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Large yoga indien mag

Abenteuer Indien: Die besten Yogaschulen

Von Kristin Rübesamen

YogaEasy.de: Es gibt Tausende von Yogabüchern. Was macht Ihr Buch besonders?

Otto Stricker: Es ist das einzige über Yogaschulen, Yogaashrams und anderen Yoga Plätze in Indien. Jeder Platz ist handverlesen, mit Liebe recherchiert und das ganze Buch mit über 200 Photos dokumentiert.

Sie stellen verschiedene Yogaschulen in Indien vor. Nach welchen Kriterien haben Sie die Schulen ausgewählt?

Es gibt bekannte Namen, an denen niemand vorbeikommt,. Dazu gehören: die älteste Yoga Schule der Welt, The Yoga Institut in Mumbai, berühmte Universitäten und staatlich geförderte Ausbildungsstellen wie zum Beispiel die Bihar School of Yoga, und natürlich B.K.S. Iyengar und sein Institut in Pune. Diese Namen hatten einen festen Platz auf unserer Rechercheliste, wenn es auch nicht jeder auf die Top 24 geschafft hat.

Empfehlungen waren ein anderes wichtiges Kriterium. Wir haben sehr viel mit Studenten gesprochen, aber auch Gurus und andere Yogis haben uns von Platz zu Platz weiterempfohlen. Dutzende wichtige und weniger wichtige Dinge sind in unsere Bewertungen eingeflossen. Neben Fakten wie Räumlichkeiten und Unterricht konnte es ein freundliches Lächeln und eine Atmosphäre spürbarer Zufriedenheit sein. Wir wollten auch eine breite Auswahl in den verschiedenen Kategorien haben. Was uns aber immer wieder in Erstaunen versetzt hat: Wir wussten bereits nach fünf Minuten vor Ort, ob das besuchte Center oder Ashram tatsächlich gut genug war, um in unsere Top-Liste aufgenommen zu werden. Und wir waren stets einer Meinung! Das Urteil ist uns also gar nicht so schwer gefallen.

Warum mussten erst Sie kommen, um eine solche Auflistung vorzunehmen?

Yoga in Indien ist ein weitgehend unkommerzielles Thema. Die allermeisten Schulen haben keine Gewinnziele, daher ist der Markt vielleicht ökonomisch klein, so groß das Land auch ist. Als wir 2010 mit der Webseite www.yoga.in erstmal das Thema Yoga in Indien angingen, fanden wir einen jungfräulichen Markt vor. Sicherlich haben uns die Fragen der Yogis in aller Welt zu unserem Abenteuer motiviert. Nach Stunden der Recherche im Web waren viele schlicht frustriert, da sie über die indischen Center nicht das erfuhren, was sie wissen wollten. Auch eine Webseite hilft nur begrenzt. Aufschlussreiche Eindrücke und Antworten auf Fragen, die über Preise und Termine hinausgehen, erfährt man erst, wenn man hinfährt und recherchiert. Also, es war hohe Zeit für diese unglaublich spannende Reise.

Welches ist Ihre Lieblingsschule?

Persönlich mag ich viel zu viele Plätze, bei mir sind es mindestens acht die mich schlicht gänzlich faszinieren. Das müssen aber nicht die acht sein, die für einen anderen Yogi optimal sind. Die Entscheidung hängt von wichtigen Kriterien ab wie Ziele (Hobby, oder der Wunsch, Yogalehrer zu werden), bevorzugter Stil, Fortgeschrittener oder Anfänger, Ansprüche an Komfort bzw. Entsagung, Dauer des Aufenthalts usw.

Was haben Sie über das Verhältnis der Inder zu Yoga bei Ihren Recherchen gelernt?

In Indien ist Yoga immer 24 Stunden, alles ist Yoga, was bei uns oft in 60 oder 90 Minuten Klassen gepresst wird. Die Asanas sind nicht der wichtige Teil. Manche indischen Yogis mögen deshalb nicht, was aus “ihrem” Yoga bei “uns” geworden ist¸ andere freuen sich über die rasante Verbreitung. Manche Yogis sitzen nur unter einem Baum, und reden nicht einmal, sie kommunizieren über Zettelchen. Solche Skurrilitäten finden Sie allerdings nicht in unserem Buch, denn es konzentriert sich auf Hatha Yoga, aber die Vielfalt ist enorm. In Indien ist auch die Rolle des Gurus anders definiert als bei uns. Jeder bleibt bei einem Stil (und ggf. Guru), und folgt ihm ohne wenn und aber.

Und was haben Sie dabei über die deutschen Yogatouristen gelernt?

Wer nach Indien fährt, und Yoga lernt, der nimmt viel, viel mehr mit als der, der nur Urlaub macht und sich zum Beispiel Griechenland, Spanien oder Thailand aussucht. Yoga in Indien kann ein grossartiges Abenteuer sein. Der eigene Horizont verschiebt sich. Das verspreche ich jedem, der sich auf das Abenteuer einlässt.

Wo können wir Ihr Buch kaufen?

In Deutschland vertreiben wir über Amazon.de, als ebook in allen Formaten auf www.yoga.in, oder jetzt gerade auch im Kindle oder Apple Store (wird gerade hochgeladen). So ist es jetzt beispielsweise auch auf dem ipad zu lesen. Wir arbeiten zur Zeit im Selbstverlag. Vielleicht empfiehlt uns ein Leser dieses Interviews einen guten, professionellen Verlag. Die Reise war ein wunderbares Geschenk, für mich, die vielleicht spannendste, tollste Reise, die ich je gemacht habe. Der Vertrieb läge jedoch besser in den Händen versierter Vertriebsprofis . Wir sind außerdem dankbar für alle Tipps, rund um unser Thema Yoga in Indien. Haben wir vielleicht sogar einen wunderbaren Platz ausgelassen?