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The Yogaloft: Amors Pfeil trifft ins Schwarze

The Yogaloft: Amors Pfeil trifft ins Schwarze

Von Katharina Goßmann

Ich glaube ja an die Liebe, gern auch an die auf den ersten Blick. Wenn in Sekundenbruchteilen klar ist: Wir gehören zusammen. Mit einem Mann ist mir das zwar noch nie passiert. Aber immerhin schon mit einem Yoga-Studio. Das Kölner Yogaloft hat mich beim ersten Besuch erwischt.

Als ich das Yogaloft nach einer vergnüglichen Fahrt mit einem Lastenaufzug durch die schwere Metalltür betrat, war es eigentlich um mich geschehen. Hinter dem Tresen saß die liebreizende Liz – eine Kanadierin, wie ich erfuhr – und fragte in ebenso liebreizendem Beinahe-Deutsch, ob es okay wäre, dass sie die Stunde auf Englisch hält. “Aber ja!”, antwortete ich. Sie hätte auch auf Suaheli unterrichten dürfen, so spontansympatisch war sie mir. Gleich neben dem Tresen entdeckte ich dann genau die Ganesha-Statue, die auch meinen Flur schmückt. Dieser hinduistische Gott trägt wegen einer kleinen Meinungsverschiedenheit mit seinem Vater Shiva einen Elefantenkopf und wegen seiner Vorliebe für Süßes einen ziemlich dicken Bauch. Menschen, die den lebensfrohen, wohlmeinenden Ganesha mögen, sind mir prinzipiell sympathisch. Dann betrat noch Charlotte Roche das Studio und zeigte ihre Karte vor. Ich war entzückt. Ich schätze die Moderatorin und Autorin seit Ewigkeiten für ihren Mut, ihre Originalität und ihr vehementes Sie-selbst-Sein – wenn die das Yogaloft für das beste Studio Kölns hält, kann es ja wohl nur sensationell sein, befand ich.

Wieder einmal ein Vorurteil mit Daseinsberechtigung, wie sich zeigte. Die Atmosphäre des Studios wirkte sekündlich stärker auf mich, ich fühlte mich ruhiger, offener, kraftvoller. Einfach nur wunderschön fand ich die großzügigen Umkleiden, den riesigen Yogaraum, die fantastische Fensterfront. Und Liz’ Vinyasa-Flow-Stunde war zugleich meditativ und dynamisch, klassisch und originell und so belebend wie entspannend. Am Ende der Stunde war ich praktisch neu geboren.

Wer meine Lobhudelei übertrieben findet, dem rate ich: Geht hin und lasst mich wissen, wenn ihr schlechte Erfahrungen machen solltet. Ich konnte einfach nichts Nachteiliges finden. Und scheine mit meiner positiven Meinung nicht allein dazustehen: Wegen der großen Nachfrage erweitert das Yogaloft gerade seinen Kursplan.

Fazit: Das gut erreichbare Yogaloft bietet durchschnittlich vier Mal pro Tag kraftvolles Vinyasa Flow. Feste Kinder- und Teenie-Kurse laufen regelmäßig, Privatstunden sowie Massagen können extra gebucht werden. Besitzerin Sonia Bach war jahrelang Assistentin der US-amerikanischen Yoga-Göttin Shiva Rea und bildet selbst YogalehrerInnen aus.

the yogaloft
Neusser Str. 27/29
50670 Köln
Tel. 0221-130 75 13

www.theyogaloft.de
Probestunde: 8 Euro

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