino McGregor oder hören dem schamanenartigen Raunen von Biff Mithoefer zu.

Über 600 Teilnehmer, 23 international bekannte Yogalehrer aus Deutschland und der Welt, um die 120 Stunden Workshops inklusive Vorträge, Kirtan und Party über vier Tage veranstaltet von den Machern von Vishnus Couch. Ihr Ziel: „Grenzen überwinden“. Und die, wie jeder Yogi weiß, fangen im Kopf an und müssen gar nicht groß sein.

„Ich hatte wirklich Vorurteile gegen Yin Yoga“, sagt Evelyn von der Yogalounge in Bremen. „Ich war mir sicher, da hängt man so rum, aber von wegen, es war eine Erleuchtung“. Und so geht es vielen, die zwischen den Workshops in den Sesseln gammeln und die Hotellobby für ein Wochenende in einen Tempel verwandeln. Sie bauen Vorurteile ab, sie machen ihre Praxis. „Just simple things“, sagt Bryan Kest zu seinem ebenso schwitzenden wie kichernden Publikum, „but they work“. Das interessiert auch Matt, 25, einen Banker aus NYC, der seine teure Golfausrüstung einfach liegen lässt, als er Conference-Veranstalterin Nicole Bongartz nachrennt. Er fragt, was das eigentlich für coole Freaks sind, die hier vorm Hotel in der Sonne stehen. Sehr einfach. Wir sind Yogis. Wir atmen. Zusammen. Das ist alles.

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