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Bild: iStockphoto.com

4 Tipps für mehr Glück im Alltag

Von Katharina Goßmann

1. Erlaube Dir, glücklich zu sein

Im Sommerurlaub ist Dein oberstes Ziel, dass es Dir und Deinen Lieben gut geht. Schließlich willst Du Dich erholen, also sorgst Du dafür, dass Du dich amüsierst, gut isst, Dir Zeit zum Faulenzen nimmst. Was spricht eigentlich dagegen, es Dir auch im Herbst und im Winter schön zu machen?

Überlege, wie Du Deine Tage normalerweise strukturierst – geht es da ums Funktionieren, darum, es anderen Recht zu machen? Falls ja, dann mach Dir bewusst, dass Du ein Recht darauf hast, jeden Tag zu einem herrlichen Tag FÜR DICH zu machen!

  • Sorge dafür, dass Du in Zukunft jeden Tag Zeit für Dich hast – für Yoga, Flanieren, auf der Couch liegen und träumen. Vielleicht führst Du eine lange Mittagspause ein, die Du ganz alleine verbringst?
  • Überlege mal, ob die Aufgaben in der Familie gerecht verteilt sind - oder schulterst Du vieles alleine? Keine Angst, es tut deinen Lieben gut, Aufgaben zu übernehmen –sie werden es genießen, sich als aktives, selbständiges Mitglied Eurer Gemeinschaft zu erfahren!
  • Verfolgst Du eigentlich noch deine Träume – oder sind die schon lange im Alltag untergegangen? Was auch immer Du erreichen wolltest – pack es doch einfach jetzt sofort an! Völlig egal, ob das ein Buch schreiben, den Himalaya besteigen oder eine Ausbildung zur Yogalehrerin ist.

 

2. Entrümple Dein Leben

Freunde, Besitztümer, Erinnerungen, Verhaltensmuster - viele von uns schleppen ganz schön was mit. Was hältst Du davon, dein Leben mal ein bisschen auszumisten?

Geh dafür Deinen Alltag durch: Guck Dir Deine Adresslisten durch. Analysiere Deine Aufgaben bei der Arbeit und auch Deine Arbeitsweise. Schreibe all Deine Freizeitunternehmungen und Urlaube auf. Sammle Themen, die Dich seit Jahren beschäftigen. Jetzt überlege, wie viele dieser Menschen, wie viele dieser Tätigkeiten Du wirklich in Deinem Leben haben willst.
Und dann sortiere aus!

  • Seit zehn Jahren nimmst Du Dir vor, endlich 5 Kilo abzunehmen? Vergiss es einfach – wenn Du das wirklich wolltest, hättest Du es schon lange getan.
  • Das neue Projekt raubt Dir seit Monaten den letzten Nerv? Dann analysiere die Probleme des Projekts ausführlich, trommle das Team zusammen und strukturiere radikal um.
  • Die regelmäßigen Club-Abende mit Adele kommen Dir schon lange wie Zeitverschwendung vor? Sag doch einfach ab – wahrscheinlich wird Dir Adele dankbar sein. Und Du kannst stattdessen Yoga machen .

Um richtig zu entrümpeln, musst Du eine schwierige Aufgabe meistern – Du musst bestimmte (falsche) Vorstellungen von Dir und Deinem Leben loslassen.

Wir alle würden uns gerne als Menschen sehen, die alles können, alles haben und überall dabei sind. Für die meisten von uns artet dieser Wunsch aber in Stress aus: Da hetzt man von Business-Termin zu Freizeitstress, vom Personal Trainer zur Kosmetikerin, vom Shopping-Trip zur wilden Party und schläft am Ende im Theater ein…

Deshalb sei ehrlich zu Dir – was von all diesen Dingen willst Du wirklich?

Mach Dir bewusst, dass Du nie alles haben kannst. Möglicherweise gibt es einige Menschen (Angela Merkel etc.), die sehr wenig Schlaf brauchen und so viel Energie haben, dass sie in jedem Tag doppelt so viel wie der Durchschnittsmensch unterbringen können. Aber auch deren Tag hat nur 24 Stunden, auch die können nur an einem Ort gleichzeitig sein und sich nur einer Sache mit voller Aufmerksamkeit widmen.

Stell Dir folgende Fragen:

  • Was macht mich wirklich glücklich?
  • Was bringt mir Energie?
  • Was entspannt mich?
  • Was möchte ich am Ende Deines Lebens gemacht/erlebt/erreicht haben?

Alles, was nicht auf der Antworten-Liste landet, sollte in Zukunft keine Priorität mehr haben. Konkret heißt das: Investiere in alles, was auf der Antworten-Liste steht, möglichst viel Energie und Zeit, und auf alles andere so wenig wie möglich!

Beispiel: So oft wie möglich Yoga üben – so wenig Zeit wie möglich mit Shoppen verbringen.

 

3. Achtsamkeit macht glücklich

Apropos Glück: Wir leben in einer Gesellschaft, die davon ausgeht, dass mehr irgendwie besser ist. Mehr Sex, mehr Reisen, mehr Besitz, mehr Arbeit. Mittlerweile gibt es aber eine steigende Anzahl von Menschen, die sich dem „Höher, schneller, weiter“ widersetzen und stattdessen „Bewusster, achtsamer, liebevoller“ zu ihrem Ziel machen.

Versuch mal für einen Tag wirklich in Deinem Leben anwesend zu sein:

  • Lass Radio und Fernseher aus, guck nicht in Dein Smartphone und nimm weder Buch noch Zeitung auf den Arbeitsweg mit. Guck Dir stattdessen die Mitfahrer in der S-Bahn an und überleg Dir, wie es Ihnen wohl heute so geht.
  • Hör einer anstrengenden Kollegin so genau zu, dass Du plötzlich verstehst, was sie eigentlich von Dir braucht.
  • Frag Dich, ob Dir gefällt, wie Du arbeitest oder ob Du es Dir und allen anderen schöner machen könntest.
  • Geh alleine zum Mittagessen und mach dann einen Spaziergang durch die Gegend um Dein Büro.
  • Spiel so konzentriert mit Deinem Sohn, dass Dein Kostüm danach nur noch für die Mülltonne taugt.
  • Frag Deinen Mann beim Abendessen, ob es etwas gibt, wie Du ihn glücklicher machen könntest.

Das ist die Essenz von Yoga – das Leben zu leben, das sich direkt vor einem abspielt. Und eben nicht immer einem anderen Leben nach zu hetzen, das sich immer dort abspielt, wo Du gerade nicht bist.

 

4. Sei albern

Dieser letzte Tipp ist besonders wertvoll, weil er unschlagbar schnell unschlagbar gute Laune macht!

Natürlich sind wir alle verantwortungsvolle und ernstzunehmende Erwachsene – und das ist auch gut so. Aber in jedem von uns steckt auch ein unfassbar kreativer, witziger, wilder 5-Jähriger. Und der braucht hin und wieder Freigang.

Also nimm Dir regelmäßig eine Auszeit vom Erwachsenenleben!

  • Geh auf den Rummel, iss zu viel Zuckerware und schrei hysterisch in der Achterbahn.
  • Setz Dich mit baumelnden Füßen auf eine Mauer und pfeif das Pipi-Langstrumpf-Lied .
  • Wer Kinder hat, hat es einfach: Kissenschlacht, Kitzel-Marathon, Kasperle-Aufführung und vieles mehr stehen zur Auswahl.
  • Oder mach eine Nacht mit deinem Liebsten durch: Schlendert zuerst durch die dunkle Stadt, trinkt dann einen Absacker in einer total unpassenden Kneipe und guckt danach alle Miss Marple-Filme hintereinander, während ihr Bestell-Pizza und Eiscreme (mehrere Liter!) esst. Der darauf folgende Tag sollte optimalerweise ein unverplanter Sonntag sein…

Viel Spaß mit der dunklen Hälfte des Jahres wünscht YogaEasy.de!