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Zu busy für Yoga? Aber nicht dafür.
Bildquelle: Istockphoto.com

Zu busy für Yoga? Diese Übungen gehen immer

Von Kristin Rübesamen

1. Yoga zu Hause

Komm' ganz entspannt in die Haltung des Kindes, geht auch ohne Matte. Lass' den Bauch gemütlich zwischen die Knie sinken, die Stirn Richtung Boden (vielleicht auf die Handrücken oder auf ein Kissen) und beruhige dich erst einmal. Bleib hier, und weil du sowieso schon nichts siehst, schließ' die Augen und spüre ein wenig nach innen. Du wirst dich wundern, wie schön es da ist ist: Ruhig und friedlich, niemand schreit, kein Stau, eher so ein stilles Almwiesenglück ist da zu spüren.

Von dort komm nach oben in den Vierfüßlerstand. Hier wirst du dich wundern, dass du keinerlei Ambitionen hast, zum Zweifüßler zu werden. Warum denn auch, wenn man auf vier Füßen/Händen so viel stabiler steht. Flugs in „Katze/Kuh” oder „Cat/Dog”, falls dir englisch lieber ist, sprich: Du kommst in ein geführtes Hohlkreuz mit der Einatmung und mit der Ausatmung zurück in einen runden Rücken wie eine wütende Katze, die ihre Ruhe haben will. Das machst du ausgiebig und möglichst langsam.

Von hier stellst du die Füße um, sodass deine Zehenballen fest in die Erde drücken, hebst die Knie und schiebst dich nach hinten in den herabschauenden Hund. Sehr wohl, dein Hund schaut nach unten, nicht nach vorne oder über die Schulter nach hinten, er lässt den Kopf baumeln, denn er weiß: So kann sich die Wirbelsäule am besten in die Länge ziehen. Zwischen den Schultern entsteht ein Gefühl von Weite, und je länger du hier ausharrst, desto besser spürst du den Halt der Erde unter dir. Zurück zum Vierfüßler, von hier in die Haltung des Kindes, und das wiederholst du noch ein-, zweimal, voilà.

2.  Yoga im Büro

Egal, ob du im Großraumbüro bist oder alleine im Zimmer, im Büro bist du nun mal nicht zu Hause, deswegen solltest du etwas tun, das weder dich noch die anderen überfordert. Du solltest immer ein kleines Fläschchen mit Lemongrass-Öl oder Lavendel in der Schublade haben. Inhaliere kräftig und folge der Atmung durch den Körper, mache eine winzige Meditation daraus und versuche deine Wirbelsäule möglichst in die Länge zu ziehen.

Dann strecke beide Arme vor dir auf den Schreibtisch, fädle deinen rechten Arm unter der linken Schulter durch und lege deine rechte Schläfe auf den Tisch, atme zwischen die Schulterblätter und stelle dir vor, wie es dort weit wird. Dann wechsle die Seite und fädle deinen linken Arm unter der rechten Schulter durch und lege deine linke Schläfe auf den Tisch.

Schließlich steh’ auf, falte beide Hände hinter dem Kopf, lege deinen Kopf in die Kuhle deiner Hände und ziehe dein Brustbein kräftig nach oben.

Natürlich nimmst du die Treppen, wann immer es geht und rennst den Flur entlang, so oft du kannst, und deine Meetings machst du genauso: Walk and Talk!

3. Yoga im Auto

Natürlich könntest du dich bei jeder roten Ampel ärgern und versuchen, den Vordermann zu überholen. Aber wie wäre es stattdessen, zu singen, zu atmen, schöne Musik zu hören? Lass' deine Gedanken schweifen, ohne den Verkehr aus den Augen zu verlieren, und versuche dich nicht zu ärgern. Im Yoga behaupten wir immer großspurig, im Hier und Jetzt zu sein: Im Straßenverkehr kannst du wirklich zeigen, was für ein toller Yogi du bist. Inspiriere deine Umgebung durch gewaltloses Fahren und drehe das Fenster herunter, damit sie mit dir ein paar schöne Evergreens von Krishna Dass singen dürfen.

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