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Bild: iStockphoto.com

Der Strand ruft: Mit Yoga zum Bikini Body

Von Alke von Kruszynski

Die beste Nachricht zum Thema "Mit Yoga zum Bikini Body" vorweg: Mit Yoga speckst du ab, ohne dass es wehtut. Denn Yoga verzichtet vor allem auf eines: auf Standard-Ideale. Und plädiert stattdessen für die Freiheit aller Formen!

Denn sowohl Bademode als auch Menschen gibt es in allen Größen und Varianten. Wichtig ist, dass sich jeder wohlfühlt in seiner Haut und sich als die einzigartige Schönheit akzeptiert, die er/sie ist. Und falls ein paar wohl proportionierte Muskelgruppen dafür sorgen, dass wir uns fitter, schöner, gesünder fühlen – dann ist Yoga ein wunderbarer Weg zum Bikini Body!

Eigentlich soll man im Yogaunterricht ja fokussieren statt sich umzusehen. Wer dennoch einen Blick riskiert, sieht in den Studios jede Menge gesunde, straffe, funktionale Körper – und glückliche Gesichter. Einige der deutlichsten Nebeneffekte von Yoga sind nämlich Ausgeglichenheit, der Abschied von ewigen Bewertungen und ein zufriedenes Lächeln. Die nehmen wir alle mit Freuden auf unsere Strandmatte mit.

Schluss mit Size Zero

Denn wenn wir die Begriffe Body, Beach und Bikini zu einem Bild zusammenfügen, geht es nicht um die Figurformel 90-60-90 oder sonstige Barbie-Wahnvorstellungen. Mit 50 Minuten gemäßigtem Hatha Yoga verbrennt ein 55-Kilo-Mensch einer wissenschaftlich gestützten Berechnung zufolge zirka 120 Kalorien. Die schaffen beispielsweise 2,5 Schalen Himbeeren direkt wieder drauf. Kalorienzählen ist also nicht der Schlüssel zum Bikini-Körper. Bewegung dagegen wäre einer. 50 Minuten Hatha-Yoga täglich definieren nämlich den Muskelapparat und halten ihn geschmeidig.

Slim Yoga

Die Ernährungswissenschaftlerin und Yogalehrerin Petra Orzech bestätigt, dass der Blick auf Kalorientabellen beim Body Toning (falls es das ist, was für den Sommer gewünscht ist) nicht zielführend ist. Als Gründerin und Autorin von „Slim Yoga“ muss sie es wissen. „Ich verfolge mit meinen Online-Kursen und Coachings den Ansatz, dem Grund für das Essverhalten meiner Klienten auf die Spur zu kommen. Und Yoga ist für Menschen, die abnehmen wollen, ein tolles Werkzeug, um überhaupt in Kontakt mit dem eigenen Inneren zu kommen. Natürlich unterstützt Slim Yoga zusätzlich mit bestimmten Übungen zur Förderung der Fettverbrennung und funktionalen Atemübungen. Meine Vision ist, dass sich möglichst viele Menschen in und mit ihrem Körper wohl fühlen.“

„Emotionales Essen“ aus Frust

Essen erlebt Petra Orzech bei ihren Klienten häufig als eine Ersatzbefriedigung, Stichwort: Emotionales Essen. „Menschen, die aus Frust, Stress, Einsamkeit oder mangelndem Bezug zum eigenen Körper essen, hilft auf Dauer keine Diatdoktrin.“ Kommt man jedoch an die Ursachen für das Essen, habe jeder eine Chance auf eine körperliche Veränderung. „Yoga ist ein tolles Werkzeug, um wieder in den Kontakt mit sich zu kommen. Sich besser zu fühlen. Kombiniert mit Anleitungen zu einer besseren Ernährung wird ein Slim-Yoga-Schuh draus.“

Der Weg ist das Ziel

Als ganzheitliche Bewegungsform spricht das Hatha-Yoga mit dutzenden Asanas und Asana-Variationen alle Muskelgruppen sowie die Faszien und das Knochengerüst an. Außerdem sorgt eine kontinuierliche Praxis (das kann täglich eine halbe Stunde sein – Yoga soll ja kein Zwang sein, sondern Freude bereiten!) dafür, dass der Körper sowohl kräftiger als auch flexibler und geschmeidiger wird. Wir wollen schließlich nicht als verhärtete Kraftprotze über den Strand staksen. Weitere angenehme Nebenwirkungen der Yogapraxis sind Ausdauer für lange Strandtennis-Matches sowie flexible Gelenke, mit denen das Kraulen erst richtig Spaß macht. Und da viele Yogapositionen Bauch, Beine und Po beanspruchen, bleiben diese besonders von Frauen als problematisch empfundenen Zonen in einem guten funktionalen und strafferen Zustand.

Abnehmen – ist das mit Yoga möglich?

Selbstverständlich verbrennen wir beim Yogaüben Fett und Kohlenhydrate-Ansammlungen. Je mehr und je intensiver das Training, desto mehr passiert. Weit einflussreicher auf das Körpergewicht ist, wie eingangs beschrieben, die grundsätzliche persönliche Beziehung zum Körper, die beim Yoga intensiviert wird. Denn wer seine „Verbrennungsmaschine“ gut behandelt, entwickelt auch zum Treibstoff (aka: Nahrungsmitteln) ein bewussteres Verhältnis. Dass vegetarische, vegane und andere, meist kalorienärmere Ernährungsvarianten im Trend liegen, ist kein Zufall, sondern eine Konsequenz auch aus dem Yoga-Boom. Oder habt ihr schon einmal jemanden mit Yogamatte über der Schulter und Om im Gesichtsausdruck bei Kentucky Fried Chicken anstehen sehen?

Shaping statt Fasten

Jeder Körper ist mitsamt seinen Rundungen und individuellen Eigenschaften ein Kunstwerk. Etwas, auf das wir achtgeben sollten, um sehr lange Freude daran haben. Sogenannte Modelmaße zu besitzen, heißt nicht automatisch, glücklicher oder gar gesünder zu sein. Ja: In der Werbung, den Sozialen Medien oder auf Yoga-Webseiten kommt Yoga häufig als Trendsportart für gummigelenkige Twens mit Idealfigur rüber. In der Wirklichkeit findet man beim Yogaunterricht Männer und Frauen jeden Alters und jeder Gewichtsklasse.
Und wer sich anfangs nicht ins Studio traut, kann ja in die YogaEasy-Videos schnuppern und gucken, ob das Asana-Üben begeistert!
Anfänger werden schnell feststellen, dass es kaum eine demokratischere Bewegungsform mit gleichzeitig so vielen positiven Nebenwirkungen gibt als Yoga. Ein harmonischer Muskelapparat – unter jeder Haut eine Zierde – ist nur eine davon.

Vom Bikini zur Badehose

Was der Bikini tragenden Hälfte der Menschheit Recht ist, sollte der Badehose tragenden übrigens billig sein. Die vom Yoga-Sog ergriffene Frau pfeift nämlich gern ein paar Herren hinterher, bei denen Sonnengrüße, Armbalancen oder Krieger-Positionen Spuren hinterlassen haben. Denn wenn sie die Wahl hat zwischen geschmeidiger Großkatze und elefantösem Muskelpaket, dann fällt die Wahl auf... genau, den Tiger. Also kauft euch eine Yogamatte und freut euch auf den Strand!

P.S. Hier geht s zur großen YogaEasy.de-Bikini Challenge - 14 Tage lang bekommt ihr täglich eine E-Mail mit einem Video, einem inspirierenden Artikel und veganen Rezepten!

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